von Shoppy » 22.08.2006 15:32
Was man schon immer darüber wissen wollte, wie Tiere im Allgemeinen und Hunde im Besonderen lernen.
Erklärt sind sämtliche "trockene" wissenschaftlichen Hintergründe, wie, warum, was, wann gelernt wird - nur absolut nicht trocken. Sie benutzt zwar auch fachwörter, erklärt aber vorher genau, was diese bedeuten (kleines Manko es gibt von disen Worten Abkürzungen - und diese verwendet sie häufiger mal in den Texten, was dann bei Langzeitgedächnislegastenikern wie bei mir, dazu führt, dass man entweder viel blättert oder sich eine Liste mit den diversen Abürzungen anlegt und diese als Lesezeichen benutzt.
Unbedingt für alle zu empfehlen, die begeisterte "Clicker" sind und auch ihre Umwelt mit stichhaltigen Argumenten, warum diese Methode so gut funktioniert überzeugen möchten.
Gut auch für Menschen, die gerne Argumente gegen die Anwendung Aversiver Mittel zur Hand haben - Hier wird so deutlich erklärt, welche Bedingungen alle erfüllt sein müssen, damit der Hund eine Strafe überhaupt richtig verknüpfen kann, das endgültig klar werden dürfte, warum Strafe eben nicht das Mittel der Wahl sein kann.
Sie erläutert alles "theoretisch" und bringt dann praktische Beispiele wie ihre eigenen Hunde etwas lernten, oder wie sich Ratten, Mäuse und oder andere Tiere in bestimmten Lenrsituationen verhielten.
Leider gibts das gute Stück nur auf Englisch....
LG
Martina mit Crispel & Gandhi
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold