und habe meinen dann erstmal auf den Arm genommen und beruhigt, was mir auch geling, und dann sah ich erstmal diese Wunde am Hals...
Das ist ein großer Fehler. Wenn du deinen Hund auf den Arm nimmst und beruhigst, dann bestätigst du ihn. Klar hat er wirklich weh bekommen aber Hunde im Rudel gehen mit diesen Situationen anders um.
Wenn sich ein Hund weh tut, wird er weder dafür bemitleidet, noch in den Arm genommen, gehätschelt oder sonst was. Er wird angesehen ob alles in Ordnung ist und fertig. Natürlich folgen bei uns dann Tierärztliche Eingriffe.
Wenn du deinen Hund aber so tröstest dann hat das nicht den Effekt, den du bei einem Menschen damit erzielst. Dein Hund fühlt sich dann nur bestätigt, dass er zurecht Angst vor anderen Hunden hat.
So kannst du deinem Hund eine Phobie antrainieren.
Beispiel: Wenn dein Hund in Zukunft ängstlich auf größere Hunde reagiert und du ihn steichelst, ihm gut zuredest und vielleicht sogar hoch nimmst um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen, verstärkst du mit jedem Mal seine Angst.
Also, Hund einfach durchchecken, gegebenenfalls medizinisch versorgen aber keinesfalls bemitleiden und trösten. Außer natürlich du willst, dass er sich weiterhin vor großen Hunden fürchtet.
Hoffe ich hab das halbwegs verständlich erklärt.
Ich kann dir das Buch von Cesar Millan empfehlen. Er ist der Hundeflüsterer in den USA und hat irre wertvolle Tipps!