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Erste Hilfe Set

Alles rund um Pflege.

Moderator: DF-Mods

Erste Hilfe Set

Beitragvon laub » 22.07.2008 14:14

Hallo!

ich hab in der Knowlagebase einen interessanten Post zum idealen Erste Hilfe Set gelsen.
Hat jemand von euch ne Ahnung wo man sowas herbekommt?
Oder muss man sich das alles selbst zusammenstellen/ kaufen? Ich meine Jetzt die Sachen neben dem Sauerkraut und den Ölsadienen ;-)

Gruß!
Tine

Erste Hilfe-Set
Inhalt:

* 1 Fieberthermometer
* 1 Zeckenzange
* 1 kleine Dose Sauerkraut (wenn der Hund Gegenstände verschluckt hat)
* 1 kleine Dose Ölsardinen (bei Verstopfung)
* 1 Schere
* 1 Pinzette
* 1 kleine Taschenlampe
* Mullbinde
* sterile Wundkompresse
* Haftstützbinde (selbstklebend)
* Klebeband
* lose Watte (zum Abpolstern zwischen Zehen)
* Pflaster
* Wundsalbe (z. B. Braunovidon)
* Wunddesinfektionsmittel (Wasserstoffsuperperoxid 3%)
* Einmalrasierer
* Plastikspritze (10/20 ml)
* Kohletabletten (bei Vergiftung: je nach Größe des Hundes 2—8 Tabletten.
* Vaseline (Befeuchtung Thermometer, Liegeschwielen)
* Calcium-Trinkampullen (bei nachgewiesener Bienenallergie)
* Maulkorb oder breites Band
* Eispack
* Höllenstein
* Notfalltropfen Bachblüten (Rescue-Remedy, bei z.B. Schock)
laub
 

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Re: Erste Hilfe Set

Beitragvon Alzberger » 22.07.2008 14:38

tinator hat geschrieben:Hat jemand von euch ne Ahnung wo man sowas herbekommt?
Oder muss man sich das alles selbst zusammenstellen/ kaufen? Ich meine Jetzt die Sachen neben dem Sauerkraut und den Ölsadienen ;-)


Ich würde es ausdrucken und damit in die Apotheke meines
Vertrauens gehen.
Einmalrasierer, Taschenlampe und Maulkorb wirst Du dort
wahrscheinlich nicht bekommen.

Grüße :)
Lhasa Apso Sari und Raja vom Tal der Zwerge
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Alzberger
 
Mitglied
 

Beitragvon Cerridwen » 22.07.2008 18:47

Es gibt zum Teil auch schon gut gefüllte Erste Hilfe Set´s für den Hund zu kaufen und dieses dann mit den Fehlenden Dingen erweitern.

Oder ganz einfach einen Verbandskasten aus dem Auto und dann das fehlende erweitern. So hat man dann auch schon mal einen Grundstock.
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold
Cerridwen
 
Mitglied
 

Beitragvon Gast » 23.07.2008 20:57

Kurz mal 2 Fragen + 1 Anmerkung:
Was ist denn bloß ein Höllenstein? :???:
Würdest du Vergiftungen wirklich selbst behandeln?
Sauerkraut soll schon vielen geholfen haben, jedoch würde ich je nach Größe des verschluckten Gegenstandes auf jeden Fall einen TA aufsuchen. Kenne zu viele Fälle wo das warten und selbst behandeln nach hinten losgegangen ist!

Sorry für die Klugscheißerei! :ops:
Gast
 

Beitragvon couchpotatoe » 24.07.2008 09:31

Ein Höllensteinstift besteht aus Silbernitrit und du kannst damit Gewebe "wegätzen"!
Für mich als Wundmanagerin ein absolutes NoGo, vor allem in Privathänden! Aber selbst ich würde das nicht anwenden, wüßte jetzt auf die Schnelle auch gar nicht, wo beim Hund sich überschüssiges Gewebe bilden sollte! :???:

Von Kohle als Selbstmedikation ohne TÄ-Rat würde ich auch abraten!
Obwohl ich sie zu Hause habe!

Auch Sauerkraut und Sardinen gibt es in meiner Hundeapotheke nicht, ich renn lieber einmal zu oft zum TA! :ops:

Aber guck mal, ich hab da mal was angefangen, schlief leider recht schnell ein!
liebe Grüße von Diana mit den Wischmops Kira und Nikan
*********************************************

Ich danke dem Alphabet für die zur Verfügung gestellten Buchstaben.
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couchpotatoe
 
Mitglied
 

Beitragvon flying-paws » 24.07.2008 09:40

Leuts, das ist doch "nur" ein Vorschlag.

Das Ding heißt übrigens Erste Hilfe, weil es als Erste Hilfe gedacht ist. Es ist kein Ersatz für den Gang zum Tierarzt.

Okay, über den Höllenstein kann man streiten, dass seh ich ein...

Ich persönlich finde übrigens auch, dass homöopathische Mittel im Erste Hilfe Setz nix zu suchen haben bei Menschen, die gar nix drüber wissen =)

Aber, jeder hat ja einen Kopf zum selber denken und muss sein Set selbst zusammenstellen. ;)

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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flying-paws
 
Moderator
 

Beitragvon Cerridwen » 24.07.2008 10:30

Bei dem Verdacht der Vergiftung kann man Kohle geben und sich dann sofort auf den Weg zum TA begeben. Kohle soll die Giftstoffe binden und damit die Verteilung im Blut verhindern und behindern. Alles andere macht dann der TA.

Gleiches mit Sauerkraut, das soll nicht als Standard gelten, sondern soll nur verhindern, das verschluckte Gegenstände wie zum Beispiel Scherben oder Nägel Magen und Darm verletzten, wenn sie denn von dem Sauerkraut umwickelt werden. Danach heißt es immer noch Kontakt zum TA suchen.

Was ich zum Beispiel noch wichtig finde, ist ein Arzttagebuch, in dem man einträgt, was der Hund schon hatte und was er da bekommen hat und wie die Reaktion darauf war. So hat man immer schnell was an der Hand und ganz wichtig finde ich eine Liste mit Telefonnummern: vom Tierarzt, von der nächsten Tierklinik und wenn es das in der Stadt gibt vom Notdienst/Krankenwagen/Tierrettung.
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold
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