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Grauer Star

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Grauer Star

Beitragvon snowi » 20.08.2005 17:03

Hallo!
Gestern abend als ich nach Hause kam viel mir auf das die Augenlinse meine Hundes weis innen ist!Ich habe einen kleinen Tibet Terrier knapp etwas über 1 Jahr!Sie ist ein ganz lieber Hund und sehr anhänglich!Folgt mir auf Schritt und Tritt (was auch schon mal nervt).
Wie gesagt ,ich war dann heute morgen beim TA und die meinte das wäre eine Linsentrübung und sie sieht auf dem rechten Auge fast nix mehr!
Ich müsste das operieren lassen wo dem Hund dann eine künstliche Linse eingesetzt wird!
Jetzt meine Frage :Hat schon mal jemand Erfahrung mit so einem Fall gemacht?Mir scheint der Hund kommt damit klar?
Und die andere Frage weiss mal jemand wie teuer das werden kann?
Vielen Dank im vorraus...
LG
Janina
snowi
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grauer Star

Beitragvon Michaela68 » 24.08.2005 11:10

Hallo Janina,

Conjunctivan A Augentropfen sind sehr gut, recherchiere mal bei Google, es gibt einige Berichte von Ärzten und auch Tierheilpraktikern.

Liebe Grüße
Michaela
Michaela68
 
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Beitragvon snowi » 25.08.2005 15:13

Hallo!
Ja vielen dank!Ich schaue gleich mal nach!Hab jetzt auch einen Tierarzt in Köln gefunden der nur Augen bei Tieren operiert.Ich werde Ihnwohl mal drauf schauen lassen und mal gucken was er mir rät.

Vielen lieben Dank
Gruss
Janina
snowi
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Michaela68 » 25.08.2005 23:35

Hallo Janina,

die Tropfen heißen Conjuctisan A (VitOrgan), hatte mich verschrieben.

Hier einige Beispiele:

http://members.aol.com/PraxisEsch/hufrisch.htm
Ein Zeichen für vorzeitiges Altern ist die Linsen- und Glaskörpertrübung im Auge des Hundes. Die Hunde werden nachts unsicherer, wollen nicht mehr weit laufen, stoßen an Gegenständen an, etc. Wenn man mit einer Lampe in das Auge leuchtet, sieht man bei einem beginnenden Altersstar die Trübung. Akute Trübungen sind auch ohne Lampe zu erkennen. Ich lasse vom Tierhalter 2 x täglich Conjunctisan A in beide Augen tropfen. Je nach Absprache mit dem Besitzer injiziere ich noch das Präparat Ney Ophtin. Aber nicht nur im Alter verwende ich Conjunctisan A. Es werden häufiger auch Welpen mit einer Linsen- und Glaskörpertrübung beobachtet. Hier verschwindet diese meist nach 1- bis 2wöchiger Therapie.1. WEBSITE
Vor vielen Jahren hatte ich auch mal solche Jungtiere gehabt, daraufhin erhielt ich von einer Heilpraktikerin für Tiere den wunderbaren Rat, die Augen mit Conjuctisan A - Augentropfen (Apotheke) zu behandeln. 10 Tage lang 3 - 4 x tgl. 1 Tropfen in beide Augen. Dieses zytoplasmatische Mittel fördert den Zellaufbau im Auge, so daß auch Augenverletzungen dadurch prima regeneriert werden können. Auch wenn sich die Pupillen oft bereits schon nach 1 Woche regeneriert haben, soll man die Behandlung nicht vor dem 10. Tag abbrechen. Bisher konnte ich und auch andere Züchter alle Jungtiere mit diesem Mittel heilen. Spontanheilungen ohne jegliche Behandlung sind bei betroffenen Jungtieren ebenfalls schon beobachtet worden.
http://members.aol.com/PraxisEsch/hufrisch.htm


ttp://www01.wdr.de/tv/service/tiere/tip ... unde.phtml
Grauer Star bei Hunden – Augentropfen
Ein Tipp von Sabine L.


„Mir ist aufgefallen, dass einige Hunde in Eurer Sendung schon an „Altersblindheit“ leiden. Hier ein sehr guter Tipp, wie man es im Anfangsstadium beziehungsweise bei fortgeschrittener Erkrankung lindern kann.

Das Präparat „Conjunctisan“, Augentropfen, wirkt wirklich phantastisch. Mein Hund und zwei meiner Freundinnen wurden mit diesem Mittel behandelt. Die Trübung ist vollständig weg beziehungsweise deutlich besser geworden.
Ich habe dieses Präparat von meiner Tierheilpraktikerin empfohlen bekommen, und es ist wirklich wirksam. Es

kommt aus der Humanmedizin, ist aber in der Apotheke frei erhältlich.“

http://www.ag-thp.de/index.php?name=PNp ... highlight=
Augen:
Viele Hunde neigen im Alter zum sog. "Alters-Star", dem beim Menschen bekannten "grauen Star", der sich durch einen milchig-weißlichen Belag auf einem oder auch auf beiden Augen bemerkbar macht. Die Hunde kompensieren das schlechtere Sehen meist mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn. Schmerzen bereitet ihnen der graue Star an sich nicht; kommt es allerdings zu einem erhöhten Augendruck kann dieser durchaus Schmerzen verursachen.

