Hi!
Auch ich wünsch dir viel Spaß mit deinem neuen Hund, er ist wirklich ein netter, auch wenn die kleinen Wuschel eigetlich nicht so meins sind.
Du hattest gefragt, was du bei einem Hund aus dem Ausland noch beachten solltest.
Grundsätzlich klar, erstmal zeit lassen, im Falles des falles bei Null starten wenn er was noch nicht kann... ist ja auch kein Ding, kannst du erstmal auf dich zukommen lassen, du findest hier bei eventuellen Problemem bestimmt auch guten Beistand.
Was du umbedingt tun solltest ist, ihn nach ca. einem halben Jahr erneut auf Mittelmeerkrankheiten testen lassen.
Selbst wenn er jetzt negativ ist, muss das nicht heißen, dass er nichts hat. Erstmal sind die Schnelltest, die im Ausland aus Kostengründen oft angewandt werden, nicht so aussagekräftig wie andere Verfahren, die hier zur Verfügung stehen, es gibt recht oft falsch negative Befunde.
Und dann kann es auch immer sein, dass der Hund sich vor Ausreise noch infiziert hat, was dann aber zum Testzeitpunkt noch nicht ausgebrochen/nachweisbar ist.
Lass ihn also dann testen auf Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichose und Dirofilaria.
Bei unklaren Störungen des Allgemeinbefindens (oder wenn du ganz sicher gehen willst, dann aber trotzdem in nem halben Jahr nochmal...)auch umbedingt schon früher!
Auch entwurmen solltest du ihn nochmal. Die Auslandshunde haben oft eine recht hohe Parasitenbürde, und einiges davon (Fuchsbadwurm, hohen Durchseuchungsgrad bei Streunern) ist auch für Menschen gefährlich. Da reicht die eine tablette oder Paste, die die ne Woche oder so vor Ausreise bekommen oft nicht aus.
Das soll keine Panikmache sein, aber ich würde da immer auf Nummer sichergehen. Ansonsten sind Auslandshunde was feines.