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Erfahrungen gesucht: Zweithund beim Einschläfern dabei?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Erfahrungen gesucht: Zweithund beim Einschläfern dabei?

Beitragvon asterix99 » 09.01.2011 16:30

Da ich in einem anderen Thread gelesen habe, dass davon abgeraten wird, wollte ich mal fragen, warum das so ist.

Also an die Mehrhundehalter:
- Waren die anderen Hunde beim Einschläfern dabei?
- Wenn nein, warum? Wie haben sich die Hunde hinterher verhalten?
- Wenn ja, warum? Wie haben sich die Hunde hinterher verhalten?

Gruß
Bibi
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asterix99
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Beitragvon Ziggy » 09.01.2011 16:36

Huh Bibi!

Der Gedanke lässt dich nicht mehr los.... :/

Hast du das Gefühl es ist bald soweit?


OK, hier mal meine Erfahrungen.

Als Racker über die RBB ging, hatte ich das grosse Glück, einen TA zu haben der nach Hause kommt.

Racker machte vor der Spritze wie eine Verabschiedungsrunde. Ich weiss nicht wie ich es besser definieren soll, aber er ging zu jedem hin, holte sich seinen Streichler und dann ging ich mit ihm in ein separates Zimmer zum TA.

Tara nahmen wir nicht mit rein.


Nach der Spritze, als Racker gestorben war, liessen wir Tara rein. Sie schnüffelte an ihm und legte sich zu ihm.

Irgendwann nahmen wir Tara wieder raus.
LG von Emmy, Laila und Frauchen Kerstin
Jetzt mit Bildern von den "Monstern" In Farbe und bunt.

Merke: Dem Hund in der Nase popeln bringt gar nichts, da man so nicht die Anzahl seiner Geruchsnerven feststellen kann.
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Beitragvon schlaubi » 09.01.2011 16:38

Hi Bibi,

wo hast Du davon gelesen? Hast Du den Link?

Bei unserer Bummeline war unser Gauner nicht dabei. Aber wir haben Bummeline mit nach Hause genommen, so dass er sich von ihr "verabschieden" konnte.

Als wir Diana über die Regenbogenbrücke begleitet haben, waren Baffo und Zampa bei uns. Ich würde das auch immer wieder so machen wollen, denn unsere Hunde sind Familienmitglieder und wir teilen gute und schlechte Tage mit ihnen.

Egal, ob Klinik oder Zuhause: Die zurück bleibenden Hunde waren danach tagelang durch den Wind. Das lag aber eben vermutlich an unserem eigenen Verhalten.

Was ich NIE tun würde: Mit dem Hund zum Tierarzt gehen und ihn dort lassen, ohne dass der zweite Hund die Möglichkeit hat, nochmal an ihm zu schnüffeln. Eine Kollegin hat das getan bei ihrer alten Hündin. Die junge Hündin (beide Hunde haben ca. 8-9 Jahre zusammen verbracht) hat wochenlang die Hundekumpeline in Haus und Garten und auf den üblichen Wegen gesucht. Muss echt schlimm gewesen sein.

Liebe Grüße

Doris
schlaubi
 

Beitragvon asterix99 » 09.01.2011 16:39

Ne Kerstin, ist wirklich Interesse, da in einem anderen Thread davon die Rede war.
Wie ich es handhaben werde, bin ich mir noch nicht schlüssig ;)

Wie hat sich Tara nach dem Abschied verhalten?

Grüzzle
Bibi
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asterix99
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Beitragvon asterix99 » 09.01.2011 16:40

Danke Doris für die Erfahrung.

Hier habe ich darüber gelesen:
http://www.dogforum.de/ftopic125095.html

Grüzzle
Bibi
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Beitragvon Ziggy » 09.01.2011 16:41

Bibi,

sie war 1 Woche in sich gekehrt.

Was vermutlich an meinem eigenen Verhalten lag, wie Doris es schon beschrieb.
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Merke: Dem Hund in der Nase popeln bringt gar nichts, da man so nicht die Anzahl seiner Geruchsnerven feststellen kann.
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Beitragvon schrecker » 09.01.2011 16:43

Hm, also ich hab das ganze noch nicht hinter mir und will schwer hoffen, dass es noch gaaaanz viele Jahre dauern wird, bis ich mir wirklich handfeste Gedanken drüber machen muss (werden 3 und 4 erst, meine Jungs).

Wenn es soweit kommt und ich es bestimmen kann, ich also nicht durch einen Notfall dau gezwungen werde, dann werde ich eine Freundin zu mir kommen lassen, die "es" macht.

Die beiden hängen arg aneinader und ich denke, ich würde sie zusammen lassen, ohne dass ich jetzt halt lange drüber nachgedacht habe.

Gordon hat ja Epi, wenn er einen Anfall hat ist Connor ganz ruhig, liegt nah bei ihm und sucht Kontakt (Gordon spürt das, er ist viel ruhiger dabei gewesen wenn Connor direkt bei ihm lag. als wenn ich ihn des Zimmers verwiesen habe). Ich denke er wäre auch beim Einschläfern ein "stützender Punkt".


Im Endeffekt muss man es von den Hunden abhängig machen und von der jeweiligen Situation.
LG, Julia mit Gordon & Connor
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Beitragvon kaenguruh » 09.01.2011 16:44

Bibi :sad2:

Der Dackel war dabei als der Dicke ging - sie waren ein Hundeleben lang unzertrennlich und so schien es falsch, sie nun zu trennen. Nachts haben sich die Beiden immer aneinander geschmiegt, manchmal kletterte der Dackel sogar auf den Dicken drauf. Er kuschelte sich auch während des letzten Einschlafens ganz eng an seinen Freund ... während der einschlief, begann der Kleine schon das Zittern. Er klagte und jaulte, als der Dicke gestorben war. Auch wenn wir dachten, er würde das nicht überleben, hat er bereits am nächsten Tag wieder gefressen und nicht nach seinem toten Freund gesucht - ich glaube, für ihn war das okay so.
"Im Seniorenalter entschied ich mich, mich noch einmal der Erziehung von Menschen zu widmen ..."
sagt der alte Herr Leon

Er hat seine Tierheimkumpels nicht vergessen:
Anton (*2001) Bluthund-Mix
Django (*1999) schwarzer Wusel
Bibo (*1999) der große liebe Wolf

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Beitragvon Bentley » 09.01.2011 16:45

Während ich einschläfern lassen mußte, waren die anderen nie dabei.

Aber wir haben dann die eingeschlafenen :sad2: immer noch eine Weile in der Wohnung gelassen und da konnten sich die anderen in Ruhe verabschieden.
Bentley
 

Beitragvon dasaennchen » 09.01.2011 16:48

Hm.. Ich hätte Jack nicht dabei haben wollen. Man ist ja selber so fertig in dem Moment und doch sehr konzentriert, das hätte Jack wenigstens nicht gut weggesteckt. Er weiß ja nicht, warum alle so am Ende sind... Jack wenigstens hätte dann versucht, alle aufzuheitern und wäre einfach im Weg gewesen...

Ich weiß nicht, aber dieser letzte Moment sollte einzig und allein auf den gehenden Hund ausgerichtet sein, ich hätte es mir vorgeworfen, hätte ich Benji nicht meine volle Aufmerksamkeit zukommen lassen können..
Lg, Anna mit
Benji (*28.3.1996 +10.02.2010), unvergessen
und
Jack (01.07.2007)

"Wir Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die wir schon hundertmal gehört haben,
als die Wahrheit, die uns völlig neu ist."
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