Feodina hat geschrieben:Lizas Nieren waren, einen Monat nachdem Sie zu uns gezogen ist, fast tot. Allgemein hat nicht viel zum Ableben gefehlt

Der Test (weiß nichtmehr wie der hieß) hat ergeben, dass eine fast gar nicht mehr funktioniert und die andere bei knapp 30%. Das war vor ein bisschen mehr als zwei Jahren. Inzwischen ist es deutlich besser, aber nicht wie bei normal gesunden Hunden.
Bis vor knapp einem Jahr war sie so krank, dass sie regelmäßig "Anfälle" hatte. Wasser in den Augen, Dauer-Kotzen, Schwäche... Wir konnten sie erst mit Einzug von Elly impfen lassen, da lag das dauer-krank-sein weit genug zurück. Sie hat/hatte übrigens Leishmaniose und Erlichiose.
Beide Krankheiten waren so schlimm, dass die Diagnose gar nicht so einfach war. Sie kommt aus Bulgarien und auch mit der typischen "Straßenhund-Ernährung". Hier bekam sie Real Nature und das brachte die Problematik zum Ausbruch. Da das Royal Canin so gut funktioniert, sehe ich es problematisch umzusteigen. Kann ich irgendwie nicht
Ganz ehrlich, wenns dem Hund vorher so dreckig ging und er jetzt schon ne Weile mit dem RC gut beisammen ist, dann würd ich es auch dabei belassen.
Wenn die Nierenkapazität soweit runter ist, dann will man nicht nochmal ne akute Krise riskieren, denn da kann dann jede Stoffwechselentgleisung auch die letze sein.
Never change a running system und so.
Bei Elly hingegen alles kein Thema, wir sind ja noch in der "Findung"

Barf an sich finde ich gar nicht so schlecht. Allerdings ist mir das zeitlich zuviel. Schnibbeln, zubereiten, kochen - die Zeit hab ich ja kaum für mich
Ist auch ok.
In dem Futterlink sind ja einige Sorten Fertigfutter empfohlen, die nicht so unglaublich teuer sind und trotzdem ganz ok. Ein bisschen Abwechslung durch abwechselnd Trofu und Dosenfutter schadet nicht. Wenn dein Hund das verträgt kannst du es auch mischen. Meine hatten da nie ein Problem mit.
Und wenn man dann mal ein bisschen Zeit und Lust hat, kann man dem Hund ja auch mal was selbstgemachtes vorsetzen, ega ob roh oder gekocht oder gemischt roh/gekocht oder was auch immer.
Einen Hund komplett mit selbst zusammengestellten Rationen zu ernähren macht zwar Spaß, aber ist auch definitiv zeitaufwendiger.
Und es ist zwar keine Wissenschaft für die man studiert haben müsste, aber man kann auch ne Menge falsch machen. Etwas einarbeiten sollte man sich schon.
Ich denke, gutes selbstgemachtes Futter ist schon was schönes (ich würde nicht sagen "das beste für den Hund", das ist Ansichtssache und auch individuell verschieden...). Aber ein ordentliches Fertigfutter finde ich weiß Gott kein Verbrechen am Hund und im Zweifelsfall besser als nen "pi mal Daumen nach Bauchgefühl, wird schon alles drin sein wenn ich nur genug Zeug zusammenmixe" selbstgemachter Plan...