Ich bin ja noch mitten in der Ausbildung - die Abschlussprüfung ist erst im Frühling 2011.
Die Arbeit in einer Schulklasse oder mit verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen ist ja sehr intensiv. Noch dazu wird ja ein Ziel verfolgt (aggressionsabbau, erkennen der eigenen Stärken und Fähigkeiten, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit, der Klassengemeinschaft ect.)
Die Ausbildungskosten für die tiergeschtützte Therapieausbildung belaufen sich auf rund 700 Euro ohne Fahrtkosten und Prüfungsgebühren. Insgesamt komme ich auf ca. 1000 Euro.
Ein Therapiehund muss auch monatlich entwurmt und entfloht werden usw. Jährliche Wesensüberprüfungen und tierärztlicher Durchcheck. Die Kosten sind also doch wesentlich höher, als wenn ich "nur" einen Familienhund habe.
Was meinen Hund später einmal auszeichnen wird, weiß ich noch nicht. Momentan ist er noch ein verspieltes unreifes Zwetschgerl mit Stöpseln in den Ohren.
Sehr gern würd ich ihn aber in sozialpädagogischen/erlebnispädagigischen Projekten einsetzen.
Hab ihn schon öfters dabei in der Arbeit und er kommt bei den Jugendlichen recht gut an, schon alleine Spaziergänge lockern die Kids total auf und zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Kinder.
Später würd ich aber sehr gern auf Einzelfälle abgestimmte Übungseinheiten durchführen. Dazu muss ich Konzepte schreiben und mich vorbereiten, Material anschaffen usw.
Für eine ehrenamtliche Tätigkeit ist mir das zu viel Aufwand. Das wäre dann ein Rentenprojekt. Momentan hab ich eine Familie zu versorgen und der zeitliche und emotionale Aufwand für die Projekte wäre einfach zu groß, um unentgeltlich zu arbeiten.
Muss ja auch von etwas leben.