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Buck, der Eisbär
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Buck machte schon wieder Urlaub im Schnee
20.3.-24.3.05 in Ellmau und 24.3.-29.3.05 am Walchsee
Wetter: ca. + 4-5 Grad / total bewölkt / leichter Nieselregen
Nachdem das Gepäck ins Auto geladen war durfte auch ich ins Auto hüpfen,
aber ich durfte nicht in den großzügigen Kofferraum wie sonst immer.
Ich musste auf der Rücksitzbank platz nehmen und dann auch noch auf nur
einer Hälfte davon, weil die andere Hälfte umgeklappt war. Der ganze Kofferraum war voll mit Gepäck, als ob wir 10 Wochen in den Urlaub fahren wollten. Jetzt lag ich schon ziemlich eng gequetscht auf dem Sitz und wurde
dann auch noch angeschnallt. Wie uncool (aber ich glaube so was ist sinnvoll wenn man auf dem Rücksitz sitzt/liegt)
Um 7:00 Uhr trafen wir uns mit Mikel u. Sabrina und Hundedame Masha
auf einem Autobahnparkplatz und um 7:05 Uhr starteten wir in Richtung
Süden. Um ziemlich genau 11:45 Uhr waren wir bereits beim Gästehaus
Strudelmichl in Ellmau eingetroffen. Wir hatten also schon wieder Glück mit der Fahrerei. Es war nichts los auf der Strasse, obwohl Ferienbeginn war. Dann wurde die Hütte besichtigt und das Gepäck hochgeschleift. In der Hütte stand
sogar ein drittes Bett. Ich dachte es sei extra für mich, aber da hatte ich mich wohl getäuscht, denn Frauli hatte das Bett als Ablagefläche für Klamotten und Köfferchen missbraucht. Aber es war ja noch das große Bett da, da würde ich schon ein Plätzchen finden dachte ich mir.
Kurz darauf wurde ich schon wieder ins Auto verfrachtet und wir fuhren nach St. Johann, machten dort einen kleinen Stadtspaziergang und dann gings zu
Mc Donald, aber wir Hunde mussten im Auto bleiben. Schaaaaade, da wär bestimmt die eine oder andere Pommes für uns abgefallen. Als Entschädigung machten wir dann alle einen großen Spaziergang und ich durfte auch ein Stück
ohne Leine im Schnee rumspringen und mit Masha Stöckchen im Schnee holen
spielen. Masha hatte sich gefreut wie eine Schneekönigin, die ist wie eine wilde
im Schnee rumgesprungen. Dann nach ca. 1 Stunde gings wieder zurück in die Hütte und ich hatte Hunger wie ein Bär, aber ich bekam noch nichts. Eine ganze Stunde musste ich noch warten und zwar solange bis die 2beiner zum essen gingen, erst dann bekam ich mein Futter. Schon während des Fressen malte ich mir aus, wie ich dann schön vollgefressen mich ins große Bett legen würde. Aber auch dieses Bett sollte für mich unattraktiv sein. Meine Leute legten doch glatt eine eklige Plastikplane über das ganze Bett, damit ich da nicht rein hüpfe während ihrer Abwesenheit. Und es hatte geklappt, zumindest an diesem Abend.
Ich war nicht im Bett, auf so einem blöden Material wollte ich nicht liegen.
Gegen 20 Uhr ging ich noch mal ne kurze runde raus zum pullern und dann legte ich mich ab und schlief den Schlaf der Gerechten.
Montag, 21.3.05
Wetter: ca. + 8 Grad / Frühnebel / am Mittag Sonnen und Wolkengemisch
Gegen 7:20 Uhr standen wir auf und als Frauchen sich die Schuhe zu band,
nutzte ich die Gelegenheit in das Plastikplanenfreie Bett zu hüpfen um mich drin zu wälzen. Das mach ich ja daheim auch immer genau dann, wenn Frauli sich die
Schuhe zumacht. Ich hatte also die 2beiner mal wieder ausgetrickst, hi hi.
Ich zog dann mit Masha und ihrem Herrli los zur ersten Frühgassirunde.
Danach bekam ich mein Frühstück und kurz darauf musste ich schon wieder mit
Frauchen spazieren gehen. Auch Masha war dabei, aber diesmal mit Sabrina.
