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Flächenhund-Ausbildung

Alles rund um Begleithundeausbildung & Rettungshundeausbildung.

Moderator: DF-Mods

Flächenhund-Ausbildung

Beitragvon petri05 » 03.08.2010 16:24

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen: ich bin gerade am Überlegen, ob ich vom Trailen zur Flächensuche wechsel. Das will natürlich gut überlegt sein. Zur Ausbildung habe ich leider nicht viel gefunden und hoffe, ihr könnt mir helfen: wie sehen denn so die ersten Schritte aus? Gibt es da verschiedene Ansätze? Ich habe z.B. gehört, dass am Anfang einfach nur viele Leute mit dem Hund spielen und die Distanz größer wird, damit er gern bei fremden Menschen ist. Ich finde diesen Ansatz nicht so überzeugend, deswegen würde es mich wirklich interessieren, ob das überall so gemacht wird oder ob es auch andere Einstiegsmöglichkeiten gibt

LG Janet
petri05
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Beitragvon Inlimine » 04.08.2010 14:40

Was Du vermutlich meinst, ist der Spiel- oder Futterkreis, damit soll dem Hund vermittelt werden, dass Menschen toll sind, auch fremde Menschen, man macht das zu Beginn auch, um zu sehen, wie der Hund sich dabei verhält, wie offen und zugänglich er ist, wodurch zu motivieren usw.

Schau Dir das doch mal bei einer entsprechenden Staffel an. Bist Du in einem reinen Mantrailer-Team?

Und rein interessehalber, wo sind denn Deine Bedenken bei dem geschilderten Ansatz?

LG,
Inli
Inlimine
 
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Beitragvon petri05 » 04.08.2010 16:23

Aber mein Hund weiß ja schon, dass Menschen toll sind. Er soll aber auch noch genügend Distanz waren. Zudem, denke ich, dass das eher für einen Verbeller geeignet ist, da der Hund ja dann die ganze Zeit dort bleiben soll. Elvis soll aber ein Rückverweiser werden.
Ich denke, die Grundlagen, dass Menschen toll sind, wurden schon vorher gelegt. Mir erschließt sich daher nicht so ganz der Sinn.
Danke für deine Antwort

LG Janet
petri05
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Schokolabbi » 04.08.2010 16:52

Ich würde mir das Training einer Staffel einfach mal ansehen.
Bei uns gibt es zu Beginn einer Hundeausbldung immer ein paar Übungen (z.B. Futterkreis, Spielkreis) um zu sehen wie sich der einzelne Hund verhält. Je nach Hund geht es nach 1-2 Trainingseinheiten bereits an den Verbeller. Da nicht jeder Hund gleich ist, wird auch mit jedem ein wenig anders trainiert um an das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Auch bei Verbellern wird eine Distanz zum Opfer eingehalten.
Mein Hund befindet sich auch noch in der Ausbildung. Er soll allerdings kein Rückverweiser werden, da ich ihn parallel zur Flächensuche auch für die Trümmersuche ausbilde.
Liebe Grüße von Stephanie

Max geb. 12.08.2009
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Schokolabbi
 
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Beitragvon magmonko » 07.08.2010 14:06

hier gibt es doch noch mehr flächenhunde...
ich würde mich auch für den ablauf der ausbildung interessieren!!!

Danke schonmal!
LG magmonko
Das Lünchen
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magmonko
 
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Beitragvon silene » 09.08.2010 15:44

Wir sind auch in Flächenausbildung beim BRK.

Für mich klingt das auch so, als meine die TE einen Futter bzw Spielkreis.
Wie in allen Ausbildungsrichtungen kann man auch in der RH-Arbeit keinen Ausbildungsverlauf beschreiben, der auf alle Hunde zutrifft, Jeder Hund ist schließlich anders und hat andere Probleme, an denen angesetzt werden muss,

Meiner Meinung nach kann man die Ausbildung im Groben schon so beschreiben, dass zunächst das Opfer für den Hund interessant gemacht wird (durch Futter oder Spiel) und dann die Anforderung immer höher wird, bis der Hund sich letztlich zur Suche löst und mir jedes Opfer spontan anzeigt.

Bei Interesse rate ich auch, sich einfach an eine Staffel in eurer Nähe zu wenden und sich das Training anzusehen. Ich war die ersten Male auch ohne Hund dort, habe nur die Hundeführer beobachtet und selbst mal Opfer gemacht. So versteht man den Ablauf am ehesten.

EDIT:
Das habe ich eben gefunden:
http://www.rettungshundestaffel-alzey.c ... suche.html
Da wird versucht, einen möglichen Ausbildungsweg in der Flächensuche zu beschreiben. Aber wie gesagt: Das ist einer von vielen. Bei meinem Hund haben wir einiges z.B. schon anders gemacht.
lg Jenni
und Mylo (Aussie, * 8.8.09)
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silene
 
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Beitragvon magmonko » 11.08.2010 21:05

Danke silene, ich les mir das gleich mal durch.
Gibt es hier jemanden der mit einem rückverweiser arbeitet? wie wird da aufgebaut? auch mit speilkreis? und wie waren eure nächsten schritte?

Danke schon mal....
LG magmonko
Das Lünchen
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magmonko
 
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Beitragvon Larededra » 15.08.2010 22:53

Schokolabbi hat geschrieben:Auch bei Verbellern wird eine Distanz zum Opfer eingehalten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es sogar prüfungsrelevant wichtig, dass diese Distanz da ist. Der Hund darf nicht bedrängen.
Herzliche Grüße von
Larededra
mit "Fiete" (*3/10)
Larededra
 
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Beitragvon Schokolabbi » 16.08.2010 09:22

Larededra hat geschrieben:
Schokolabbi hat geschrieben:Auch bei Verbellern wird eine Distanz zum Opfer eingehalten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es sogar prüfungsrelevant wichtig, dass diese Distanz da ist. Der Hund darf nicht bedrängen.


Richtig. Allerdings ist eine Mindestentfernung in cm nicht vorgegeben. Hauptsache der Hund berührt nicht das Opfer. Es kann also sein das der Hund 2cm vor dem Opfer anzeigt und nicht einen halben Meter Abstand hält.
Liebe Grüße von Stephanie

Max geb. 12.08.2009
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Beitragvon Larededra » 16.08.2010 09:41

Schokolabbi hat geschrieben:
Larededra hat geschrieben:
Schokolabbi hat geschrieben:Auch bei Verbellern wird eine Distanz zum Opfer eingehalten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es sogar prüfungsrelevant wichtig, dass diese Distanz da ist. Der Hund darf nicht bedrängen.


Richtig. Allerdings ist eine Mindestentfernung in cm nicht vorgegeben. Hauptsache der Hund berührt nicht das Opfer. Es kann also sein das der Hund 2cm vor dem Opfer anzeigt und nicht einen halben Meter Abstand hält.


Ist halt die Frage, wie hier Distanz definiert wird. Ich habe hier im Forum immer den Eindruck, dass distanzlose Hunde mit bedrängenden Hunden gleichgesetzt werden. Ein gezieltes unter Umständen nahes Verbellen muss deshalb nicht distanzlos sein. So meinte ich das :smile:
Herzliche Grüße von
Larededra
mit "Fiete" (*3/10)
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