Jeder unserer Hunde beobachtet uns den ganzen Tag ganz genau. Sie wissen wie wir drauf sind, reagieren auf unsere Mimik, unsere Körpersprache. Und dementsprechend reagieren sie. Ich nenne das Bindung und Beziehung.
Mein Hund zeigt mir, wie ich zu ihm stehe und wie er zu mir. Dazu brauche ich kein TK. Und wenn in dem weiter vorne beschriebenen Fall, die Beziehung vom Hund zum Menschen nach dem Besuch beim TK verändert hat, dann nur, weil sich der HF verändert hat. TK sagt dem HF was positives, HF geht nach Hause, das spührt der Hund sofort, dass TH völlig anders ist und die Beziehung verändert sich sofort!!! das ist es, was TK ausmacht. Es verändert etwas im Kopf des HF, HF reagiert anders und somit verändert sich das Verhalten des Hundes.
Warum TKs manches wissen? Weil sie sehr genau die Menschen studieren und beobachten, Verhaltensweisen von Hunden kennen und eins und eins zusammenzählen können. Vielleicht nutzen sie auch das Internet, um an Infos heranzukommen. Dass sie mit Tieren kommunizieren können bezweilfe ich. Sie können es nur im direkten Zusammensein.
Ist eine Beziehung besonders eng, kommt es durchaus zu thelepathischen Verbindungen. Ich bezweifle nicht, dass es das gibt. Ich bezweifle auch nicht, dass es hier Verbindungen von Mensch und Hund gibt. Wie gesagt, ich habe einen sehr sensiblen Hund, der durchaus auf menschliche Verhaltensweisen extreme Reaktionen zeigen kann. Sie beschwichtigt, sie beruhigt, sie knurrt.... alles Reaktionen auch auf mich und andere.
Wieso verjagt sie den die Zeugen Jehovas und den Vorwerkvertreter richtig gruselig an der Haustüre und liebt alle Paketboten und den Eismann....? Weil sie genau spührt, was ich empfinde und demenstprechend reagiert. Dazu braucht es keinen TK.
Hunde haben andere Prioritäten als Menschen, insofern glaube ich nicht, dass sich Hunde Gedanken darüber machen, ob sie bei mir sicher sind oder so. Sie merken nur, wenn ich unsicher bin und übernehmen dann den Part. Genauso spühren sie, wenn ich sicher bin und verhalten sich entsprechend. Es ist meine Körperhaltung, meine Körpersprache, meine Stimme, mein Geruch und meine Handlungen, die die Beziehung zum Hund bestimmen. Und so können wir grundsätzlich kommunizieren.
Ich nenne es teilweise auch Intuition. Und wer seinen Hund genau so gut beobachtet wie der Hund einen selber, wird merken, ob sich der Hund wohl fühlt, ob er gerade Aktion oder Ruhe braucht, ob er krank ist oder pinkeln muss...
Mein Hund war schon oft schwer krank, so krank, dass selbst die Tierärtze in der Diagnose falsch lagen oder nichts fanden. Es war immer ich selber, die schon im Vorfeld wußte, dass was nicht stimmt und ich hatte immer recht. Dazu brauch ich keinen TK, sondern nur einen guten Blick und eine gute Kenntnis zu meinem Hund. Ich nenne es einfach Bauchgefühl.
Und wir können noch so gut uns verstellen, ein Hund kann man nicht an der Nase herumführen. Wie schrieb schon Homer als Odyseuss von der Odysee heimkam? Er konnte sich noch so gut verkleiden, alle seine Leute am Hof täuschen, doch sein blinder, alter Jaghund erkannte ihn sofort!
Ach ja, nochwas. Kürzlich traf ich mich mit meiner Tochter an einer Stelle, wo mein Hund und ich noch nie waren. Mein Hund stieg aus, lief plötzlich so los, als wisse sie, dass da jemand wartet. Zielstrebig lief mein Hund über 100m genau da hin, wo meine Tochter saß! Freudig begrüßend. Grübelnd stand ich da und fragte mich, was ich wohl ausgetrahlt hatte, dass mein Hund so reagieren konnte. Auf dem Rückweg sah ich, dass meine Tochter genau gegenüber von mir auf einem riesigen Parkplatz geparkt hatte, nur ich hatte das Auto nicht gesehen. Meine Tochter muss den gleichen Weg gelaufen sein wie wir. Ich vermute, dass mein Hund nach wenigen Metern einfach meine Tochter gerochen hatte und zielstrebig hingelaufen ist. Hunde sind uns einfach manchmal überlegen, auch ohne TK!




