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Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon lotuselise » 02.02.2012 00:46

Ich hoffe, dass Muffin dann im Garten ist.?
"Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen,
Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." aus "der kleine Prinz"
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Maanu » 02.02.2012 06:58

Muffin22 hat geschrieben:Hallo Foris,
ich hoffe das Ihr das hier ließt. Ich weiß nicht mehr weiter. Muffin hat alles was sie braucht und bekommt viele Spiel und Streicheleinheiten, aber wenn meine Schwester raus auf der Terasse geht, geht sie manchmal mit durch die Terassentür und rennt weg. Beim ersten Rufen hört sie ja noch aber danach rennt sie einfach los. Ich weiß nicht was das soll. Könnt Ihr mir helfen??
Liebe Grüße

naja, passt besser auf, wenn sie raus geht
entweder Hund anleinen oder aussperren für den Moment
Liebe Grüße
Manu mit Knuddeltier Kira und Energiemonster Luna


Die "Macken" deines Hundes sind nur seine Eigenschaften, die du nicht zu schätzen weißt !
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon lotuselise » 02.02.2012 09:33

Bei uns hat sich das "bleib"-Kommando dabei bestens bewährt..... wir üben es ganz normal, absitzen und bleiben ---- ich entferne mich, nach ner Weile auflösen, Hund kommt....

Dieses Wort kann man ganz schick benutzen um dem Hund zu sagen, dass er diesmal nicht mit darf: "Du bleibst Zuhause"... irgendwie hat sie kapiert: "Hör ich dieses Wort, bleibt mein Hundehintern wo er ist, Frauchen geht ohne mich"
"Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen,
Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." aus "der kleine Prinz"
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Steffi E. » 02.02.2012 11:29

Hallo,

kann mich Manu nur anschließen und euch bitten besser aufzupassen.
Sie ist eine Straßenhündin und kennt die Freiheit und das Leben auf der Straße.
Nur weil man ihr jetzt ein tolles Zuhause gegeben hat, heißt das nicht, dass der Hund das auch so sieht und lieber zuhause bleibt.
Das ist menschlich gedacht, so denkt kein Hund.

Ihr müsst einfach üben, üben und nochmals üben.
Das Weglaufen muss verhindert werden und daher entweder aufpassen oder Leine dran.

Liebe Grüße

Steffi
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Audrey II » 02.02.2012 12:05

Steffi E. hat geschrieben:Hallo,
Sie ist eine Straßenhündin und kennt die Freiheit und das Leben auf der Straße.


Hi,
ich zitiere mal aus dem Buch von C. Ludwig "Straßenhunde suchen ein Zuhause" (...ist doch erlaubt?)

Tagesablauf eines Streuners
"Morgens werden zuerst einmal die Mülltonnen inspiziert, die man in der vergangenen Nacht ausgelassen hat. Danach rotten sich die Straßenhunde mit Teilzeistreunern zusammen, um gemeinsam die Fleischlieferanten des Restaurants an der Ecke abzupassen. Da fällt immer etwas daneben. Zielsicher machen sie sich auf den Weg, überqueren ungerührt befahrene Hauptstraßen......und treffen sich am Strand zum Nickerchen. Bevor es dann am Abend, wenn die großen Busse an den wichtigsten Plätzen die Touristen ausspucken, dorthin geht, wo man erfahrungsgemäß ein paar belegte Brötchen erbetteln kann."

Ich finde, die Beschreibung trifft den Kern und auch die Problematik eines adoptierten Streuners. Die meisten Straßenhunde haben nämlich gelernt, sich alleine und ohne Menschen durchs Leben zu schlagen.....und "Bällchen spielen" o.ä. kennen sie schon gar nicht.
Auch wenn das neue Zuhause ausreichend Nahrung und Streicheleinheiten bietet, ein Streunerhund braucht sicher etwas mehr Zeit, um Bindungen einzugehen und selbst dann wird er wohl immer ein wenig selbstständiger handeln, als vielleicht seine heimischen Artgenossen.

LG
Audrey mit Sonnenhündin Ashley
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Elekti » 02.02.2012 12:52

Audrey II hat geschrieben:
Steffi E. hat geschrieben:Hallo,
Sie ist eine Straßenhündin und kennt die Freiheit und das Leben auf der Straße.


Hi,
ich zitiere mal aus dem Buch von C. Ludwig "Straßenhunde suchen ein Zuhause" (...ist doch erlaubt?)

Tagesablauf eines Streuners
"Morgens werden zuerst einmal die Mülltonnen inspiziert, die man in der vergangenen Nacht ausgelassen hat. Danach rotten sich die Straßenhunde mit Teilzeistreunern zusammen, um gemeinsam die Fleischlieferanten des Restaurants an der Ecke abzupassen. Da fällt immer etwas daneben. Zielsicher machen sie sich auf den Weg, überqueren ungerührt befahrene Hauptstraßen......und treffen sich am Strand zum Nickerchen. Bevor es dann am Abend, wenn die großen Busse an den wichtigsten Plätzen die Touristen ausspucken, dorthin geht, wo man erfahrungsgemäß ein paar belegte Brötchen erbetteln kann."

Ich finde, die Beschreibung trifft den Kern und auch die Problematik eines adoptierten Streuners. Die meisten Straßenhunde haben nämlich gelernt, sich alleine und ohne Menschen durchs Leben zu schlagen.....und "Bällchen spielen" o.ä. kennen sie schon gar nicht.
Auch wenn das neue Zuhause ausreichend Nahrung und Streicheleinheiten bietet, ein Streunerhund braucht sicher etwas mehr Zeit, um Bindungen einzugehen und selbst dann wird er wohl immer ein wenig selbstständiger handeln, als vielleicht seine heimischen Artgenossen.

