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Gesundheitscheck für Agility

Alles rund um Agility.

Moderator: DF-Mods

Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon schnauzermädel » 22.08.2011 12:10

Weil es auf die Menge der Aufnahmen ankommt. Bei den meisten Menschen kommt da einiges zusammen, so im ganzen Leben. :smile:

Und ja, ich lasse meine Hunde komplett durchchecken vom Hals bis zum Becken. Nach einigen Jahren Belastung nochmals, und das Herz lasse ich z.B. auch checken.
Was spricht dagegen? Bevor der Hund früh lahmt und Probleme hat oder beim Training einfach umfällt?

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon lemming » 22.08.2011 12:19

Ich hab keine Ahnung was in ihr drin ist, die Vorbesitzer auch nicht, und hier im "was ist drin" Thread wurde auch nach kurzem die Diskussion aufgegeben :)

Zur Narkose und Röntgen bin ich auch noch etwas gespaltener Meinung. Kein menschlicher Sportler lässt sich einfach mal durchröntgen, ohne irgendwelche Symptome zu haben, oder bin ich da grade falsch gewickelt?
Und auch beim Reiten gibt es zwar das Röntgen in Ankaufsuntersuchungen, aber bei einer normalen Ankaufsuntersuchung wird abgetastet und Beugeproben gemacht - gibt es sowas nicht auch beim Hund?

@Schnauzermädel: du sagtest, wenn man was sieht sei es bereits zu spät. Könntest du das ein bisschen ausführen? Heißt das z.B., dass viele Hunde auch nach Schonzeit und evtl. Physiotherapie kein weitestgehend schmerzfreies Leben mehr führen können, oder heißt das nur, dass sie dann aus dem Sport genommen werden müssen?
In wie weit verschlimmert man evtl. vorhandene Defekte irreversibel, wenn man mit offenen Augen erste Symptome zu erkennen versucht?
Oder spielt hier das berühmte "Schmerz nicht zeigen" vieler Hunde mit rein, so dass man selbst als Laie leichte Schonhaltungen oder so gar nicht erkennt bis der Schaden stark geworden ist?

Lg,
Andrea (die durchaus im Moment dazu tendiert Röntgen zu lassen, aber dennoch mehr lernen und wissen möchte :))
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon Lololein » 22.08.2011 15:54

lemming hat geschrieben:Zur Narkose und Röntgen bin ich auch noch etwas gespaltener Meinung. Kein menschlicher Sportler lässt sich einfach mal durchröntgen, ohne irgendwelche Symptome zu haben, oder bin ich da grade falsch gewickelt?

Der Unterschied ist aber, dass der Mensch merkt, wenn etwas schmerzt und sich spätestens dann durchchecken lassen kann. Der Hund kann einem nicht mitteilen, ob er Schmerzen hat oder nicht und bei vielen Hunden bemerkt man es so auch einfach nicht.
Liebe Grüße,
Steffi mit Paco und Sam
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon Saiyuki » 22.08.2011 16:18

SandraSam hat geschrieben:
Ni_kk_i hat geschrieben:Hier noch ein Negativvideo

http://www.youtube.com/watch?v=DvNmzfZctKQ&NR=1

Ich würde immer röntgen lassen, bei diesem Sport :gut:


Das immer dieses Video für ein "Negativbeispiel" genommen wird und alle es als "abartig" bezeichnen finde ich langsam echt ärgerlich! Ich bereue es langsam das Video hier online gestellt zu haben, auch wenn es wahrscheinlich auch viele so kennen. Aber alle dort als "Tierquäler" mit übermäßigem ehrgeiz zu bezeichnen finde ich nicht in Ordnung!
Man kann schließlich nicht behaupten, dass man dort zu 100% niemals dasselbe getan hätte!

So - das war off topic sorry ;) aber ich musste mal kurz meine meinung dazu äußern.
Zum Röntgen: Ich hab Sam nicht röntgen lassen. Aber die Tierärztin hat sich den Hund sehr ordentlich angeschaut und mir abgeraten ihn extra dafür in narkose zu legen. Jedoch lege ich auch großen Wert auf gelenkschonendes Führen und kein "Kamikaze-springen" was die Gelenke noch stärker belastet.
Wichtig ist schließlich auch die Art des Trainings und dessen Belastungen. Was nützt mir ein kerngesunder Hund wenn er beim Training dermaßen verschlissen wird?


