Es ist eine ziemliche Sauerei, aber es lohnt sich.
Du vermischst Mehl (bei einem Kilo Mehl erhälst du ungefähr zwei Hände voll Seitan) in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser und lässt das Gemisch einen Moment quellen. Dann beginnst du, den entstandenen Klumpen unter fließendem Wasser so lange auszuwaschen und durchzukneten, bis das abfließende Wasser klar ist und die Masse nicht mehr klebt - dann hast du nur noch das Weizeneiweiß übrig. Der Klumpen sollte möglichst fest sein und keine Bläschen enthalten, du kannst ein Leinentuch verwenden, um eine feste Kugel zu formen.
Das Wasser, in dem Seitan gekocht wird, wird mit Sojasoße (und wonach dir eben noch so ist) gewürzt
Ich erinnere mich nicht mehr genau an die Garzeit, meistens lasse ich es zwischen 20-40min kochen, je nachdem, wie dick das Stück ist. Wenn es gar ist, sollte beim Anpiken nichts kleben bleiben.
Wenn die Marinade schön salzig ist, hält er sich im Kühlschrank noch eine ganze Weile. Der Eigengeschmack ist nicht allzu groß, deswegen sollte Seitan immer kräftig gewürzt werden.
Verwenden kann man es für so ziemlich alles, vom Schnitzel bis hin zum Frikassee hat es mir schon seinen Dienst getan.
Also, viel Spaß
