von paula3456 » 04.05.2007 16:39
Hallo Forenmitglieder,
ich habe eine 11 Monate alte Hündin, die von Geburt an Diabetes insipidus hat. Sie bekommt Minirin (eigenartiger Weise eineextrem hohe Dosis) und war bis vor ca. 3 Wochen sehr gut eingestellt gewesen.
So 3 Wochen nach ihrer Läufigkeit (gleich 2x hinter einander) fing es an, dass sie sich im Wesen total veränderte, von heut auf morgen. Und zeitgleich ist sie total kraftlos gewesen. Durch Zufall hab ich dann mitbekommen, dass sie fast dunkelgelb pinkelt, und trinken tat sie kaum noch. Wir habe ihre Urindichte bestimmen lassen, und die war viel zu hoch. Jetzt haben wir allmählich das Minirin reduziert und immer noch ist die Urindichte bei 1070. Unser TA ist total überrascht, hat von so nem Fall noch nix gehört. Wir werden am Wochenende probieren, wies ohne Minirin funktioniert.
Eigentlich freu ich mich total, dass es plötzlich so gut geht (wär ja auch finanziell eine totale Erleichterung), aber ich bin so skeptisch und habe Angst, ob nicht was anderes dahinter stecken könnte? Emma hatte auch in ihrer läufigkeit diverse probleme mit dem Hormonhaushalt an sich. Habe nirgends was gefunden, dass ein Hund, der nicht in der Lage war, selbst Vasopressin zu bilden, es nach Monaten dann doch kann.
Ich weiß, dass einige hier im Forum was über d.insipidus wissen, bzw. selbst Hunde mit dieser Hormonstörung haben. Kann sowas möglich sein??? Habt ihr sowas schon mal gehört?
Grüße Carla