Nun wie heißt es so schön: Lieber 10x falsch bestätigt als einmal falsch bestraft.
Das finde ich sehr gut
So ein Donnerwetter reicht eigentlich, zumindestens bei meinem Hund. Wenn ich ihn direkt bei etwas erwische, und dann richtig schimpfe, das macht er kein zweites Mal
Allerdings muss man im allgemeinen ruhig und geduldig mit dem Hund umgehen. Wenn man bei jeder Kleinigkeit laut wird, dann verpufft so etwas natürlich
Klaut Chandro einen Handschuh von mir der auf dem Stuhl liegt und will damit in den Garten, sage ich auch nur etwas strenger NEIN gehe hin, nehme das Teil und sage MEINS.
Also kein grosses Geschimpfe.
Erwische ich ihn allerdings so wie eben kopfüber im Brunnen um die ganzen Kabel für die Beleuchtung rauszuziehen, dann gibts schon ein grösseren Einlauf.
Nun habe ich das Glück, Chandro beeindruckt das sehr, er sieht aus, als hätte ich ihn verhauen, und er macht es auch nicht wieder.
Habe ich allerdings einen Hund, den das überhaupt nicht beeindruckt, tja, ich weiss nicht, aber dann würde ich mir wohl immer was einfallen lassen,das er selber schlechte Erfahrungen damit macht.
Travis hat in letzter Zeit immer den Mülleimer geräubert, also hat mein Sohn leere Dosen so drapiert, das geht Travis dabei, sie laut scheppernd runterfallen.
Das hat gewirkt, an den Mülleimer ist Travis nicht mehr gegangen.
Der Jogger, ich lasse die Hunde absitzen, Jogger ist vorbei, dann lobe ich.
Einmal ist Chandro hinterher, da gab es ein lautes Nein. Also hat er gelernt, die Leute nicht zu jagen, oder
Hilfsmittel.. zum einen besitze ich zu viel Ehrgeiz es auf normalem Wege zu versuchen ich hätte zu viel Sorge, das etwas schief läuft.
Ich denke ein umlenken, so das der Hund begriffen hat das unerwünschtes Verhalten ihm nichts bringt , das erwünschte aber sehr wohl, bringt mehr, als wenn er nur aus angst und Schreck etwas NICHT tut, was er auch nicht soll.
Ich hatte einen Welpen und gehe davon aus, alles irgendwie schon hinzubekommen, auch wenn ich manchmal ziemlich verzweifele.
Was allerdings wenn man einen " vorbelasteten " Hund zuhause hat, da muss man wahrscheinlich auch mal Hilfsmittel einsetzen, gewaltfrei natürlich. Also ich rede hier nicht von Teletak, Stachelwürger und Co.
Aber da würde ich mir dann wohl auch professionelle Hilfe holen, um sicher zu sein, das eben nichts falsch verknüpft wird.
Ob ich leicht reden habe, bestimmt nicht. Ich habe schon sehr viel geheult, Verletzungen gehabt und eine absolute Stresszeit hinter mir, ich wünschte mir manchmal gedanklich, ihm eine Kette vor die Pfoten zu werfen, aber ich habe es zum Glück nicht getan.
Ich möchte, das mein Hund Vertrauen zu mir hat, und keine Angst