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Er stellt sich quer

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Moderator: DF-Mods

Er stellt sich quer

Beitragvon muecke » 23.09.2008 19:47

Heute hab ich wieder nen HH mit nem Schäfi getroffen, der Hund ist ca gleichalt wie Mücke, auch Rüde und auch unkastriert :aufsmaul:
Wir haben uns schon dreimal getroffen,wobei die letzte Situation am Wasser war und Mücke da generell nur Augen für mich hat und den Rüden links liegen gelassen hat.

Es ist nicht so, dass die aufeinander los gehen, sie brummeln beide vor sich hin.
Heute ist mir besonders aufgefallen, dass er sich extrem ans Herrchen vom anderen Hund ran schmeißt. Er stellt sich quasi quer vor den HH, so dass der andere Hund nicht mehr ran kommt.

Ich hab ihn dann abgerufen und wir sind mit einiger Distanz weiter gegangen, weil dem anderen HH die Situation scheinbar nicht geheuer war, wobei die Hunde meiner Meinung nach nur rumgeprollt und gegenseitig imponiert haben, überhaupt nix ernstes...aber gut...was für mich auch recht erstaunlich ist, dass er mit einem Auge immer bei mir ist und sofort auf mich und meine Ansagen reagiert. ( Was bei Hündinnenkontakt oder Kastraten nicht so ist, da muss ich schonmal deutlicher werden, da braucht er die Mama scheinbar nicht :x .. )

Warum stellt er sich vor den anderen HH ? Will er dem anderen Hund deutlich mache, WIE stark er ist oder was soll das ?
LG
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Beitragvon Lucy_Lou » 24.09.2008 21:40

Grisu hat das auch mal eine Zeit lang gemacht. Mir kam es vor, als würde er dadurch dem anderen Hund demonstrieren wollen, was er sich alles erlauben kann. Imponiergehabe.
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Beitragvon Terry » 24.09.2008 21:57

Finde ich ganz schön Frech.

Er schränkt Bewegung ein: die von dem anderen Hund und vom HH.

Von mir würde dein Wauwi eine verbale Ansage bekommen ("aber sonst gehts dir gut?") und würde mich vor ihn schieben (mit Sicherheitsabstand).

Das Muecke zu dir schaut halte ich für "schau mal was ich Tolles kann".
LG Terry mit dem Chaotenduo Ashkii und Carlos

Unvergessen mein "Fels in der Brandung" Barry (DSH-/KangalMix 1999 - 2010) sowie Katerchen der immer ein Hund sein wollte
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Beitragvon blackbetty » 24.09.2008 22:32

Hallo,

ich beurteile das so wie Terry. Mücke grenzt ab und beschränkt.

Ronja hat das auch mal gemacht (versucht). Wir waren Toben mit ihrem besten Freund. Alex (14jähriger Junge und Halter von Ajax) hat Ajax zu sich gerufen. Beide Hunde waren am Toben. Ronja ist hinterher und hat Ajax den Weg abgeschnitten und sich quer vor Alex gestellt. Ich habe sie sofort abgerufen, das geht gar nicht. Kannte ich auch vorher so gar nicht von ihr, weil sie eher unterwürfig, vorsichtig, unsicher ist. Bei Ajax hat sie sich aber anscheinend "getraut", mal frech zu sein.

Hunde untereinander tun das oft bei Begegnungen. Einer stellt sich quer vor den anderen und begrenzt ihn, um zu zeigen, daß er im Rang höher steht (stehen will). Bei Tobereien oder Raufereien mehrerer Hunde grenzen souveräne Hunde die Stänkerer ab, stellen sich quer davor/dazwischen. Hab ich auch schon beobachtet, als Ronja von ner kleinen Terrierhündin attackiert wurde. Eine souveräne Alt-Hündin ist dazwischen und hat die Kleine begrenzt, sich "quergestellt".

Bei Menschen würde ich das sofort unterbinden. Wir sind keine Hunde und WIR sollten die Situation im Griff haben und andere wenn nötig begrenzen/abgrenzen. Nicht der Hund!

