Ich möchte mir kein Urteil über den Hund und den Vorfall mit dem Jungen bilden. Ich war nicht dabei, kenne den Hund nicht und weiß nicht, wie sich der Vorfall abgespielt hat. Klar ist, dass so etwas normalerweise nicht passieren darf. Das lässt sich auch nicht entschuldigen. Dennoch finde ich es falsch, den Hund - mit allen Mitteln - als die böse Bestie darstellen zu wollen. Mir geht es in erster Linie um die reißerische Darstellung - als hätte man nur darauf gewartet, dass "die Bestie vor der Kamera zuschlägt"....und dann passiert dummerweise auch noch so was. Klar, dass ahnungslose Menschen dann sofort laut aufschreien und den Hund als gefährlich abstempeln. Auf Menschen, die keinerlei Erfahrung mit Hunden haben, wirken solche Bilder natürlich abschreckend. Im Prinzip ist es damit doch schon gelaufen und die Erklärungen des Hundetrainers finden nach solch "schockierenden Aufnahmen" sowieso kein Gehör mehr. Der Gute wird sich nach diesen Aufnahmen sicherlich auch in den Hintern gebissen haben...
Letztlich muss der Hund - wieder mal - unter der Dummheit seines ehemaligen Besitzers leiden. Ich weiß, wo die Grenzen meines Hundes liegen. Ich weiß, ab wann ich eine Situation nicht mehr unter Kontrolle habe und handle entsprechend. Leider fehlt einigen Hundehaltern anscheinend die Fähigkeit gewisse Situationen, ihren Hund und ihre eigenen Fähigkeiten ehrlich einzuschätzen...und dann wird u.U. jeder (Gebrauchs)Hund zur Gefahr.









