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Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause"

Ihr habt Interessante TV-Tipps zum Thema Hunde/Tiere ?

Moderator: DF-Mods

Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause"

Beitragvon flying-paws » 22.12.2009 11:49

Am Sonntag habe ich zufällig mal wieder "Tiere suchen ein Zuhause" gesehen und hab mich ehrlich gesagt gefragt, ob die wertvolle Sendezeit nicht für sinnvollere Dinge verwendet werden könnte.

Es kam nämlich ein Bericht über Freiberger Schlachtfohlen.

Ganz ehrlich: Ich würd lieber so ein Fohlen essen als ein Steak aus der Kühltheke. Den Tieren geht es einen Sommer lang super und dann werden sie geschlachtet. Warum müssen die aufwändig "gerettet" werden? Mag mir das mal jemand erklären...? :???: Und, was ist besser, wenn der Konsument vom Fohlenfleisch zum Rind, Schwein oder was auch immer für ein Tier umgelenkt wird...?

Viele Grüße
Corinna
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Beitragvon Woelfchen » 22.12.2009 11:53

Finde ich jetzt auch nicht so schlimm. Ich mag zwar Pferde und hab noch nie eins gegessen, aber solange es den Tieren vorher gut get ist es doch auch nicht anders als wenn man ein Lamm schlachtet.
Da sollte man eher gegen Massentierhaltug vorgehen.
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Beitragvon Metatron » 22.12.2009 11:58

Die gleiche Frage habe ich mir bei dem Bericht auch gestellt.

Im Endeffekt ist es doch nichts anderes, als eine Schweine- oder Rinderzucht zur Nahrungsgewinnung. Lecker Lammfleisch kommt ja auch nicht aus dem Reagenzglas.

In Deutschland ist Pferdefleisch nicht so sehr verbreitet, aber in der Schweiz soweit ich weiß schon. Das ist wohl auch eine Frage der inneren Einstellung: Pferde gehören ebenso wie Hunde, atzen, Meerschweinchen usw. zu den Haustieren und den "Freunden des Menschen". Ein Pferd wird als Freizeitbegleiter, als ein Freund gesehen, eben kein Nutzvieh.

Andererseits könnte man genau das ja auch auf Hunde, Katzen und Meerschweinchen anwenden. Wenn es gezüchtet wird zum Verzehr, wieso dann entsetzt sein? Trotzdem ginge ein Aufschrei durch die Reihen, wenn es eine Hundezucht zur reinen Nahrungsgewinnung gäbe.
Viele Grüße, Kerstin

"Bevor der Teufel mich holt....
.... trinkt er sich Mut an!"

Roxy, geb. ca. Mai 2008
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Beitragvon jaickl » 22.12.2009 11:58

Ich schieße mich da mal den vorrednern an, auch ich mag Pferde, esse aber trotzdem Pfedefleisch! Und so wie ich das in dem Bericht herausgelesen habe treffen es die Freiberger Fohlen aus der Schweiz besser als die ganzen Haflingerfohlen jedes Jahr, den die werden nicht "vor Ort in Österrreich" geschlachtet, sondern haben oft lange und qualvolle Transporte vor sich!
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Beitragvon Aaandy » 22.12.2009 12:13

Dann misch ich mich mal auch ein, hab den Bericht auch gesehen...

Ich, als Vegetarier, ess kein Pferdefleisch. Mir geht es primär auch nicht darum ob ein Tier geschlachtet werden muss oder nicht, bin auf den Land groß geworden und wurde oder besser werde ja tagtäglich immer mit diesen Tehma (Tier - schlachten - essen) konfronitert... das soll nun aber nicht das Thema sein.

Schwierig finde ich es immer wenn Leute sagen: Kühe, Schweine usw. ist okay, aber nen Pferd... omg .. bloß nicht. Pferde sind schließlich auch 'normale' Tiere die wir zudem gemacht haben wo sie sich im Moment befinden - also zu Freizeittiere. Aber Pferde sind genauso Nutztiere wie auch Kühe, Schweine und Co. Ich kanns verstehen wenn man sagt ich ess Schwein aber kein Pferd weil ich mit Pferden bspw. was zu tun hab... (ich mein viele von uns würden bspw. in China z.b. auch kein Hund essen) solche Sachen respektiere ich natürlich ... es ist nicht unkonsequent aber wenn man selber Fleisch isst sollte man nicht die Leute kritisieren die auch andere 'normale' Tiere (ich mein Pferd ist eine gängige Fleischsorte, evt. nicht so populär aber auch ganz normal) essen ...

Die Tierrettung usw. finde ich natürlich volkommen in Ordnung, und ich glaube der Schwerpunkt für die Rettung liegt nicht unbedingt bei den grundsätzlichen (Pferdefleisch) sondern es geht um die Rahmenbedingungen (Pferdetransporte und das ist der wirkliche Graul dieser ganzen Sache) ... aber wie gesagt, bei Scghwein und Co. ist es genauso... nur Pferde haben bei uns eben die Stelle eines Haustieres eingenommen... daher kommt glaube ich das Unverständnis...