Welche Naturheilmittel helfen?
Conjunctisan A Augentropfen u.a

http://www.zooplus.de/web/vet/question. ... meines&i=0
Beispiel Meerschwein

Viele Grüße
Michaela
Michaela68
 
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Beitragvon satyrlittlewolf » 26.08.2005 09:40

Nicht sehen zu können ist für einen Hund weitaus weniger schlimm als bei einem Menschen. Mit einem sehenden Hund an der Seite können sich blinde Hunde oft ganz normal bewegen.
Trotzdem finde ich das toll, dass Du Dich wg OP informierst. Würde ich wohl auch machen, schließlich ist Dein Hund noch ganz jung.
Daumenundpfotendrück
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satyrlittlewolf
 
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Beitragvon Quendolina » 06.03.2009 23:29

Hallo,
da bei Max ein grauer Star festgestellt wurde hab ich natürlich hier gesucht.
Also das mit den Tropfen hört sich, im Vergleich zu der echt kommplizierten und nebenbei s.. teuren Operation ja mal sehr interessant an.

Gibts da noch mehr die was darüber sagen können?
Vielleicht auch ob die Operation, falls gemacht, empfehlenswert ist oder lieber nicht??

Ein "ernstes" Problem ist es für Hund ja eigentlich nicht, aber er wirkt doch manchmal ganz schön komisch-verzweifelt wenn er zB sein Apportel nicht wiederfindet oder beim Revieren immer wieder die Verstecke suchen muß.

Bin für jede Info dankbar.

LG
Quendolina

P.S.: es ist nur das linke Auge betroffen, er kann also durchaus noch sehen, muß sich aber, je nach Lichtverhältnissen wirklich arg konzentrieren um zu finden was er sucht.
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Beitragvon dskagcommunity » 07.03.2009 21:10

Also ich hab mir schon gedanken drüber gemacht und auch eine Arbeit darüber gelesen. Während die Erfolgsaussichten ohne Komplikationen beim Menschen bei 99% liegt liegt sie beim Hund je nach Rasse zwischen ich glaub 56 bis 93%. Und Komplikationen am auge sind leider nicht ohne weswegen ich lieber warte bis es zu schlimm mit der Orientierung/Verhalten wird bzw sie zuviel gegenläuft.
---
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Beitragvon Quendolina » 07.03.2009 21:39

Naja, Komplikationen können sein Glaukom - blind
oder Retina Ablösung - blind
aber ohne Operation ist das Auge ja auch blind und im Sport sind die Einschränkungen ja schon deutlich zu merken.
Was mich schreckt, neben den Horrenden Kosten, ist diese ewig lange Rekonvaleszenz.
Der wird immer so schnell zum Innenarchitekten und Gartenbau Ingenieur wenn er nicht arbeiten darf. Das käme dann zu den OP Kosten noch dazu, Renovierung von Haus und Garten.
Ich weiß echt nicht was zu tun ist.
Zunächst werde ich aber wohl diese Tropfen ausprobieren.
Wenn dann in drei Monaten ein neues Bild gemacht wird seh ich ja ob es was gebracht hat.

LG
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Beitragvon dskagcommunity » 07.03.2009 21:55

Hast du denn eine Seekrafteinschätzung von einem Augenarzt bekommen? Wenn wirklich fast blind (80%?) werden die Komplikationen wirklich zur Nebensache. Davor ist es halt zu überlegen ob es wirklich die Risiken wert ist. So meinte ich das ;)
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Beitragvon Quendolina » 07.03.2009 22:31

Das rechte Auge ist ja TipTop, auf dem linken sind es nur noch Schemen, ungefähr so als wenn Du Dir die Hand vors Auge hältst und zwischen den Fingern nur noch etwas Licht durchkommt.
Bei sehr guten Lichtverhältnissen hat er natürlich weniger Probleme als wenn es dämmerig oder diesig ist.
Im täglichen Leben ist das kein großes Problem, er läuft nirgendwo vor oder so, aber im Sport, wir machen Agility, merkt man es deutlich, er taxiert Hürden, verfehlt den Slalom ect.
Bei der UO findet er sein Apportel nicht wieder oder muß beim Revieren die Verstecke suchen bzw rennt dann um irgend was anderes wie Baum oder Kletterwand, was halt so im Weg steht.
Einen Hund der keinen Sport macht würde ich vermutlich nicht operieren lassen wenn nur ein Auge betroffen ist. Aber bei meinem Workaholic uß ich da wohl durch.
Ausser die Tropfen bewirken ein Wunder, darüber kann ich dann in drei Monaten berichten.

LG
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