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Er schafft es einfach nicht an der Leine

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Re: ...

Beitragvon naijra » 01.03.2010 10:28

flygoodspeed hat geschrieben:Und sorry, ich kann nicht glauben, dass ein Hund frei laufend a ein aufmerksamenr, angeschlossener und ansprechbarer Hund ist und an der Leine nicht. Hab ich noch nie gesehen.

Oh doch, das ist gar nicht so selten! Rhian war anfänglich auch so. Überleg doch mal, wie die Sache vom Hund aus gesehen ausschaut: im Freilauf kann der HH tun und lassen was er will, er kann plötzlich eine andere Richtung einschlagen oder weg sein! Da muss Hund ein Auge drauf haben, damit sein Mensch nicht verloren geht. Ist der Mensch angeleint, so ist er gesichert. Hund kriegt via Leine sofort jede Richtungsänderung mit, wozu also extra aufpassen? Im Gegenteil, man kann sich voll auf seine hündischen Interessen konzentrieren, kann ja nix passieren dank der Nabelschnur zum HH!

Ich musste meinem Hund erst klar machen, dass es diese Sicherheit ohne eine gewisse Aufmerksamkeit nicht gibt. Dazu habe ich ihm diese Sicherheit genommen, bin mit dem angeleinten Hund völlig chaotisch gelaufen ohne mich um ihn zu kümmern, auch durch ihn hindurch. Aufpassen ist sein Job! Danach konnte ich ihm erklären, wie ich es denn gern hätte.

Egal welche Methode man wählt, die Grundlagen zur Leinenführigkeit sollten sehr schnell gelegt sein, innerhalb von 1, 2 Übungssequenzen sollte man dem Hund vermittelt haben, worum es geht. Danach folgt die Sache mit der konsequenten Umsetzung, und da scheitert es dann oft. Wenn man die Zeit oder den Nerv nicht hat, finde ich es eine gute Idee, zum "Hundetransport" von A nach B ein Geschirr zu verwenden, für das Training ein Halsband - und dann wird nicht gezogen.
Hunde:
Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
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Beitragvon Kirsty » 01.03.2010 10:40

Oh doch, das gibt es bei meinem Hund auch.
Wir haben nach der Methode auf dem Video geübt und es war komischer Weise die einzige effektive. Und ich bin froh, dass es endlich klappt! :gott:
Es ist so anstrengend mit einem Hund, der zerrt und zurrt und zieht.
Es gibt immernoch Umgebungen, wo es nicht perfekt klappt, unser Hund ist der typische Unterholzschnüffler.
aber Ausdauer und IMMER eine Korrektur, Geduld und Zeit und es hat endlich geklappt!
***************
Kirsten mit Bruno
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....

Beitragvon flygoodspeed » 01.03.2010 11:01

@ Sarah: ein hund denke ich hat nix davon IMMER Fuss laufen zu müssen. Aber wenn ich von meinen Fuss verlange, dann ist das n Job. Sprich Köpfchenarbeit für meine Hunde. Sie müssen aufpassen wo ich hingeh und sich konzentrieren. Spass gibts dann beim Freilauf. Bewegung beim Fuss gehen und im Freilauf.


Ich weiss es klingt wirklich anmassend, aber ich wfind es wirklich verwunderlich, dass soviele HH Probleme bei der Leinenführigkeit haben.
Es tut mir schon leid immer wieder zu hören was für einen scheinbar aussichtloser "Kampf" geführt wird. Dabei gehts so einfach wenn mans über die Aufmersamkeit trainiert. Bei all den hunden die ich erleben durfte ging das innerhalb von 1,2,3 Wochen. Ich sprech jetzt allerdings von einer Leinenführigkeit so in ca. 90% . Ausgenommen die Siutationen wo der Hund ein Reh, einen Reenschirm, Artgenossen oder sonstige Dinge sieht mit dnen er ein Problem hat. Das sei sicherlich schwierig....die 100% zu errichen. Aber eine generelle Leinenführigkeit bei mittlerer Ablenkung so im Alltag ist doch einfach kein Ding.
Sorry wen das für einige Arrogant klingt. Aber es ist vielmehr mein Helferkomplex, der dann am liebsten sagen würde: komm, lass uns mal zusammen Gassi gehen, ich zeig Dir wie Dus hin bekommst.
Weil die Hund, die so schrecklich ziehen, weil sies einfach nicht besser wissen tun mir einfach leid. Und die Besitzer oft auch, weil sie so hilflos sind und manches mal verzweifelt.

