hollypw hat geschrieben:Unsere Labradorhündin ist 6,5 Monate alt und seit längerem stubenrein. Sie bekommt 3 mal am Tag Trockenfutter, ca. 1x die woche bekommt sie einen Löffel Quark oder Hüttenkäse mit dazu. Zwischendurch mal einen Apfelschnitz oder eine Karotte. Labbis fressen ja alles. Die letzte Malzeit bekommt sie um 18 Uhr dann gehen wir noch eine Runde spazieren denn dann ist sie müde und schläft. Ist manchmal nicht mehr zu bewegen bevor wir ins Bett gehen noch schnell zu pinkeln.
Kann ich eigentlich nach dem abendlichen Spaziergang erst füttern, oder muss sie dann auch noch einmal ihr großes Geschäft machen?
Sorry, aber bin Anfänger was Hunde anbelangt.
Kein Wunder, dass sie mitten in der Nacht raus muss. Du musst abends mindestens noch eine Runde mit ihr machen.
Ich lasse meine Hündin (14 Monate) um 19.00 Uhr in den Garten zum pieseln (und das auch nur jetzt bei Schnee und Eis, sonst geh ich mit ihr) und füttere sie gegen 20.00 Uhr. Dann gehe ich noch mal eine Runde
nicht vor 22 Uhr (eher später), damit sie auch noch einen Haufen machen kann, wenn sie muss.
Dann geh ich morgens gegen 8.00 Uhr wieder.
Als ich sie mit 10 Monaten bekommen habe, bin ich abends um 0 Uhr die letzte Runde gegangen und morgens gegen 6.30 Uhr, sonst hätte sie nicht ausgehalten. Tagsüber bin ich längstens alle 4 Stunden mit ihr raus. Nach und nach habe ich das ausgedehnt.
Derzeit gehe ich 4 x täglich mit ihr (inkl. dem Garten pieseln).
Wenn Deine Kleine nicht mehr raus will zu einer letzten Runde bevor Du ins Bett gehst, dann musst Du sie dazu zwingen (aber nicht mit Gewalt!), bzw. sie eben raustragen und nicht wieder reingehen, bevor sie was gemacht hat (ein bisschen laufen, viele Hunde brauchen das um einen Haufen machen zu können, nur Pipi ist aber auch ok, meine muss auch nicht immer einen Haufen machen). So 15 Minuten laufen ist Minimum. Sonst ändert sich das nicht.
Klar kannst Du nach dem rausgehen füttern, das ist sogar besser, weil vor allem große Hunde in Ruhe verdauen sollen (z.B. wegen Magendreher).