SirJack hat geschrieben:...
Manchmal bellt er untertags auch Fremde an. Allerdings sind das immer Leute, die irgendwie auf ihn zu kommen, und die er nicht einordnen kann...
Der Hund lässt sich nur schwer beruhigen und ablenken dann.
Wie kann ich ihn beruhigen bzw. unterstützen?
Schimpfen hilft nicht....
hast du mal beobachtet, auf wieviel Meter diese Leute an ihn heran kommen können, bevor er anfängt zu bellen? Versuch das herauszubekommen (es kann ein wenig unterschiedlich sein, weil er Menschen ja auch unterschiedlich "gefährlich" empfindet...).
WennDu z.B. weißt, dass bei 10 m Enfernung das Bellen losgehen könnte, und er den Mensch schon längere Zeit sehen konnte, verknüpfst Du den Anblick des Menschen mit Geben von Leckerchen (den Leckersten, die es für ihn gibt, und die es NUR in dieser Situation für ihn geben sollte)
Man nennt es Gegenkonditionierung und es funktioniert genau so, wie Pavolvs Hunde gelernt haben, beim Ertönen einer Glocke zu speicheln.
Der Ablauf ist der:
Dein Hund sieht den anderen Menschen auftauchen, Du gibst bröckchenweise Leckerchen (ganz kleine Bröckchen, aber unzählig viele). Wenn Du mit dem Futtergeben anfängst (weit) bevor er anfängt zu bellen, wird er erstens lernen, dass das auftauchen eines Menschen vorhersagt, dass das Büfet (mit seinen Lieblinksleckerchen) eröffnet wird. Zweitesn wird ihn das Essen beruhigen (essen entspannt, das ist eben so) und auch ein Stück weit von dem "gefährlichen" Menschen ablenken.
Wichtig ist wirklich, dass Dein Hund den anderen Menschen zuerst sieht, sonst kommt es nicht zur richtigen Verknüpfung (Glocke +Futter ----> Speicheln /// Glocke ----> Speicheln) in deinem Fall (Mensch + Futter --> alles ist okay /// Mensch ---> alles ist okay)