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Hilfe für einen armen Wicht!

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Hilfe für einen armen Wicht!

Beitragvon Yvonne&Bobby » 12.03.2010 11:51

Ich muss ein bisschen ausholen, um euch die Geschichte zu erzählen.
Bitte nur weiterlesen, wenn ihr nicht ganz so nah am Wasser gebaut seid. Das treibt einem echt die Tränen in die Augen, wenn man hört, was manche Hunde durchmachen müssen!
Eine Bekannte von mr hat einen Hund aus schlechter Haltung übernommen.
Sie hat den Hund jetzt seit ca 6 Wochen bei sich. Einen belgischen Schäferhund-Mix, der auf 16 kg runter war.
Bisher wurde der Hund in einem abgetrennten leeren Zimmer gehalten und hat NUR Essensreste bekommen, vorausgesetzt es blieb etwas übrig.
Meine Bekannte hatte nun ihren Urlaub geopfert um für das Tier da zu sein. Trotz seiner Erfahrungen hat sich das Tier schon ganz gut gemacht.
Nun zum eigentlichen Problem:
Der Hund hat nie gelernt seine Geschäfte nur draußen zu erledigen (da kann man sich doch die Wohnung vorstellen, oder?) und leider kann sie den Hund nun auch nicht alleine in der Wohnung lassen. Sie wird ihre Wohnung nicht mehr so vorfinden, wie sie sie verlassen hat. Leider müssen sie und ihr Lebensgefährte ab 22.03. wieder arbeiten gehen. Meine Bekannte arbeitet für 3- 4 Stunden täglich. Aber, was wird dann mit dem Hund?
Sie hatte zunächst überlegt den Hund in einer Pension abzugeben. Das Problem ist nur, dass dieser Hund scheinbar nicht mehr das starke Vertrauen zum Menschen hat. Meine Bekannten können inzwischen super mit ihm umgehen. Das klappt! Aber ihn nun irgendwo abgeben … Und anderweitig vermitteln wird wegen der Vorgeschichte nicht einfach. Klar, sie hätte sich das vorher überlegen müssen. Aber, die Umstände waren halt anders! Wer weiß, was mit dem Tier passiert wäre, hätte sie ihn nicht genommen. Und im Tierheim hätte er wohl kaum Chancen auf Vermittlung.
Nun hat meine Bekannte einen recht großen Garten. Sie hat nun überlegt einen Teil des Gartens für den Hund abzutrennen. Hier möchte sie einen -möglichst beheizbaren- Raum für den Hund schaffen. Der Hund soll dann die Möglichkeit bekommen durch eine Hundeklappe in einen seperaten Auslauf zu kommen. So kann er zwischen drinnen und draußen wählen. Es soll keinen Zwingercharakter erhalten, weil es schon recht groß werden soll. Jedoch hat es ja schon ein bisschen Zwingercharakter.
Wir sind beide keine Freunde von Zwingerhaltung. Deshalb soll der Hund dort nur wärend der Abwesenheit verweilen.
Was haltet ihr von der Idee???? Seht ihr evtl noch andere Möglichkeiten???
Wie gesagt, der Hund ist leider noch ganz schön verstört und muss nun erst einmal ankommen!
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Yvonne&Bobby
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Beitragvon Sleipnir » 12.03.2010 11:55

Ich find die Idee gar nicht schlecht!
Und jetzt mal Zwingercharakter hin oder her, aber für DIESEN Hund mit DIESER Vorgeschichte ist die angedachte Art der Unterbringung doch ein absoluter Quantensprung im Hinblick auf seine Lebensqualität!
Wenn das also zu realisieren ist würd ich es definitiv probieren!
Liebe Grüße,
Björn und seine Gassimeute
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Sleipnir
 
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Beitragvon Quebec » 12.03.2010 12:04

Das ist das Beste, was Deine Bekannte für den Hund tun kann.

Ich würde auf jeden Fall diese Unterbringung für 3 - 4 Std. am Tag einer Pension mit wieder fremdem Menschen vorziehen.

Und letztendlich ist jeder Garten eine Art Zwinger. Raum begrenzt durch Zäune.

Ich fände es wunderbar, wenn sich die Baupläne realisieren ließen.

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Beitragvon TanNoz » 12.03.2010 12:11

Klingt doch nach einer guten Idee. Für mich macht es keinen Unterschied, ob der Hund in einem Zimmer alleine ist, oder in einem Zwinger mit Auslauf. Wichtig wäre hier eben, das er es nicht rund um die Uhr ist. Und das wäre ja bei euch nicht der Fall.
Fini mit Virgil, Chiron, Man, Mini sowie Lilly & Collietier Jules

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Beitragvon aussiemausi » 12.03.2010 12:11

Ich finde die Idee auch gut ... anders wäre es in einer Pension auch nicht (da hätte Hundi wohl weniger Platz!)

