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Guter "Futterverwerter"?

Alles rund um Probleme mit der Ernährung.

Moderator: DF-Mods

Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon SariundSpike » 22.11.2011 12:30

Vielleicht kann mir von euch jemand helfen:

Gibt es auch bei Hunden solche, die ziemlich gute „Futterverwerter“ sind?
(davon ausgegangen, dass hochwertiges Futter gegeben und für genug Bewegung gesorgt wird)

Also Hunde, die schnell „ansetzen“, also man ständig darauf achten muss, was und wie viel sie zu Fressen bekommen, damit sie nicht zunehmen?

Muss oder kann dieses „Verhalten“ des Körpers krankheitsbedingt sein?
(z.B. Schilddrüse, Stoffwechselstörung o.ä.)

Gibt es hier jemanden, der damit Erfahrung hat oder sich zu diesem Thema auskennt?

Für Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar!

Dankeschön!
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon Flokati » 22.11.2011 12:43

Oh ja, so einen habe ich :)

Blutwerte etc sind in Ordnung und trotzdem braucht die ihren Napf nur anzuschauen und nimmt schon zu.

Als Junghund war das komischerweise das komplette Gegenteil, da hatte ich wirklich Probleme, sie etwas"rund" zu bekommen.



Wenn du bei deinem Hund nicht weißt, woher das kommt, würde ich das auf jeden Fall mal vom TA abchecken lassen - das kann nämlich viele Ursachen haben.
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon SariundSpike » 22.11.2011 12:58

Danke für deine Antwort!

Weiß man denn, woran es bei deinem Hund liegt?

Ich werde wohl nicht drum herum kommen, den kompletten Check beim TA machen zu lassen, oder?
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon Abessinierin » 22.11.2011 13:00

Sari, das kann vieles sein, zum einen, wie war das denn bei den Elterntieren?

Erkrankungen können auch ursächlich sein, ebenso eine Kastra.
Kein Russell wird als Kalle geboren.

Und ja, der Russell hat Jagdtrieb

Und Nein, nach einer Kastration verträgt er sich nicht mit jedem anderen Hund.

Und: Er spürt den Schmerz genau wie Du- Nur im Gegensatz zu Dir beißt er dann zu!
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon SariundSpike » 22.11.2011 13:04

Die Eltern sind nicht bekannt, da TS-Hund.

Das mit der Kastra ist so eine Sache :/ Er wurde viel zu jung kastriert, er war höchstens ein halbes Jahr alt. Könnte das eine Rolle spielen?
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon Balljunkie » 22.11.2011 13:06

Könnte das eine Rolle spielen?


Ich denke das es bei manchen Hunden ein Rolle spielen kann. :smile:
LG Anette
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon Flokati » 22.11.2011 13:18

Wir denken, dass das bei meinem "Charaktersache" ist. Wenn die nicht beschäftigt wird, pennt die. Sie ist quasi die Ruhe in Person und hat somit auch keinen hohen Energieverbrauch. Was ist deiner denn für ein Mix?
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon SariundSpike » 22.11.2011 14:05

@ Anette
Wenn dem so sein sollte, kann man wahrscheinlich eh nichts dagegen machen, außer weiterhin auf einen strengen Futterplan und ausreichend Bewegung achten, nehme ich an.

@Flokati
So ähnlich ist es bei meinem auch. Wobei es ja so sein sollte, dass Zuhause Ruhe angesagt ist.
Man kann nur raten, welche Rassen mitgemischt haben. Höchstwahrscheinlich was Schäferhundartiges.


Wäre es denn nötig oder von Vorteil, einen Komplett-Check beim TA machen zu lassen - also Schilddrüse untersuchen lassen, großes Blutbild etc. ?
Wenn ja, gibt es Besonderheiten, auf die man achten sollte?

Oder muss ich einfach damit leben, dass es eben so ist?
Nicht, dass ich nicht damit leben könnte ;) Es ist nur manchmal etwas schwierig, da er eben seeehr verfressen ist und ich immer das Gefühl habe, dass er Hunger hat.

Tut mir leid, dass ich hier so viele Fragen stelle, aber wie uns allen, liegt mir die Gesundheit meines Hundes eben sehr am Herzen und ich möchte einfach so wenig wie möglich falsch machen :smile:
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon Retriever » 22.11.2011 14:12

Meine Labbidame ist leider auch so ein Fall...

Blutuntersuchung (gr. Blutbild u. Schilddrüse), sowie Kontrolle der Organe liegt erst wenige Wochen zurück.
Alles ok.

Als ich sie gebarft habe, war es fürchterlich.
Ich habe 1000 gefühlte Pläne erstellt, mir Pläne erstellen lassen, sie nahm zu obwohl nichts im Napf ist und sie viel Bewegung bekommt.
Umgestellt auf ein hochwertiges Trockenfutter, habe ich das einigermaßen in den Griff bekommen.
Trotzdem 1gramm zuviel gefressen = 1kg mehr auf den Rippen...

Woran das liegt kann mir selbst mein Doc nicht sagen, nur das sie wohl das Futter einfach sehr gut verwertet...

Heißt für mich, sobald sie irgendwo was frisst, klaut oder nen Leckerlie bekommt, wird das sofort vom Futter abgezogen und so funktioniert das eigentlich relativ gut...
Liebe Grüße

♥Jenny, Nala (L/H *2004), Guinness (F/R, DRC *2009), den 7 Kornnattern und ner Gruppe Farbmäusen♥

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Ich halte keine Retriever, ich lebe sie!
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Ein Hund ist ein Herz auf vier Pfoten (irisches Sprichwort)
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Re: Guter "Futterverwerter"?

Beitragvon SariundSpike » 22.11.2011 14:19

Danke Jenny für deinen Erfahrungsbericht.
Ich sehe da sehr viele Parallelen zu meinem Hund.
Ich barfe ihn seit über 3 Jahren. Ich wundere mich ständig, dass hier im Forum gefühlte 90% der Barfer schreiben, dass ihr Hund durch die Frischfütterung abnimmt - meiner scheint da wohl anders zu sein :roll:
Früher bekam er Trockenfutter, da hatte ich sein Gewicht überhaupt nicht im Griff.
Beim Frischfüttern geht es einigermaßen (also genau andersherum wie bei dir)
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