von BrigitteL » 12.03.2010 16:10
Ich finde diese Lösung super! Wie die anderen schon sagten, wo ist hier der Unterschied (besonders für den Hund), ob im Haus oder in einem für ihn gebauten Raum. Ich habe auch immer wieder sog. Problemhunde z.B. aus schlechter Haltung. Mit denen verfahre ich ganz ähnlich. Die haben erst mal einen Raum(zwar im Haus, dürfte aber egal sein) mit eigenen abgegrenzten Garten alleine zur Verfügung. Teilweise sind die so verstört, dass sie das Haus die ersten Tage gar nicht betreten. Da geh ich immer wieder rein und beschäftige mich mit irgend etwas oder setz mich nur hin. Sehr hilfreich sind da auch meine anderen Hunde. Ich versuche einzuschätzen, welcher meiner Racker gut dazu passen würde und bringe sie zusammen. Anfangs nur kurz und nur einen. Mit der Zeit dürfen auch mal zwei oder auch mehrere rein, je nach Reaktion des "Problemhundes". An einen sehr ängstlichen Hund kommt man meiner Meinung nach am besten über einen anderen, ruhigen Hund ran. Wenn der sieht, dass der eine einfach hergeht und sich streicheln lässt, kommt er auch schon mal näher. Ich habe selber einen, der extrem ängstlich war. Der hat sich nach einigen Tagen zwar genähert, aber nur, wenn der andere Hund zwischn mir und ihm war. Mittlerweile ist er seit fast drei Monaten bei mir und gehört zu unserem Rudel, schläft in seinem Bett im Wohnzimmer und kommt zum Kuscheln.
Das habe ich nur so lange geschrieben, um der Bekannten Mut zu machen. Das wir mit Sicherheit gut klappen, aber es braucht einfach seine Zeit! Und der Ansatz, dass dein Hund öfters mit dem armen Kerl zusammen kommt, finde ich sehr gut, das wird ihm sicher helfen!
Ich wünsche allen Beteiligten alles Gute und viel Geduld, dann wird alles gut!!!
Brigitte