Hi Shoppy,
danke für die Tipps. Ich werde mich jetzt sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigen.
Habe gestern nämlich den Versuch unternommen und ihn mit aufs Feld rausgenommen (nicht Hundeauslaufgebiet, wollte erst einmal im reizärmeren Umfeld schauen, was passiert). Habe ihn an die Schleppe gemacht und los ging's.
Die erste Begegnung mit einer Joggerin war ernüchternd. Nano ging wild bellend auf sie zu. Ich nahm ihn zur Seite und hielt ihn fest. Er kläffte und knurrte wild und plötzlich rutschte mir die Schleppe, weil sie nass war, etwas aus der Hand. Der Kleine sofort auf die Wade der Frau zu, ich habe ihn gerade noch rechtzeitig zurückziehen können.
Danach war ich vorsichtig wie ein Schießhund. Dummerweise kam eine Frau mit einem großen Rüden und auch obwohl ich sie warnte, ließ sie den Hund zu mir. Ich ging weiter, Nano war da noch recht ruhig, und dann war der Rüde heran, hörte auch nicht auf sein Frauchen, und Nano schnupperte ihn, der Rüde wandte sich schon wieder von ihm ab, da biss Nano ihn in die Seite.
Ist aber ein Glück nichts passiert.
Habe mir die Nacht alles nochmal gut durch den Kopf gehen lassen und bin den Tag heute sehr ruhig und sehr streng angegangen. Enano immer eng bei mir, sobald Fußgänger, Radfahrer oder Jogger in die Nähe kamen und ihn mit Leckerchen vorhalten im Fuß gehalten. Nach gemeisterter Situation gleich das Leckerlie. So sind wir auch an Hunden vorbeigekommen, die etwa 10 Meter entfernt waren. Bin so gut es ging ausgewichen.
Seine Aufmerksamkeit zu erlangen ist nicht schwer. Ein Kommando werde ich dafür so schnell es geht einüben. Auf jeden Fall.