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Geeignete Hunderassen für Rollstuhlfahrer?

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Moderator: DF-Mods

Beitragvon Peezz_und_Mo » 01.03.2008 21:18

Hi! :)

unforgettable hat geschrieben:
Peezz_und_Mo hat geschrieben:
übrigens, wie wäre es mit nem Huskygespann? Den Rolli ewas umbauen und los gehts! :D

:2thumbs: Tanja


Ist nicht Dein Ernst oder?


Wieso? Habe ich Dich geschockt? Sorry, das war nicht meine Absicht..

teils teils, erstmal war es nur ein witziger Gedanke, aber bei genauerem Überlegen: wenn es vernünftig gemacht wird, das Gefährt sicher ist und die Hunde entsprechend ausgebildet: : wieso eigentlich nicht?

Ich glaube kaum, daß es für Hunde eine Rolle spielt, ob ihr Mensch laufen kann oder nicht, wenn sie nur artgerecht und liebevoll gehalten werden.
Und das bedeutet es für Huskys im Gespann zu ziehen, auch wenn in unseren Gefilden die meisten Schlittenhundbesitzer ihren Lieblingen das ja leider nicht bieten können.

:winken: Tanja
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Beitragvon unforgettable » 02.03.2008 00:08

Peezz_und_Mo hat geschrieben:teils teils, erstmal war es nur ein witziger Gedanke, aber bei genauerem Überlegen: wenn es vernünftig gemacht wird, das Gefährt sicher ist und die Hunde entsprechend ausgebildet: : wieso eigentlich nicht?


Einen Rollstuhl würde ich als Gefährt für ein Huskygespann nicht als sicher bezeichnen. Die nötige Erfahrung zur Ausbildung der Hunde hat die Threadstarterin offensichtlich auch nicht. Außerdem ist so ein Huskygespann definitiv nicht stadttauglich (Fußwege).

Peezz_und_Mo hat geschrieben:Ich glaube kaum, daß es für Hunde eine Rolle spielt, ob ihr Mensch laufen kann oder nicht, wenn sie nur artgerecht und liebevoll gehalten werden.

:winken: Tanja


Das habe ich auch nicht behauptet, auf die Idee wär ich gar nicht gekommen. Dein Vorschlag ist utopisch und könnte einem eh hundeausbildungsmäßig unerfahrenem Menschen falsche Vorstellungen vermitteln. Wie sollte die Threadstarterin sich ein Rudel Huskys leisten können? So etwas finanziert die KK sicher nicht.
Franziska und Drama-Queen Jette.

Kinder sind ein schlechter Hundeersatz.
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Beitragvon Peezz_und_Mo » 02.03.2008 00:13

unforgettable hat geschrieben:
Peezz_und_Mo hat geschrieben:teils teils, erstmal war es nur ein witziger Gedanke, aber bei genauerem Überlegen: wenn es vernünftig gemacht wird, das Gefährt sicher ist und die Hunde entsprechend ausgebildet: : wieso eigentlich nicht?


Einen Rollstuhl würde ich als Gefährt für ein Huskygespann nicht als sicher bezeichnen. Die nötige Erfahrung zur Ausbildung der Hunde hat die Threadstarterin offensichtlich auch nicht. Außerdem ist so ein Huskygespann definitiv nicht stadttauglich (Fußwege).

Peezz_und_Mo hat geschrieben:Ich glaube kaum, daß es für Hunde eine Rolle spielt, ob ihr Mensch laufen kann oder nicht, wenn sie nur artgerecht und liebevoll gehalten werden.

:winken: Tanja


Das habe ich auch nicht behauptet, auf die Idee wär ich gar nicht gekommen. Dein Vorschlag ist utopisch und könnte einem eh hundeausbildungsmäßig unerfahrenem Menschen falsche Vorstellungen vermitteln. Wie sollte die Threadstarterin sich ein Rudel Huskys leisten können? So etwas finanziert die KK sicher nicht.


hey, warum denn alles immer gleich so verbissen sehen, hm? ;)
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Beitragvon unforgettable » 02.03.2008 00:21

Tanja, meine Gute, das hat absolut nichts mit Verbissenheit zu tun. Jemand sitzt im Rollstuhl und sucht Informationen, da kommen "witzige Gedanken" objektiv gesehen nicht in Frage.
Franziska und Drama-Queen Jette.

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Beitragvon Peezz_und_Mo » 02.03.2008 00:29

unforgettable hat geschrieben:Tanja, meine Gute, das hat absolut nichts mit Verbissenheit zu tun. Jemand sitzt im Rollstuhl und sucht Informationen, da kommen "witzige Gedanken" objektiv gesehen nicht in Frage.


sorry, das sehe ich anders. Ich hoffe bei der Themenstarterin kommt mein Beitrag so an, wie er gemeint war. ;)
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Beitragvon Subleyras » 02.03.2008 00:29

SmallwhiteNiki hat geschrieben:@Subleyras:
Selbst wenn die Krankenkassen sowas bezahlen würde, wäre es unter meiner Würde mit Anfang 20 so ein Ding zu fahren.