Wir liefen ca. 20 Min. in den Wald hinein und dann wollte Mashas Frauchen nicht mehr. Also kehrte sie um und ging zurück in die Hütte. Ich aber musste natürlich noch weiterlaufen. Wir gingen einen schmalen schneebedeckten
Pfad hinauf und dauernd verschwanden meine Beine im Schnee. Sogar Frauchen
sackte stellenweise bis übers Knie ein. Puuuhhhh, das war ganz schön anstrengend. Zum Glück kehrte Frauchen dann auch wieder um und wir liefen
noch eine Weile in die andere Richtung. Knapp 2 Stunden waren wir unterwegs.
Dann gings erst mal wieder zurück in die Hütte. Herrli und Mikel waren inzwischen auf der Piste unterwegs. Gegen Mittag dann kam Herrli zu mir in die Hütte und wir befreiten Masha aus der Gefangenschaft, denn sie war auch alleine im Zimmer. Er brachte sie also mit in mein Zimmer. Ich hab sie dann erst mal kurz angeknurrt und sie mich, aber dann war geklärt wem das Zimmer gehörte. Herrchen wollte dann mit uns beiden Gassi gehen, was sich aber als ziemlich schwierig herausstellte. Denn Masha zog wie ein Stier und wechselte ständig die Seite und sie suchte verzweifelt ihr Herrchen. Immer die Nase im Wind. Aber der war ja mit den Mädels noch Skifahren. Es dauerte aber nicht lange und dann kam auch Mashas Herrchen wieder zurück. Ich hätte ihn beinahe kaum erkannt, denn er hatte plötzlich eine ganz andere Gesichtsfarbe. Ich würde mal sagen Hummer oder Indianerrot ? Er hatte wohl vergessen das er im Gesicht keinen Hautschützenden Pelz hat, so wie ich, hi hi. Irgendwann so zwischen drei und halb vier, kamen dann auch die Mädels wieder zurück, mit schweren müden Beinen. Eine halbe Stunde später wurde ich im Auto spazieren gefahren, weil Frauchen und Herrchen noch eine kleine Shoppingrunde machten.
Um 18 Uhr bekam ich mein Futter und um 19:45 machten wir alle zusammen (außer meinem faulen Herrli) noch eine abendrunde, bei sternenklarem Himmel und ca. + 3 Grad. Danach war dann Schlafenszeit und der erste Urlaubstag war vorbei. Achja, da fällt mir gerade ein, wisst ihr wie man eine extra Portion Leckerlie abstaubt?? Ist ganz einfach: man legt sich direkt hinter den Stuhl auf dem Frauchen sitzt und wenn sie den Stuhl verrückt, dann legt man einfach seine
Pfote unter das Stuhlbein und dann wartet man ab bis das Stuhlbein auf eure Pfote drückt und dann müsst ihr ganz laut herzzerreisend aufheulen und schon bekommt ihr a) die Pfote bepustet b) eine extra Streicheleinheit und c) eine Hand voll wunderbarste Leckerlies. Ich hab das ausprobiert und es hat funktioniert.
Dienstag, 22.3.05
Wetter: blauer Himmel wie aus dem Bilderbuch / auf dem Berg + 15 Grad
Meine Pfote hatte zum Glück keinen bleibenden Schaden zurückbehalten,
sodass ich die erste Morgenrunde laufen konnte. Danach gabs Frühstück für mich. Als dann meine Leute vom Frühstück zurückkamen und sich fein machten für die Piste, dachte ich das ich mitdarf. Ich machte mich schon mal locker und streckte mich ausgiebig und war ganz aufgeregt, aber dann stellte ich aber fest
das meine Leute mich einfach im Zimmer zurücklassen wollten. Denn Frauchen
legte mir viele Leckerlies auf meine Decke (als Entschädigung) und dann verschwanden sie einfach. Das fand ich total frech, das haben die noch nie mit mir im Urlaub gemacht. Ich finde es ja okay, wenn sie alleine zum Frühstück oder Abendessen wollen, aber das ich dann auch noch im Zimmer bleiben soll, nur weil die alle auf die Piste wollen?? Voll fies, fand ich das. Draußen war das tollste Wetter und ich armer Hund (und natürlich auch Masha) mussten bis 13 Uhr alleine gelangweilt rumhängen. Also 4 Stunden lang !! Das war soooo gemein, aber ich bin ehrlich, ich fand es gar nicht so schlimm, ich hatte genüsslich all meine Leckerlies gefuttert und habs mir dann im Bett auf der blöden Plastikrascheldecke bequem gemacht und hab brav gewartet bis Herrli und Frauli wieder zurückkamen. Die blöde Plastikdecke störte mich dann nicht mehr, denn unten drunter war es ja schön weich. Als sie dann endlich wiederkamen
sind wir kurz raus zum pullern und eine Stunde später fuhren wir alle mit dem Auto weg ein bisschen shoppen und ein bisschen spazieren. Es war nicht so wie ich es mir gewünscht hätte, aber egal, die Hauptsache ich war dabei. Unterwegs dann hat uns Herrchen aus dem Auto geworfen und wir sind den Rest bis zur Hütte gelaufen. So konnte ich wenigstens noch ein bisschen Schnee unter meinen Pfoten spüren. Ha ha ha , bisschen Schnee ist gut, denn jedes Mal wenn ich losrennen wollte bin ich auf die Fresse gefallen, denn der Schnee war so tief das meine Beine komplett darin verschwanden. Später bekam ich dann mein Fressi und dann gings noch mal raus zum Abendgang und dann war auch der 2. Urlaubstag vorbei.
