Hallo,
als mein Hund (Ridgeback-Mix) vor so ziemlich genau einem Jahr offiziell bei mir einzog, und den Tierheimstress endlich hinter sich lassen konnte, fiel ihm sehr viel Fell aus.
Ich weiss nicht, ob du das Phänomen kennst, aber viele Menschen werden erst im Urlaub/am Wochenende richtig krank. So habe ich mir das bei Alfons damals vorgestellt.
Allerdings hatte er schlimmen Haarausfall, der weit über das normale Fellwechseln hinausging. Richtige "Placken" nackter Haut waren sichtbar, und er bekam Hautpilz und außerdem Schorf an den Ohren, kratzte sich furchtbar, stank und wurde spindeldürr.
Ich würde dir empfehlen, dir
vorerst keine großen Gedanken zu machen, Bierhefe, gute Öle (Leinöl aus dem Reformhaus ist super) und auch gern mal ein Eigelb, sind gute Hausmittelchen. Biotin ist glaube ich nur wirklich sinnvoll, wenn die Haarprobleme auf Keratin-Mangel basieren, bin mir aber nicht zu 100% sicher
Prüfe aber öfters mal Ohren, Pfotenzwischenräume und die Haut. Wenn du Veränderungen bemerkst, gehe am besten einfach mal zum Tierarzt. Auch der Geruch des Hundes sagt einiges über den Hautzustand aus. Muffig, säuerlich und feucht sollte der Hund auch bei einem heftigen Fellwechsel nicht riechen, und es wäre damit ein Anzeichen, dass sich zwischen der dichten Unterwolle Bakterien sammeln.
Meist reicht da ein pilzhemmendes Shampoo vom TA, Alfons aber musste über mehrere Wochen Antibiotikum nehmen, da seine Haut schon total überreizt und entzündet war.
Wenn die Haut noch nicht zu sehr gereizt ist, würde ich dem Fellwechsel etwas vorantreiben und ordentlich bürsten
