Meine Dobi-Labbi-Hündin Judy (18 Mon.), ist eigentlich von klein an gut sozialisiert, geht mit mir seit 6 Monaten zur Huschu und hat vor kurzem die BH-Prüfung bestanden. Zu Hause und mit Menschen ist sie sehr anhänglich, lernbegierig und freundlich.
So weit so gut, aber seit ein paar Wochen gibt es regelmäßig richtig Stress bei Begegnungen mit anderen Hunden.
Judy war und ist schon immer frech, springt immer noch andere Hunde an, reitet auf, rempelt gern beim Spielen, ist alles andere als vorsichtig und abgeklärt. Sie möchte immer der Boss sein, ordnet sich nur sehr selten unter.
Bis vor ein paar Wochen ging trotzdem immer alles glimpflich ab, die anderen Hunde spürten wohl, dass sie zwar aufdringlich und unverschämt, aber eben auch sehr verspielt ist und nicht agressiv.
Jetzt ändert sich das. Sie wird auch mal gejagt, andere Hunde ranzen sie an, wenn sie frech wird - und Judy fängt irgendwann wie wild an zu schnappen, zu knurren, will beißen - richtig übel!
Das geht selbst bei Hunden so, die sie schon länger kennt und mit denen es nie Probleme gab. Bei kleinen Hunden hat sie schon früher versucht, ihre Überlegenheit herauszustellen und sie zu mobben. Ich nehme sie dann immer sofort an die Leine und halte sie fest, bis sie sich beruhigt hat. Gehts dann besser, darf sie weiterspielen. Ändert sich nichts, gehts ab nach Hause.
Aber ich bin unsicher, die Agressivität meiner Hündin nimmt zu. Sie fletscht die Zähne, schnappt wild um sich,wirkt auf mich unsicher (ich kann mich natürlich irren) bei Hundebegegnungen und kommt nicht klar, wenn andere Hunde sich genauso auf sie stürzen wie umgekehrt.
Was habe ich falsch gemacht, was kann ich ändern?
Momentan bin ich sehr ratlos und helfe mir damit, dass ich Hundebegegnungen mit mehreren Tieren lieber aus dem Weg gehe. Aber das kanns auf Dauer doch nicht sein, oder?
Liebe Grüße
Ina