Liebe Grüße

BETTY und Ronja
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Beitragvon silvi-p » 24.09.2008 22:44

Schließe mich an.
Bei uns war's ein Rottirüde, von Frauchen vergöttert, der meinen eigenen Hund nicht mehr zu mir lassen wollte und ihn auch insgesamt in seiner Bewegung maßregeln wollte. Allerdings fand ich den sowieso nicht ganz klar.
Zum Glück treffen wir die nicht mehr. Rotti gegen Zwergpinscher hat immer was. :/

Grüßle
Silvia
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Beitragvon muecke » 25.09.2008 16:53

Unterbunden hab ich es auch in dem ich ihn zu mir gerufen habe.
Ja ja, bei "ganzen" Rüden seines Alters lässt er schonmal ganz gern den Macker raushängen.
Aber interessanterweise sind die meisten Rüden, die wir treffen kastriert und von denen lässt er sich so ziemlich alles gefallen :ops: da sieht die Sache schon wieder anders aus.

Er ist ja sowieso ein Hund, der schonmal ganz gern im Weg rumsteht und auch oft Distanzen unterschreitet. Z. B. bei Besuchern, ich hab jetzt angefangen, wenn er im Weg steht oder er mir zu nah ist, in ihn rein zu laufen, damit er einfach merkt, dass er einem nicht immer so auf die Pelle rücken soll.
Das wirkt schon ganz gut, glaub ich.
LG
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Beitragvon tagakm » 25.09.2008 16:56

muecke hat geschrieben:

Er ist ja sowieso ein Hund, der schonmal ganz gern im Weg rumsteht und auch oft Distanzen unterschreitet. Z. B. bei Besuchern, ich hab jetzt angefangen, wenn er im Weg steht oder er mir zu nah ist, in ihn rein zu laufen, damit er einfach merkt, dass er einem nicht immer so auf die Pelle rücken soll.
Das wirkt schon ganz gut, glaub ich.


Mach' ich auch bei meinen Hunden wenn sie mir offentsichtlich vor die Fuesse laufen.
“O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu muessen.

Erloese mich von dem großen Leiden
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”
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Beitragvon muecke » 25.09.2008 17:00

Irgendwie hab ich da bisher nie so drüber nachgedacht. Mein Mann fängt dann immer an, mit dem Hund zu diskutieren : Los, Mücke, geh mal zur Seite, geh mal da rüber, los , beweg dich.
Ich hab ihm schon zig mal gesagt, dass er einfach weiter laufen soll.
Mücke ist ja ein eher "robuster " Hund, d. h. mit Wattebäuschen braucht man den nicht zu bewerfen, da lacht der sich kaputt drüber.
Und irgendwann dachte ich: "Mensch, wieso muss ICH eigentlich immer um den Köter rum laufen, ER muss achten, dass er mir nicht im Weg rum steht.
:???:
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Beitragvon tagakm » 25.09.2008 17:03

muecke hat geschrieben:Irgendwie hab ich da bisher nie so drüber nachgedacht. Mein Mann fängt dann immer an, mit dem Hund zu diskutieren : Los, Mücke, geh mal zur Seite, geh mal da rüber, los , beweg dich.
Ich hab ihm schon zig mal gesagt, dass er einfach weiter laufen soll.
Mücke ist ja ein eher "robuster " Hund, d. h. mit Wattebäuschen braucht man den nicht zu bewerfen, da lacht der sich kaputt drüber.
Und irgendwann dachte ich: "Mensch, wieso muss ICH eigentlich immer um den Köter rum laufen, ER muss achten, dass er mir nicht im Weg rum steht.
:???:


Also wenn meine Hunde irgendwo liegen und doesen vor sich hin oder schlafen dann steige ich drueber oder geh drum rum.....da erwarte ich nicht das einer aufsteht.
Liegen sie mir aber absichtlich im Weg....zB wenn ich am kochen bin und sie vor dem Ofen liegen und die Gerueche inhalieren, oder sie sich absichtlich in meinen Weg stellen dann "schuffele" ich sie mit den Fuessen aus dem Weg....bzw. laufe ihn sie rein damit sie mir aus dem Weg gehen.

Diskussionen etc gibt's da keine.....aber mein Mann liefert sich auch oft solche Zwiegespraeche mit den Viechern :D
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Beitragvon muecke » 25.09.2008 17:05

Ja, genauso mach ich das auch. Ich steig auch über ihn drüber, wenn er irgendwo liegt, wo er nicht stört, aber wenn er GENAU vor dem Herd liegt, dann muss der gnädige Herr dann doch mal aufstehen.
LG
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