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Gedanken zu Bericht aus "Tiere suchen ein Zuhause"

Ihr habt Interessante TV-Tipps zum Thema Hunde/Tiere ?

Moderator: DF-Mods

Beitragvon mollrops » 23.12.2009 11:05

Meine Meinung zu dem Thema hat nix mit Vermenschlichung zu tun. Nur weil Tiere im hier und Jetzt leben und nicht über den Intellekt eines Menschen verfügen, haben sie trotzdem wie alle anderen Lebewesen grundsätzlich ein Recht auf Leben. Wie immer im Leben geht es auch hier nur um den Profit und nicht um das Lebewesen an sich. Der Gaul hat keinen Abnehmer, das erste Halbjahr hat er noch keine Kosten verursacht - na dann kommt er eben in die Wurst. Stimmt, da gebe ich Dir recht - das ist menschlich.
Ich mit d. wilden Weibern Jule, Bambi, Terry u. Bibi

Nero, Mala, Püppy - unvergessen u. über alles geliebt.

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.
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Beitragvon staffy » 23.12.2009 13:32

Man darf aber auch nicht vergessen (und das Grundprinzip unserer Erde ist nunmal fressen und gefressen werden), daß es sehr viele Tiere gar nicht mehr geben würde, würden wir kein Fleisch essen.

Bei Pferden gibts zum Glück noch keine Masthaltung, einzig der Weg zum Schlachter ist eine Qual.

Der Grund dieses Threads war mal, daß man solche Themen nicht in einer Hundevermittlungssendung bringen sollte. Manche Einspieler finde ich sehr interessant und auch nötig, dienen sie zur Aufklärung.
Mich stört allerdings öfter, daß sie bei "Zuhause gefunden" völlig verfettete Viecher zeigen ... das muß echt nicht sein.

Gruß, staffy - Biofleischesser
Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !
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Beitragvon Fabiana » 23.12.2009 13:40

Oder junge Hunde bei älteren Leuten, die diesem Hund kaum gerecht werden... :/
Fabiana mit
Prinzessin Buffy, dt. Pinscher *03/2007,
Wirbelwind Kimba, Magyar Vizsla *12/2010
und in Gedanken immer dabei Herzbube Benny, Retriever-Mix *1995 - †2011


Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
(Stefan Wittlin)


Benny, Buffy & Kimba gibt's hier!
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Beitragvon Shanty » 23.12.2009 13:47

sophrosyne hat geschrieben:aber wieso ist es denn besser ein tier zu essen, was ein schönes (kurzes) leben hat, als ein tier, dass ein beschissenes leben hat(bzw denen es mies geht)?

beim menschen argumentiert man doch genau anders herum: da werden menschen mit einem beschissenen leben erlöst.


Weil du damit ganz einfach diese Haltungsform unterstützt! Durch dich verdienen ja die Geld, die ihre Tiere beschissen halten. Diejenigen, die sich um artgerechte Haltung bemühen, werden ihr Fleisch nicht los und müssen schauen, wie sie sich über Wasser halten.
Liebe Grüße
Nastasja und Diego.
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Beitragvon Chris2406 » 23.12.2009 13:50

staffy hat geschrieben:
Der Grund dieses Threads war mal, daß man solche Themen nicht in einer Hundevermittlungssendung bringen sollte.


Naja, aber es heißt ja "Tiere suchen ein Zuhause..."
;)

Ich persönlich finde es ok, wenn sich jemand für diese Freiberger einsetzt, wobei ich das Argument mit dem Rassenerhalt lächerlich finde - ein Fohlen, dass eh für die Metzgerei vorgesehen ist, wird wohl kaum im Sinne der Begrifflichkeit "Zucht" gezüchtet - mit langer Auswahl des passenden Hengstes, ggf. künstlicher Besamung der Stute oder Deck-Aufenthalt der Stute auf einer Hengststation.... Da wird wohl der nächstbeste draufspringen....das hat mit dem qualitativen Erhalt einer Rasse nicht viel zu tun...

Pferde haben nun mal das Pech, dass sie ein Mix aus Nutz- und Haustier sind....
Und wir Menschen sind eben so "widersprüchlich", dass wir es bei den einen einfach nur unvorstellbar finden, wenn sie in die Wurst kommen und bei den anderen für normal halten.

Mir ist bei sowas immer wichtiger, dass jemand sich überhaupt für irgendwas einsetzt.

LG, Chris
Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch

---

Mein Leben IST ein Ponyhof.
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Beitragvon sophrosyne » 14.08.2010 14:37

Shanty hat geschrieben:
sophrosyne hat geschrieben:aber wieso ist es denn besser ein tier zu essen, was ein schönes (kurzes) leben hat, als ein tier, dass ein beschissenes leben hat(bzw denen es mies geht)?

beim menschen argumentiert man doch genau anders herum: da werden menschen mit einem beschissenen leben erlöst.


Weil du damit ganz einfach diese Haltungsform unterstützt! Durch dich verdienen ja die Geld, die ihre Tiere beschissen halten. Diejenigen, die sich um artgerechte Haltung bemühen, werden ihr Fleisch nicht los und müssen schauen, wie sie sich über Wasser halten.


jetzt hab ich grad gesehen, dass ich für meine aussage einen roten bömmel bekommen habe...dabei wurde ich schlicht missverstanden.
durch MICH wird überhaupt keine dieser haltungsformen unterstützt..ich lebe vegan...das zu allererst.
mir ging es nur darum, dass die rechtfertigung fleischzuessen darin zu sehen, dass die kühe glücklich waren an sich nicht sinnig ist....mehr wollt ich gar nicht sagen
sophrosyne
 
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