Ich wünsch Euch auf jeden Fall gutes Gelingen und viel Spass beim Gassi gehen i der ZUkunft
Wer Schmettlinge lachen hört, weiss wie Wolken schmecken.
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Beitragvon esiontour » 01.03.2010 11:03

@flygoodspeed
Was hattest du bis jetzt für Hunde? Ja mit einem Dobermann ausm Tierheim (ich war Gassigeher) hab ich das auch innerhalb von 2 Stunden hinbekommen. ^^
Liebe Grüße

Esi mit Dusty und Baju, Armin mit Perriz und Möchtegernhund Kater Freki (+ die Ratten Wotan, Hugin und Loki)

mit Hund Gonso und Ratten Munin und Thor im Herzen
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Beitragvon pommeroys » 01.03.2010 11:38

Flauschi Pieks hat geschrieben:
bin mit meinem hund in einem SH-verein.die unterschiede zu der "herkömmlichen" hundeschule sind schon gewaltig!


Du spricht mit aus der Seele.

in der alten HuSchu habe ich damals zum thema leinenführigkeit zig fragen gestellt und unser problem nie wirklich in den griff bekommen.
es gab kein hintergrundwissen, was ich mir als anfänger sehr gewünscht habe- es wurde gesagt, so muss man das machen und gut is.
das training machte mir keinen spass und ich kam mir lächerlich vor, meinen hund nicht im griff zu haben.


Deshalb hat es auch nicht funktioniert! Wenn Du das Hintergrundwisssen hast kannst Du das "geld auch selber verdienen". Was die meisten Kunden ja gar nicht wollen.

.... bei einem trainer, der sich auch unsere leinenführigkeit angesehen hat und mir diesbezüglich den tip mit den blocken gab.
er erklärte mir, dass eine gute leinenführigkeit der grundstein ist, auf den wir bezüglich unserem problems aufbauen können.
bevor die leinenführigkeit nicht sitzt, hat alles training keinen sinn, da mich der jungspunt nicht als Führer erkennt. (ein hund sollte sich eigentlich am hundeführer orientieren und diesen nicht in der gegend rumziehen).
ich hatte meinen trainer von meiner damaligen HuSchu erzählt und wie dort das training zur leinenführigkeit ablief.
bei rammi kommt man mit "wattebauschwerfen" nicht weit, den muss man etwas rabiater behandeln. =)
und leider sind die HuSchu manchmal auf so stürmische, eigenständige hunde nicht vorbereitet.


Unter rabiat soll man bitte nicht quälen verstehen , sondern das auch unter Hunden übliche knuffen ,rempeln ,abdrängen,blocken wie hier beschrieben.
Wenn Passanten das nicht verstehen-- zurück pöbeln !!!!Denn die pöbeln genau dann auch ,wenn der Hund nicht wie ein wohlerzogener Spießer zu sehen ist.

.....angst hatte, das wenn ich meinen hund eine klare ansage mache, bei den anderen als tierquäler unten durch bin. :hust:

Frauentypisch ! Müssen wir ändern !

im SH verein wird mir eher geholfen. dort ist man mit dem umgang stürmischer junghunde vertraut
Und ich bin ehrlich gesagt sehr dankbar darüber, dass mir jemand den richtigen umgang mit dem hund zeigt, was die führerrolle angeht und ich jetzt einen plan habe, wie ich bei meinem hund vorgehen muss. :smile:


es muss nicht unbedingt ein Schäferhundverein sein , aber der Unterschied zwischen Großen ,stürmischen Hunden und kleinen Sofapupsern ist schon gewaltig. So gibt es bei Vereinen mit großen Hunden häufig kompetentere Trainer wie in Alllgemeinen Hundeschulunternehmen die auf Welpentraining und Welpenspielstunden ausgerichtet sind.

Freut mich das jemand die gleichen Erfahrungen genmacht hat wie ich . Hunde haben immerhin Zugkraft mal 4 des Körpergewichtes !!
grüße Christel
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Beitragvon pommeroys » 01.03.2010 11:43

[quote="LasPatitas"]@ Mary_Poppins

Lass diese Würgersachen mal lieber im Laden, versuche es weiter ohne Hilfsmittel. ;)


Ein Halbwürger würgt nicht !!!! Das sollte man wissen.
Er soll sitzen wie ein anliegendes Halsband!!
Nur wenn der Hund nicht zieht, fühlt er sich freier wie mit normalem Halsband.
Man kann das auch positiv denkend einsetzen und den Nutzen daraus ziehen..
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Beitragvon pommeroys » 01.03.2010 11:57

Flauschi Pieks hat geschrieben:
die erzählte mir, dass sie irgendetwas falsch machen muss, da ihr hund an der schleppleine nicht reagiert. sie

....... wenn sie den hund an die schleppe macht, von ihn ignoriert wird. richtungswechsel, stehen bleiben, damit der hund zu einem kommt- das alles machte ihr rüde nicht.Er schnüffelte herum und interessierte sich eher für den nächsten Schmetterling.
was macht man in diesem Fall, wie soll man mit dem Hund trainieren, wenn der Mensch ihm egal ist[fragezeichen]


