von swetchy » 08.07.2010 15:34
Hier nochmal der Auszug aus den Nachrichten bei Radio Charivari:
Mit einem besonders hinterhältigen Fall von versuchtem Tiermord beschäftigt sich zur Zeit die Würzburger Polizei.
Mehrere Hundebesitzer waren am Mittwoch Nachmittag mit ihren Vierbeinern im Stadtteil Heidingsfeld im Bereich des Übungsplatzes am Main unterwegs. Zwei der drei Hunde fanden Wurststücke auf dem Gelände und frassen diese. Anschließend bekamen die Vierbeiner Lähmungserscheinungen und wurden von ihren Besitzern zu einem Tierarzt gebracht, der die Vierbeiner gerade noch retten konnte. Weitere drei Hunde kamen ebenfalls zum Arzt, nachdem auch sie vergiftete Wurst gefressen hatten. Bei dem Gift handelt es sich vermutlich um das Pflanzenschutzmittel E 605.
Die Hundestaffel der Polizei hat das Gelände zwar abgesucht und keine weiteren vergifteten Wurststücke gefunden, warnt allerdings davor, Hunde auf dem Übungsplatz am Main frei laufen zu lassen. Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Würzburg unter 0931-457-2230 in Verbindung zu setzen.
Und hier der Text von TV Touring:
Mehrere Hunde vergiftet
Bei Hundebesitzern im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld geht derzeit die Angst um. Insgesamt sechs Hunde fraßen beim dortigen Hundeübungsplatz vergiftete Wurststücke.
Vermutlich mit E 605 wollte ein Unbekannter in der Nähe des Heidingsfelders Hunde-Übungsplatzes, Weg an der Ziegelhütte, mehrere Vierbeiner vergiften. Eine 48 Jahre alte Frau ging am Mittwoch Nachmittag mit ihrem Hund dort am Main spazieren. Mit dabei waren noch Bekannte mit einem sechs Jahre alten Gordon-Setter und einem zehn Jahre alten Beagle. Diese beiden Tiere zeigten plötzlich Lähmungserscheinungen und starkes Speicheln. Sofort suchten die Hundebesitzer einen Tierarzt am Katzenberg auf. Dank des raschen Handelns sind die Hunde noch am Leben, deren Zustand ist jedoch als kritisch zu betrachten.
Mittlerweile steht fest, dass noch ein vier Jahre alter Beagle, ein Labrador und ein Galgo Espagnol vergiftete Wurststücke aufgenommen haben. Auch diese Hunde mussten behandelt werden.
Von einer Hundehalterin wurde am Wegrand ein Stück Leberwurst entdeckt, die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Wurststückes veranlasst. Außerdem suchte die Würzburger Hundestaffel das betroffene Gebiet ab, wurde aber nicht mehr fündig. Die Polizei warnt trotzdem davor seine Tiere dort frei herumlaufen zu lassen und bittet mögliche Zeugen sich zu melden.