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Extreme Anhänglichkeit

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Extreme Anhänglichkeit

Beitragvon Anika » 12.12.2005 15:16

@Hundetrainer...
Was hast du gegen den festen Platz? Nach meiner Erfahrung gibt es einem ängstlichen Hund Sicherheit einen festen Platz zu haben und einen eher stark selbstbewussten wenn nicht sogar dominanten Hund schränkt es soweit ein, dass er merkt das er nich machen kann was er will, wondern das es auch für ihn Regeln und Grenzen gibt...
Würde mich ma interessieren

LG Anika
Tibet Terrier Ole *16.03.2007
DSH Lexa *08.07.1999
und meine unvergessene
Tibet Terrier Hündin Feo *27.01.1996- 23.06.2007
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Re: Extreme Anhänglichkeit

Beitragvon Juliane » 12.12.2005 18:53

Gerade in dieser Situation wie vorher beschrieben erreichst du mit Leckerlies nichts.


@Hundetrainer,

warum sollen Leckerlies in manchen Situationen, (z.B. wenn der Hund sich brav neben mich legt und somit positiv reagiert) nichts bringen? Das verstehe ich nicht so ganz. Desweiteren spielen wir tatsächlich das Spiel mit dem Ignorieren was auch schon einiges gebracht hat.
Mit der Sache festen Platz oder nicht stimme ich doch eher Anika zu. Auch mein Hund hat einen festen Platz wo er auch hingeht wenn ich es ihm sage. Sicherlich liegt er auch mal woanders, aber wenn z.B. Besuch kommt brauche ich nur sagen "gehe auf deinen Platz" meistens geht er dann auch. :freude:
LG Jule
Juliane
(Themenstarter)
 
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Extreme Anhänglichkeit

Beitragvon Verena » 12.12.2005 20:53

Hallo,

ein fester Platz ist wichtig. Erst recht, wenn er aus Angst so reagiert. Den Paltz darf der Besitzer nutzen (sich zum Bsp. rein setzen) aber andere lassen den Hund dort in Ruhe. Hat er keinen, sucht er sich einen Ort, an dem er sich geschützt fühlt und das wird was Höhlenartiges sein - eben z.B. unter dem Tisch. Blöd bloß, dass er sich damit in eine Falle setzt, den an den Tisch geht nun auch der Besuch und so fühlt er sich noch mehr bedrängt "Mein Schutzraum wird überwältigt". Wird er unter dem Tisch vorgeschickt und lernt er die Decke als "Schutzraum zu akzeptieren" und ist schon mal etwas gelassener. Er ist ja gerade drinnen ängstlicher, weil er keine Fluchtmöglichkeit hat. Der Ort der Decke sollte aber immer (jedenfalls zum Anfang) varieren.
Das mit dem Leckerchen sehe ich änlich wie Anika (Hallo). Wenn er die Lefzen zieht bist Du zu schnell vorrangeganngen. Ist er im Raum mit Besuch schon angespannt, sollte man nicht noch weiter gehen (Hand zum Hund ect.) die Anwesenheit reicht da als erstes aus. Sonst wird es so ein starker Stress für den Hund das er eh nichts mehr lernt. Der Besuch sollte den Hund ignorieren und sobald der Hund auf die Decke geht und den Besuch ebenfalls egnoriert, sollte der Besitzer ein Leckerchen hin werfen. Bis der Hund merkt. "Besuch kommt, ignoriert mich und ich bekomme Leckerchen-toll". Erst dann sollte man weiter gehen.

Vlg Verena
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