Dem Hund ist der Mensch nicht egal. Nur kannst du ihm bei seiner Provokation nicht schnell genug nachkommen. Der grinst sich was am Schmetterling, bei solchen Übungen. Weiß er doch das wenn Frauchen weg wäre,er schnell wie der Wind bei ihr wäre. Das wegrennen ist lächerlich bei großen Hunden ! Die machen einen Satz und sind schon an uns vorbei und rempeln uns im vorbeihechten noch am Ellenbogen oder Knie das es blau ist.
Das ist Welpenschultraining oder für Lahme Rassen.

Also muss man wieder bei der Leinenführigkeit neben dem Halter beginnen und das auf 2m Abstand mit zufriedenem Spaziergängen verbinden.
Die Schleppleine aber zu freiem Lauf-Spaziergang mit dem man regelmäßig heranzieht, kurz nimmt um ihn zu streicheln und nach 2m wieder laufen uzu lassen. Der Hund wird merken --der kriegt mich- doch!
Nur in diesem Fall ist eine Schleppleine meiner Meinung nach ,nicht das richtige, für bei Fuß laufen an der Leine in der Stadt zu trainieren.
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Beitragvon Sarah87 » 01.03.2010 11:59

@flygoodspeed: Ich sag ja auch das ein Hund nichts davon hat IMMER Fuß zu laufen ;) Oder hab ich mich falsch ausgedrückt? :???:
Meiner läuft auch Fuß wenn ich das von ihm verlange, oder mit hm arbeite, oder sonst was, sonst nicht, dann darf er laufen, und er zieht dann auch nicht.

Ich hatte anfangs schwierigkeiten mit der Leinenführigkeit, weil mein Hundi ein Jahr in Malta auf der Straße gelebt hat, und es einfach nicht kannte an der Leine zu laufen. Also ich ihn aus dem Tierheim geholt hab, konnt e er nichts!!! Und deswegen war es Anfangs einfach etwas schwer, aber mitlerweile klappt es suuuper :smile:

Ich denke genauso das es einfach etwas damit zu tun hat das der Hund nicht aufmerksam genug ist, jetzt achtet mein Hund auf mich und alles klappt. Ich denke mit dem Video kann man das ganz gut lernen, weil Hundi merkt wenn ich ziehe komme ich nicht weiter, wenn ich mich aber an "Mama" orientiere gehts weiter.
Lg Sarah & Nero

*Nero (Mai 2008)
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Sarah87
 
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Beitragvon pommeroys » 01.03.2010 12:03

Sarah87 hat geschrieben:
cereza hat geschrieben:
klar läuft er nicht die ganz zeit neben meinem Knie wenn die Leine etwas länger ist, dass soll er ja auch garnicht!

Was hat ein Hund denn davon spazieren zu gehen, wenn er die ganze Zeit neben einem Laufen muss?


Er soll den verfügbaren Raum neben Dir auf gleicher Höhe nutzen ! Das können die gleichen Meter sein, die andere vorweglaufen. Nur ist er dann nicht vor dem Hundeführer.

Das soll nicht verwechselt werden mit bei Fuß laufen.Es gibt Hunde bei denen das wichtig ist es denen zu verinnerlichen.
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...

Beitragvon flygoodspeed » 01.03.2010 17:51

@ sarah:
ne is schon klar, wollt das nur mal sagen, dass ich das bei meinen als Job seh, an der leine gehen. Deswegen kann ich da auch "strenge" Regeln festlegen. So is n Job numal ;) Der Spass kommt ja deshlb nicht zu kurz.

Das mit der stehenbleib Methode hat für mich nicht viel mit Aufmerksamkeit zu tun, da es ja auch weitergehnt wenn er n Schritt zurücktritt, aber z.B. trotzdem was anderes als HH fixiert oder sonstiges. Es geht ja weiter wenn Leine locker.

Ich entschuldige nicht soviel bei meinen Hunden....er ist so weil er von der Strasse komt und nix anderes kennt oder so.
Wenn die Hund bei mir leben gibts einfach andere Regeln als auf der strasse und ich erklär sie dann eben.

Meiner kam auch verwildert vom Bauernhof....aber denncoh is das keine Entschuldigung. Höchstens ne Erklärung warum er mit 1-2 Jahren noch nicht ganzheitlich trainiert ist.

@eosintour:
Ich selbst hatte bisher einige Hütehundmixe. Aber in Workshops etc durfte ich es bei ca. 30-40 Hunden im Laufe der letzten Jahre miterleben. Verschiedene Rassen.
Wer Schmettlinge lachen hört, weiss wie Wolken schmecken.
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