Mittwoch, 23.3.05
Wetter: zunächst bewölkt, dann Sonne und Wolken
Bereits um 7:15 Uhr ging ich gemeinsam mit Masha (wie jeden morgen, zu dieser unchristlichen Uhrzeit) Gassi. Auf einer schneebedeckten Wiese durften wir
Ball spielen. Und wieder war es sehr beschwerlich über den tiefen Schnee zu rennen, denn wir brachen dauernd ein.
Ich konnte nicht glauben das die 2beiner mich dann schon wieder bis 13 Uhr in der Hütte alleine zurückließen. Herrchen wollte zwar vor dem Skifahren noch mit mir Gassi gehen, weil er musste warten bis unser Zimmer saubergemacht wurde,
aber ich hatte überhaupt keine Lust. Frauchen war schon mit Mashas Herrchen auf der Piste unterwegs. Herrchen kam dann mit Sabrina nach. Um 13:00 ging dann Frauchen mit mir schön spazieren, allerdings war es unmöglich durch den Schnee zu laufen, denn der war wieder total aufgeweicht von der Sonne und total nass. Riesige tiefe Pfützen waren da überall. Also mussten wir an einer Strasse entlang laufen und ich sah danach aus wie eine Wildsau. Total schwarz, untenrum. Im Nachbarort Going, gab es einen Dorfbrunnen und ich sprang volle Pulle hinein ins kühle Nass. Das war total angenehm, ich wollte gar nicht mehr raus. Frauchen war das wieder total peinlich, das ich den schicken Dorfbrunnen als Badewanne missbraucht hatte. Frauchen blickte sich um und sah eine Frau die uns mit bösem Gesicht und Kopfschütteln anguckte. Frauchen zerrte mich dann aus dem Brunnen und wir traten den Rückweg an. Kaum das wir wieder in der Hütte waren, gings auch schon wieder weiter. Wir fuhren nach Kitzbühel und machten einen kleinen Stadtspaziergang. Am Abend dann gabs den letzten Spaziergang und der 3. Tag war auch schon vorbei.
Donnerstag, 24.3.05
Wetter: Sonne ohne Ende / im Schatten kühl
Ich konnte es nicht glauben, Frauchen packte meinen Koffer und alles wurde ins Auto geladen. Nach dem Frühstück wurde auch ich ins Auto gepackt und wir verließen Ellmau am Wilden Kaiser. Unser Urlaub war also schon vorbei, dachte ich, aber wir fuhren nur ca. eine halbe Stunde und dann standen wir vor einem
anderen Skifahrerberg, dem Unterberg in Kössen am Walchsee. Wir liefen dort etwas herum und dann fuhren wir weiter nach Durchholzen. Ich verstand das alles nicht so ganz. Doch dann auf dem Parkplatz dort, sah ich auf einmal
Alaska, Sally und Taya mit ihrem menschlichen Anhang Holger, Marianne, Nasti und sogar Marcel war dabei. Dann erst verstand ich das unser Urlaub weiter ging und ich nicht nachhause fahren musste. Wir hatten also nur einen Ortswechsel
gemacht.