LG


Das unterschreibe ich sofort. Ich habe hier solch ein Exemplar zu Hause. Anfangs hat sie mich draußen komplett ignoriert, ich konnte sie nicht ableinen, dann hätte sie gemacht wonach ihr gerade war und wäre nicht wiedergekommen. Sie hat es wirklich super hier, aber sie wusste, sie braucht mich nicht zum Überleben. Spielen mit Menschen und/oder Spielzeug kannte sie nicht, musste sie erst lernen. Platz konnte ich ihr nur mühselig mit dem Klicker beibringen, ich hatte den Eindruck, sie fühlt sich im Liegen ausgeliefert. Gib ihr Zeit und Sicherheit, mit Geduld und Ruhe kommt Vertrauen und damit die Bindung, es dauert nur etwas länger. Aber
rückblickend wird Du feststellen, was für riesen Fortschritte man macht. Auch wenn es erst nicht den Anschein hat. Meine Maus ist jetzt 2,5 Jahre bei mir und ich denke so richtig angekommen war sie erst nach 1-1,5 Jahren. Dieser Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen, unser Verhältnis ändert sich noch immer und wird stetig besser. Den Hund von damals gibt es so nicht mehr, sie hat sich so prima entwickelt. Also Kopf hoch und Geduld, Geduld, Geduld :smile:
In den Augen meines Hundes
liegt mein ganzes Glück,
all mein Inneres, Krankes, Wundes
heilt in seinem Blick.
(Friederike Kempner)
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Muffin22 » 03.02.2012 18:17

Danke für die viiiiiiielen Antworten!!
Nein sie bleibt leider nicht im Garten. Ich habe in dem Moment nicht aufgepasst und meine Schwester hat alle Türen aufgelassen. Das Bleib-Komando wäre hilfreich, könnt Ihr mir sagen wie ich ihr das Komando beibringe? Gut das sie trotz dem abhauen sehr lehrreich ist.
Liebe Grüße
Domingo und Muffin <3
Domingo-untypischer-hund-aus-spanien-t139399.html
(steht zwar nur Domingo aber sind alle meine Fellnasen drin)
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Re: Hilfe bei einer ehm. Straßenhündin

Beitragvon Muffin22 » 03.02.2012 18:32

Elekti hat geschrieben:
Audrey II hat geschrieben:
Steffi E. hat geschrieben:Hallo,
Sie ist eine Straßenhündin und kennt die Freiheit und das Leben auf der Straße.


Hi,
ich zitiere mal aus dem Buch von C. Ludwig "Straßenhunde suchen ein Zuhause" (...ist doch erlaubt?)

Tagesablauf eines Streuners
"Morgens werden zuerst einmal die Mülltonnen inspiziert, die man in der vergangenen Nacht ausgelassen hat. Danach rotten sich die Straßenhunde mit Teilzeistreunern zusammen, um gemeinsam die Fleischlieferanten des Restaurants an der Ecke abzupassen. Da fällt immer etwas daneben. Zielsicher machen sie sich auf den Weg, überqueren ungerührt befahrene Hauptstraßen......und treffen sich am Strand zum Nickerchen. Bevor es dann am Abend, wenn die großen Busse an den wichtigsten Plätzen die Touristen ausspucken, dorthin geht, wo man erfahrungsgemäß ein paar belegte Brötchen erbetteln kann."

Ich finde, die Beschreibung trifft den Kern und auch die Problematik eines adoptierten Streuners. Die meisten Straßenhunde haben nämlich gelernt, sich alleine und ohne Menschen durchs Leben zu schlagen.....und "Bällchen spielen" o.ä. kennen sie schon gar nicht.
Auch wenn das neue Zuhause ausreichend Nahrung und Streicheleinheiten bietet, ein Streunerhund braucht sicher etwas mehr Zeit, um Bindungen einzugehen und selbst dann wird er wohl immer ein wenig selbstständiger handeln, als vielleicht seine heimischen Artgenossen.

LG


Das unterschreibe ich sofort. Ich habe hier solch ein Exemplar zu Hause. Anfangs hat sie mich draußen komplett ignoriert, ich konnte sie nicht ableinen, dann hätte sie gemacht wonach ihr gerade war und wäre nicht wiedergekommen. Sie hat es wirklich super hier, aber sie wusste, sie braucht mich nicht zum Überleben. Spielen mit Menschen und/oder Spielzeug kannte sie nicht, musste sie erst lernen. Platz konnte ich ihr nur mühselig mit dem Klicker beibringen, ich hatte den Eindruck, sie fühlt sich im Liegen ausgeliefert. Gib ihr Zeit und Sicherheit, mit Geduld und Ruhe kommt Vertrauen und damit die Bindung, es dauert nur etwas länger. Aber
rückblickend wird Du feststellen, was für riesen Fortschritte man macht. Auch wenn es erst nicht den Anschein hat. Meine Maus ist jetzt 2,5 Jahre bei mir und ich denke so richtig angekommen war sie erst nach 1-1,5 Jahren. Dieser Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen, unser Verhältnis ändert sich noch immer und wird stetig besser. Den Hund von damals gibt es so nicht mehr, sie hat sich so prima entwickelt. Also Kopf hoch und Geduld, Geduld, Geduld :smile:



Schöne Geschichte.
Dann lass ich alles langsamer angehen und lege die Messlatte nicht so hoch!
Domingo und Muffin <3
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(steht zwar nur Domingo aber sind alle meine Fellnasen drin)
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