Aber wie gesagt, als toleranter Mensch sollte man beide Seiten anhören und verstehen ...
Aaandy
 
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Re: Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause&q

Beitragvon Sioux » 22.12.2009 12:14

flying-paws hat geschrieben:Am Sonntag habe ich zufällig mal wieder "Tiere suchen ein Zuhause" gesehen und hab mich ehrlich gesagt gefragt, ob die wertvolle Sendezeit nicht für sinnvollere Dinge verwendet werden könnte.

Es kam nämlich ein Bericht über Freiberger Schlachtfohlen.

Ganz ehrlich: Ich würd lieber so ein Fohlen essen als ein Steak aus der Kühltheke. Den Tieren geht es einen Sommer lang super und dann werden sie geschlachtet. Warum müssen die aufwändig "gerettet" werden? Mag mir das mal jemand erklären...? :???: Und, was ist besser, wenn der Konsument vom Fohlenfleisch zum Rind, Schwein oder was auch immer für ein Tier umgelenkt wird...?

Viele Grüße
Corinna


Als Vegetarier lehne ich sowohl das Fohlenfleisch,dass Steak aus der Kühltheke ab.
Ansonsten gibt es keinen Unterschied Schlachtung ist Schlachtung.

Warum du der Meinung bist "Tiere suchen ein Zuhause" sei keine sinnvolle Sendung,kann ich nicht nachvollziehen.


Gruss
Norbert
Die Erde ist für Tiere die Hölle und die Menschen sind ihre Teufel (Eugen Drewermann)
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Re: Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause&a

Beitragvon Ramonia » 22.12.2009 12:32

Sioux hat geschrieben:Warum du der Meinung bist "Tiere suchen ein Zuhause" sei keine sinnvolle Sendung,kann ich nicht nachvollziehen.


Ich hab das so verstanden dass die Sendezeit der Sendung nicht für solche Beiträge genutzt werden sollte.
Syk (Labrador-Schäfer Mix) 21.2.2009
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Beitragvon Fabiana » 22.12.2009 12:37

Naja ich fand den Beitrag "Zuhause gefunden" diesmal auch ziemlich daneben..
Wieso muss man eine Frau zeigen, die ihren alten Hund komplett schert, damit er aussieht wie ein Löwe :???:
Fabiana mit
Prinzessin Buffy, dt. Pinscher *03/2007,
Wirbelwind Kimba, Magyar Vizsla *12/2010
und in Gedanken immer dabei Herzbube Benny, Retriever-Mix *1995 - †2011


Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
(Stefan Wittlin)


Benny, Buffy & Kimba gibt's hier!
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Re: Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause&q

Beitragvon Francisca » 22.12.2009 12:41

flying-paws hat geschrieben:Am Sonntag habe ich zufällig mal wieder "Tiere suchen ein Zuhause" gesehen und hab mich ehrlich gesagt gefragt, ob die wertvolle Sendezeit nicht für sinnvollere Dinge verwendet werden könnte.

Es kam nämlich ein Bericht über Freiberger Schlachtfohlen.


Ganz abgesehen jetzt mal von der Fohlenrettung, solltest Du aber doch nicht gleich die ganze Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" in Frage stellen, denn da werden viele Tiere gut vermittelt. Und damit ist doch die "wertvolle Sendezeit" auf jeden Fall für "sinnvolle Dinge verwendet" worden, oder :???: ?

LG Francisca
Das wenige, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst. (Albert Schweitzer)
---------------------------------------------------
Chico in der FOTOGALERIE DER USERHUNDE auf Seite 3
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Beitragvon wildsurf » 22.12.2009 12:43

- ich reite seit 20 Jahren
- ich esse sehr gerne Pferdefleisch
- meine Patentante züchtet Freiberger (alter schwerer- und neuer leichter Schlag) und ja, auch sie schickt jedes Jahr Fohlen in die Metzg.

Einen fertig ausgebildeter Freiberger bekommt man für unter 4000.- SFR, da lohnt sich weder die Aufzucht noch die sorgfältige Ausbildung.
Man bekommt am Ende mehr, wenn der Absetzer zum Schlachter geht - nein, sie findet das auch nicht toll.

Aber: die Rasse soll um jeden Preis erhalten werden, die 5 alten Hengstlinien sind nur noch knapp zu retten. Also müssen Fohlen produziert werden, damit der Nachwuchs wieder (wenn geeignet) zur Zucht verwendet werden kann.

Wäre der Pferdemarkt für "normale" Rassen nicht derart am Boden, würden die Käufer mehr bezahlen, müssten weniger Fohlen in die Metzg.

Aber die Leute wollen keine Normalos, es müssen Saddelbreds, Canadian Freerange Horses, Quarabs etc. sein. Die Qualitäten von Freiberger, Haflinger und Co. sind leider nicht allzu gefragt.

Und wer die Arbeitsbedingungen im Hauptzuchtgebiet kennt (meine Patentante lebt auf ihrem Milchviehhof auf dem Chasseral auf 1000m.) der weiss wie froh die Leute um jeden Franken sind. Daher erstaunt es nicht, wenn man sieht wie viele Fohlen geschlachtet werden.
Bei den Haflingern geht auch jedes Fohlen, welches nicht mind. 80 Punkte erreicht, zum Schlachter - die Leute essen Pferdefleisch - solange wird geschlachtet.
liebe Grüsse Kathrin & Caron


Vielleicht ist das Lachen ein Sonnenstrahl, der von aussen auf uns fällt
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