Wir waren dann ein Riesenrudel mit 5 Hunden und 8 Menschen. Nach der Begrüßung fuhren wir dann in unsere neue Behausung am Walchsee. Wir wohnten im 2. Stock und hatten einen riesigen Balkon mit schöner Fernsicht und diesen teilten wir uns mit einigen unseres Rudels. Alle 3 Balkontüren standen offen und Masha und ich konnten uns frei in 3 Zimmern bewegen und alles beschnüffeln. Das war sehr praktisch, denn ich hatte ständig einen anderen Mensch der mich graulte. Bin von einem zum andern gewandert und hab deren Hosen schön eingesaut mit meinem Fell.
Am Nachmittag machten wir noch einen großen Seerundgang, aber nur Alaska, Sally und Taya, samt Anhang. Die anderen faulen Socken genossen ein Sonnenbad auf dem Balkon. Am Abend gabs noch eine kleine Runde Gassi gehen und dann ging ich schlafen.
Freitag, 25.3.05
Wetter: Regen, Nebel und 3,5 Grad +
An diesem Tag regnete es den ganzen Tag und gerade an diesem Tag wollten unsere Skifahranfänger Nasti und Marcel das erste mal auf die Piste. Ich dachte das machen die nie, aber die waren so heiß drauf das sie es dann doch machten. Sie fuhren dann zu viert im strömenden Regen auf dem Idiotenhügel rum. Ich verbrachte erst mal eine Weile im Auto, da war es wenigstens trocken.
Nach ca. 1 Stunde befreite mich dann Frauchen und ich durfte mit an den Rand der Piste und Frauchen spielte mit mir ein neues Spiel das sie Eisklumpenwerfen nannte, denn einen Balli hatte sie nicht dabei, drum warf sie halt Eisklumpen denen ich hinterher rannte. Das hat auch Spaß gemacht. Inzwischen hat mein
Herrli auch Masha aus dem Auto befreit und er führte sie. Frauchen wollte dann mit mir und Masha spazieren gehen, aber das war so schwierig weil Masha nur auf der Suche nach ihrem Herrli war und zog wie ein Stier. Frauchen war fix und alle und machte das nicht lange mit. Wir gingen dann zurück und wir übergaben Masha wieder an mein Herrchen. Wir standen dann bis mittags an dem Idiotenhügel rum und gegen 14 Uhr fuhren wir zurück in die Hütte. Aber Mikel und Marcel fuhren noch weiter. Wir nahmen dann Masha mit in unser Auto, allerdings musste sie auf dem Rücksitz platz nehmen, denn hinten im Kofferraum, das war mein Revier, da dulde ich noch nicht einmal Damen. Masha fühlte sich recht wohl, sie legte ihren Kopf auf die Rückenlehne und pennte.
Als wir dann in der Hütte ankamen durfte Masha sogar mit auf mein Zimmer.
Ich hatte also echten Damenbesuch. Jeder bekam ein Leckerlie und wir waren zufrieden. Ich hatte Masha also voll akzeptiert, Frauchen hatte sich richtig gefreut das ich so brav war. Kurz drauf wurde Masha wieder abgeholt, aber wir begegneten uns auf dem Balkon wieder. Und Masha konnte wohl gar nicht genug von mir bekommen, denn ständig schnuffelte sie mir an den unmöglichsten Stellen rum. Das kann ich eigentlich überhaupt nicht leiden, aber da ich sie mag, habe ich es geduldet. Am Nachmittag ging Frauchen mit mir noch eine Runde und am abend noch eine Runde mit allen meinen 4 beinigen Kollegen und somit war der total verregnete Freitag auch vorbei.
Samstag, 26.3.05
Wetter: totaler Nebel dann Sonne pur
Bereits um 7:15 Uhr ging ich schon wieder mit Masha am Bach entlang und wir spielten mit unseren Menschen Ball. Danach gabs Frühstück und auch die 2beiner gingen frühstücken. Später sagte Tayas Frauchen das ein Hund während des Menschenfrühstücks im Zimmer gejault hätte und sie vermutete das ich das war.
Mein Frauchen war total geschockt, sie konnte das nicht glauben, weil ich doch so ein Oberliebi bin wenn ich alleine bin. Ich gebe doch keinen Mucks von mir.