Wirklich bedauerlich, dass Deine Würde so enge Grenzen hat.

Eine Freundin von mir (Übrigens Anfang 30!) hat sich unlängst genau so ein Ding angeschafft, um ihrem Hund trotz Behinderung viel Auslauf gewährleisten zu können.

Im Gegensatz zu Dir hat sie sich im Vorfeld mehr Gedanken darüber gemacht, welchem Hund sie wie gerecht werden könnte, anstatt ihn nur danach auszuwählen, was er für sie tun soll.

Und das Totschlagargument, hier würden Behinderte ausgegrenzt und als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, zieht bei mir leider überhaupt nicht.
Wir haben Dir sehr viele konstruktive Ratschläge gegeben, nur scheinbar möchtest Du gar keine wirkliche weiterbringende Hilfe haben und bist auch nicht kompromissbereit.

LG, Sub.
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Beitragvon ulliskaya » 02.03.2008 17:34

SmallwhiteNiki hat geschrieben:Das war eigentlich nicht grantig gemeint, nur nerven mich manchmal diese Menschen, die gar nicht verstehen können, dass es Leute gibt, welche nicht ihre 3000 Euro Netto im Monat haben oder die nie wirklich krank waren und denken die Krankenkassen zahlen immer alles.
Also wenn du mit Elektroscooter so ein Teil meinsthttp://www.escooter.de/ezrider/ezriderscooter.jpg , dann stelle ich mir das ohne Beine ziemlich schwer vor.... um nicht zu sagen unmöglich.


hallo?????
ich habe sehr wohl das gewisse verständnis! wie ich schrieb, ist meine mutter die betroffene. und ihr elektro-rolli marschiert recht ordentlich durchs gelände (nur bei eis eben nicht so gut). ich hatte ja auch "nur" gefragt. musst den tip ja nicht annehmen.
übrigens: als rentner (bzw. arbeitsunfähiger) verdient meine ma auch keine 3000 netto... oder was hast du denn gedacht?

und sich selber dann als "mensch 2. klasse" zu bezeichnen - nun, das hat hier niemand geschrieben, gedacht. durch meine ma weiss ich, dass ganz schnell mal was "in den falschen hals" kommt, aber das ist und war hier nie der fall. mach es dir doch nicht selber schwer =)
Fröhliche Grüsse
Ulli und ihre "Dicke"
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ulliskaya
 
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Beitragvon redbumper » 03.03.2008 13:29

Hallo

Damit Du nicht gleich abhaust,
weil Dir manche Antworten nicht passen,
stelle ich mal klar, dass ich Verständnis dafür habe,
wenn Du Dir auf den Schlips getreten fühlst.
Ich habe im Rollstuhl gesessen und weiß
dass manche Äußerungen,
selbst wenn nicht böse gemeint,
einem schwer auf die Nerven gehen können.

Die Idee mit dem ziehenden Hund ist nicht so toll,
weil es einfach lange dauern würde einen Hund
dafür zu trainieren.
Und, die am besten geeigneten Hunde sind
für Deine anderen Anforderungen nicht so tauglich.

Um mobil zu bleiben solltest und kannst Du Deine
Krankenkasse in die Pflicht nehmen.
Wirklich,
ich spreche aus Erfahrung.
Wenn Dein Stolz die Auseinandersetzung mit der Krankenkasse
nicht zulässt, dann sieh mal bei den Auktionshäusern nach
einem Elektro Rollstuhl. Die sind gebraucht echt erschwinglich.

Zum Hund.
Ich bin und war besonders in meiner schweren Zeit
großer Fan von nervenstarken souveränen Hunden,
die nicht zu Kaspereien und Hanswurstiaden neigen.
Kann ich schlecht erklären,
aber als ich im Rolli gesessen habe
ist mir das unstete Gewusel mancher Clowns auf den Sender gegangen,
aber der pflichtbewusste Eifer mit dem mein Hund
mir Sachen geholt hat und insgesamz sehr beflissen
aber cool war, eben nicht.

Letzten Endes muss Dein Hund ja vor allen Dingen mit Dir harmonieren.

Ich würde mir eine Prämissen Liste machen
und dann erneut sortieren.

Und einen Hund wählen der wenig Neigung zum Wildern hat.

Viele Grüße,
und halte uns doch bitte über Deine Entscheidung auf dem Laufenden!
redbumper
 

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