von Hummel » 08.07.2011 08:06
Worauf ich achten würde, wäre natürlich als erstes, ob die Person dir so sympathisch ist, dass du mir ihr arbeiten kannst. Dann natürlich, wie der Umgang mit dem Hund ist. Der Hund sollte weder gehemmt wirken beim Training, noch total überdreht. Dass kein Mensch eine laute Stimme (positiv oder negativ) oder Schmerzreize bei der Erziehung braucht, sollte auch selbstverständlich sein.
Mir persönlich ist auch wichtig, wie die Trainerhunde so sind. Sind sie cool, gelassen, freundlich und ausgeglichen? Wie gut erklärt der Trainer. Wird nur eine "Technik" vermittelt, oder bekomme ich auch Antworten auf die Fragen nach dem Warum. Ist das, was gezeigt wird für mich alltagstauglich? Kann ich hinter dieser Art von Erziehung stehen oder muss ich mich verstellen und würde es nur machen, weil der Trainer es sagt? Sehe ich sofort eine Veränderung bei meinem Hund oder hab ich das Gefühl, das läuft ins Leere und ich bekomme die Erklärung, das würde alles seine Zeit dauern. Alles Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man eine HuSchu anschaut.
Dann kommt das letzte Tüpfelchen auf dem I. Die eigne Einstellung zu Erziehung. Wenn es mir nichts ausmacht, täglich mit Leckerlie, Clicker, Spieli und Co bewaffnet rumzurennen, dann stehen solche Hundeschulen auch zur Disposition. Wenn ich der Meinung bin, ich sollte meinem Hund ausreichen und es schaffen, ohne große Hilfmittel zu arbeiten, dann würde ich auch danach schauen.
Prinz Pepe (Oktober 1998 - 1.10.2011)
Dr. Theo Trüffel (*Mai 2006)
Ein Huhn ist`s nur, wenn`s knallt...