Und das weiß Frauli und sie vertraut mir in Sachen alleine bleiben. Trotz allem gingen dann alle zum Skifahren und ich musste schon wieder alleine in der Hütte bleiben, aber wie gesagt, es macht mir nicht wirklich was aus. Ich habe ja die Ruhe weg und eine Engelsgeduld. Als sie dann am Mittag endlich wiederkamen,
war auch klar wer da so gejault hatte. Es war meine Zimmernachbarin Masha und nicht ich. Sie hatte wohl große Sehnsucht nach ihrem Herrchen und weinte deshalb so jämmerlich, die arme Maus. Frauchen schmuste dann als Wiedergutmachung fürs alleine sein eine Runde mit mir und wir gingen gleich raus eine Runde laufen. Kurz drauf gingen wir mit einem Teil des Rudels um den Walchsee herum. Aber wie gesagt, nur ein Teil, denn die Herrschaften waren ja soooo müde und nicht im Stande noch eine Runde zu drehen. Auch mein Herrli
gehörte zu den Faulen Typen (ist ja typisch für ihn). Als wir wiederkamen gabs
dann Fressi und ich war glücklich.
Sonntag, 27.3.05
Wetter: Sonne pur
Wieder war das Rudel zum Skilaufen unterwegs.Sie hatten mir versprochen das es der letzte Skitag sei, was sie auch hielten. Am Mittag holte Frauchen mich und Masha ab und dann fuhren wir nach Kössen, sammelten unsere Skifahrer ein und gingen auf die Kaiseralm um dort was zwischen die Zähne zu schieben.
Am Nachmittag ging Frauli wieder mit mir die große Seerunde und auf einer großen Schneebedeckten Wiese durfte ich mal wieder ohne Leine rumtollen.
Frauchen fand im Schnee einen großen Stock, den sie warf und ich rannte wie ein wilder Willi hinterher. Dann schmiss ich auf den Stock drauf und ich kullerte mich im Schnee rum. Das machte einen Riesenspass. Dann war ich vom rumrennen so aufgeheitzt, das ich erst mal was trinken musste. Frauchen schickte mich in einen Bach. Ich machte einen Satz und ich stand fast komplett im Wasser nur mein Rücken schaute noch raus. Das Wasser war eiskalt, was mich aber nicht wirklich störte. Ich wollte gar nicht mehr raus, Frauchen musste mich rufen damit ich rausging. Ich war dann klatschnass und ich war erst recht total außer Rand und Band. Ich rannte wie ein Irrer als im Kreis. Frauchen warf ein Leckerlie und ich schmiss mich auf das Leckerlie und kullerte mich auf dem Leckerlie herum, mir viel im Traum nicht ein es zu fressen, ich nahm es ins Maul und schnickte es wieder weg und kugelte mich dann wieder drauf rum. Das war vielleicht ein Spass. Danach gings mir gut, ich war hunrig und müde zugleich.
Montag, 28.3.05
Wetter: bewölkt / Regen / Sonne / Wolken, also von allem etwas
Am Vormittag ging das ganze Rudel zum Langlauf außer meinem Herrli, dem ollen Typ. War aber ganz gut, das er nicht mitging, denn somit hatte er mich und Masha an der Backe. Er ist sogar mit uns beiden Gassi gegangen. Als die klatschnassgeschwitzten Langläufer wieder kamen, legten die sich trocken und eine Stunde später brachen wir auf und wanderten zur Ottenalm. Dort ging es nur bergauf und die Menschen waren fix und alle als sie oben ankamen. Mir machte das gar nichts aus. Auf dem Rückweg durften alle Hunde frei durch den noch tiefen Schnee rennen, sogar Alaska durfte mal kurz sich austoben, nur ich natürlich nicht. Bin ja selber schuld, weil ich so ein gutes Näschen habe für Waldwild. Keiner meiner Rudelgenossen interessierte sich für die tollen Düfte, nur ich hatte ständig meine Ohren und Nase auf vollem Empfang stehen und ständig Ausschau nach Waldtierchen gemacht. Ich habe im Wald echt null Chance jemals freilaufen zu dürfen.
Mehr ist an diesem letzten Tag nicht gewesen.
Dienstag 29.3.05
Wetter: bewölkt mit ein wenig Sonne
Unser Abreisetag war gekommen und wir starteten als erste in Richtung Heimat.
Bereits um 8:30 brachen wir auf und waren um genau 13:15 Uhr wieder daheim und ich freute mich total auf das Bett meiner Menschen, denn im Urlaub hatte ich ja absolutes Bettverbot, wobei es mir ja doch ab und zu gelang hinein zu hüpfen. |
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