Das sehe ich ganz genauso :)
Ich muss bei dem Video immer darüber nachdenken, was ich selbst an dieser Stelle gemacht hätte. Wenn man jetzt am Schreibtisch drüber nachdenkt, sagt man natürlich, dass man nicht gestartet wäre, was sicherlich auch logisch wäre. Aber wenn man sich tatsächlich für so eine große Veranstaltung qualifiziert hat, 100te über 100te von Kilometern gereist ist, um teilzunehmen, sagt man dann wirklich einfach "Ich starte nicht!"? Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Klar, bei einem einfachen Turnier hätte ich jederzeit gesagt, sch** auf die 12€ und sag ab, aber bei einer solchen Veranstaltung...?

Meine beiden wurden auch nicht geröngt. Ich war mit ihnen beim TA , der hat sich sich genau angeschaut, abgetastet und ist zu dem Schluss gekommen, dass es nicht nötig ist. Ich vertraue ihr da, kann es aber voll nachvollziehen, wenn jemand mehr Sicherheit haben möchte.
Schöne Grüße!
Myriam mit Chipsy & Béla

Bilder gibts unter Chipsy & Béla
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon yane » 23.08.2011 00:47

lemming hat geschrieben:Kein menschlicher Sportler lässt sich einfach mal durchröntgen, ohne irgendwelche Symptome zu haben, oder bin ich da grade falsch gewickelt?


Der menschliche Sportler ist für sich selbst verantwortlich. Wenn der mit entzündeter Achillessehne, schmerzendem Knie oder ausgekugelter Schulter meint, Sport machen zu müssen, ist das allein seine Entscheidung.

Der Hund kann nicht für sich selbst entscheiden, ob er Sport machen will.

Und im Gegensatz zum Menschen hat er auch nicht den Verstand, zu erkennen, dass das, was da so toll Spass macht, evtl. schädlich für die Gesundheit sein könnte.


Und offensichtlich kann man auch nicht an die Vernunft des Menschen appellieren, wenn ich mitbekomme, wie viele Leute kranken Hunden noch sportliche Belastungen zumuten, die eigentlich völlig ausgeschlossen sind.

Von den Leuten mal gar nicht zu reden, denen gar nicht erst auffällt, dass ihre Hunde gesundheitliche Probleme haben und vielleicht den Sprung deshalb verweigern, weil es ihnen irgendwo im Rücken weh tut und nicht etwa, weil sie bockig sind, stur oder mal wieder austesten wollen, der denn der "Chef" ist.
Viele Grüße
Cindy
yane
 
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon SandraSam » 23.08.2011 10:13

yane hat geschrieben:Von den Leuten mal gar nicht zu reden, denen gar nicht erst auffällt, dass ihre Hunde gesundheitliche Probleme haben und vielleicht den Sprung deshalb verweigern, weil es ihnen irgendwo im Rücken weh tut und nicht etwa, weil sie bockig sind, stur oder mal wieder austesten wollen, der denn der "Chef" ist.


Das sieht man in dem Sport leider auch oft. Auch Hunde, die so langsam hinter Frauchen oder Herrchen herlaufen, dass man echt merkt die haben null Spaß mehr...
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon Antia12 » 20.09.2011 13:23

Ich würde es unverantwortlich finden den Hund nicht untersuchen zu lassen....und röntgen ist ja nun wirklcih nicht das große Problem...meine Maus war 2 Stunden später wieder total fit und hat die Narkose gut weggesteckt....
Antia12
 
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Re: Gesundheitscheck für Agility

Beitragvon Kaddi288 » 09.11.2011 16:12

Ich will nichts Falsches machen, deswegen will ich hier nochmal nachfragen.

Hanni springt gern über alles mögliche drüber. Deswegen ist mir die Idee gekommen die kleine ab udn zu über niedrige Hindernisse hüpfen zu lassen.
Ich würde es nicht regelmäßig betreiben, sondern nur ab und zu Mal, damit keine Langeweile aufkommt, wenn man immer nur mit dem Ball o.Ä. spielt.

Was meint ihr? Wenn ich sie pro Woche einmal so ca. 10min hüpfen lasse - ist dann auch eine komplette Röntgenaufnahme nötig? Oder kann man das in dem Fall auch ohne machen, weil es nicht sehr häufig sein wird?
LG Kaddi


Hunde: Spaniel-Mischlinge

Hanni (*26.10.2010)
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Fotothread: Hanni & Nanni - Zwei zauberhafte Schwestern
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