... ich find es ist eine gute Lösung für den Schatz!

Ich hab auch schon üüberlegt, ob ich später soetwas direkt bei der Bauplanung mitberücksichtige ... allerdings direkt ins Haus!

:D

Im übrigen finde ich den Mut deiner Bekannten bewundernswert!

Wir wünschen Hundi, Herrchen und Frauchen nur das Beste!

LG :smile:
*Cheyenne* - Australian Shepherd (20.05.2008)
*Luzi* im Herzen - Labrador/Husky (11.11.1992-01.09.2010)

Wer Fehler findet, darf sie behalten! ;o)
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Beitragvon Ramonia » 12.03.2010 12:15

Ich find das auch toll. So ist der Hund abgesichert, nie lange alleine und er leidet nicht mehr.

Ich finds toll was sie gemacht hat und noch vorhat.
Syk (Labrador-Schäfer Mix) 21.2.2009
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Beitragvon Yvonne&Bobby » 12.03.2010 12:24

Ja, meine Bekannte braucht halt nur ein bisschen Zuspruch! Ich hatte es ihr ja auch schon gesagt. Es ist nun mal doch die beste Lösung! Ich versuche sie ja auch so gut es geht zu unterstützen. Bei dem Bauvorhaben werde cih natürlich kräftig mit anpacken. Schließlich drängt die Zeit ja auch ein wenig.
Im umgang mit dem Hund habe ich mich zunächst einmal zurück gehalten. Schließlich soll das arme Tier ja erst einmal Vertrauen zu seinen neuen Leuten aufbauen. Fremde lösen bei ihm schon noch ganz schön Stress aus.
Mit meinem Rüden versteht er sich jedoch richtig gut und fühlt sich in seiner Gegenwart auch scheinbar sicher. Mein Bobby ist vom Typ her ja sehr ruhig und seine Körpersprache recht eindeutig. Es ist friedlich und neigt nicht dazu aufdringlich zu sein. Das hilft dem armen Burschen natürlich auch ungemein.
Man hört ja immer wieder vieles vom Leid einiger Tiere. Wenn man das jedoch persönlich mitbekommt, trifft einen das doch noch um einiges mehr!
Meine Bekannte bewundere ich diesbezüglich wirklich! ICh hoffe nur, dass sie weiterhin die Kraft haben wird sich diesem armen Wesen zu widmen. Es ist schon ein ganzes Stück Arbeit! Aber, wenn man die Fortschritte sieht, das gibt einem schon Kraft!!!
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Beitragvon couchpotatoe » 12.03.2010 12:24

Ich würde diese Art der Haltung für gerade diesen Hund und zum derzeitgen "Trainingsstand" bzgl der Stubenreinheit auch ok finden!

Es läßt sich ja notfalls auch wieder rückbauen, wenn Hund gereifter ist und kapiert hat, wohin er machen darf!

Bei dieser Art mit dem Problem umzugehen, bleibt es stressfrei für Mensch und Tier und das sollte momentan im Vordergrund stehen!


Meine Beiden leben ja auch im Zwinger, hat zwar 150 qm plus Gartenbenützung, aber trotzdem rundum Mauern! Völlig egal, das wir Zweibeiner Haus dazu sagen! :D
liebe Grüße von Diana mit den Wischmops Kira und Nikan
*********************************************

Ich danke dem Alphabet für die zur Verfügung gestellten Buchstaben.
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Beitragvon Chris2406 » 12.03.2010 12:36

couchpotatoe hat geschrieben:Meine Beiden leben ja auch im Zwinger, hat zwar 150 qm plus Gartenbenützung, aber trotzdem rundum Mauern! Völlig egal, das wir Zweibeiner Haus dazu sagen! :D


Erst gestutzt und dann gelacht...Danke dafür!
:lachtot: :lachtot: :lachtot:

Ich finde diese Lösung ebenfalls völlig in Ordnung. Noch nicht mal nur für diesen Hund in dieser Situation, sondern für einige andere Hunde ebenfalls.

Hut ab vor Deinen Bekannnten, dass sie sich des Hundes angenommen haben.

LG, Chris
Alte Hunde - sie machen einen einfach wahnsinnig und wir lieben sie dafür und irgendwann brechen sie uns das Herz, wenn sie gehen müssen.
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Chris2406
 
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Beitragvon Quebec » 12.03.2010 12:49

Meine Beiden leben ja auch im Zwinger, hat zwar 150 qm plus Gartenbenützung, aber trotzdem rundum Mauern! Völlig egal, das wir Zweibeiner Haus dazu sagen! big grin


Meine Rede :lachtot:

Mein Göga legt noch einen drauf, er behauptet, die Jungs erlauben uns in ihrem Zwinger zu wohnen ;)

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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dass ich weiß, was ich nicht weiß**

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