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Er schafft es einfach nicht an der Leine

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon rotti-frauchen » 28.02.2010 02:15

rosine hat geschrieben:der hund geht z.b. rechts von dir. sobald er an deinem knie vorbeiläuft, gibts eine ermahnung (z.b. "hinten!") und du drehst dich um 180° rechtsrum, sodass du frontal vor ihm stehst, ihn quasi abblockst. dann gehst du normal weiter, es gibt lob und leckerli wenn er hinten bleibt.


hallo,

ich habe es ähnlich gemacht. mein hund ging links. sobald er vorprellen wollte, bin ich in ihn gelaufen, also eine linkskurve und gleich weiter. wurde er unaufmerksam, schaute nach links, lief ich eine rechtskurve, schaute er nach rechts, gab es wieder eine linkskurve.

das ganze als slalom um pilonen, dann wird es schon. falls man es außerhalb des hundeplatzes machen will, hilft auch eine baumreihe.
man muß sehr schnell sein, sonst fällt man über den hund ;)
das timing muß stimmen, sonst wird das nix. ;)

rosine hat geschrieben:am anfang wars ein ziemliches rumgeeier :lachtot: , aber der hund hats schnell kapiert!


ja, kann man so sagen, sehr schweißtreibend. :D


rosine hat geschrieben:hier eine methode zum hintenbleiben ("fuß gehen") an der leine, funktioniert allerdings über meideverhalten - deswegen nur, wenn nix anderes hilft:


ich habe nicht über meidenverhalten gearbeitet.

gruß marion
rotti-frauchen
 

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super

Beitragvon Mary_Poppins » 28.02.2010 10:48

da ist doch schon was bei.

Mein Vorstellung war vor einem Jahr, ganz genau - und da war mein Hund auch noch so 11 Wochen ;-))))

Ich werde also noch mehr Geduld aufbringen und noch weiter üben......

Ich danke Euch erstmal....
Mary_Poppins
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....

Beitragvon flygoodspeed » 28.02.2010 11:24

Für mich sind das alles keine Ansätze......was ich bis jett gehört hab. Auch in dem Video. Mein wäre es nicht.

Gerade in dem Video is ja schön zu sehen, dass den Hund ALLES interessiert, nur seine Besitzer nicht.
Was will ich dem erklären wie man richtig an der leine läuft, wenn er nicht mal zu hört.
Die Methode stehen bleiben oder auch die anderen Dinge mögen schon funktionieren, irgendwann, eventuell, aber wo mir keiner zuhört wirds einfach sehr schwierig.

Daher geht sowas bei mir über das Aufmerksamstraining. Alleiniges Training der Aufmerksamkeit......besonders draussen.
Und wenn er gelernt hat mir zuzuhören, dann fang ich an dem Hund Regeln zu erklären. Das ist dann aber nimmer so schwierig (wenn mir jemand zuhört).
Wer Schmettlinge lachen hört, weiss wie Wolken schmecken.
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Beitragvon muecke » 28.02.2010 12:37

flygoodspeed hat geschrieben:Daher geht sowas bei mir über das Aufmerksamstraining. Alleiniges Training der Aufmerksamkeit......besonders draussen.


Und wie geht das ? :roll:
LG
Melanie und BX Bandit

In meiner Welt bin ich normal...
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Re: ....

Beitragvon tilla1000 » 28.02.2010 12:46

flygoodspeed hat geschrieben:Für mich sind das alles keine Ansätze......was ich bis jett gehört hab. Auch in dem Video. Mein wäre es nicht.

Gerade in dem Video is ja schön zu sehen, dass den Hund ALLES interessiert, nur seine Besitzer nicht.
Was will ich dem erklären wie man richtig an der leine läuft, wenn er nicht mal zu hört.
Die Methode stehen bleiben oder auch die anderen Dinge mögen schon funktionieren, irgendwann, eventuell, aber wo mir keiner zuhört wirds einfach sehr schwierig.

Daher geht sowas bei mir über das Aufmerksamstraining. Alleiniges Training der Aufmerksamkeit......besonders draussen.
Und wenn er gelernt hat mir zuzuhören, dann fang ich an dem Hund Regeln zu erklären. Das ist dann aber nimmer so schwierig (wenn mir jemand zuhört).


wenn mein Hund mich an der kurzen Leine überholt und ich ihn mit einem Fuß abstoppe,dann muß der Hund automatisch auf mich achten :gut:
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Re: ....

Beitragvon rotti-frauchen » 28.02.2010 12:46

flygoodspeed hat geschrieben: Die Methode stehen bleiben oder auch die anderen Dinge mögen schon funktionieren, irgendwann, eventuell, aber wo mir keiner zuhört wirds einfach sehr schwierig.

Daher geht sowas bei mir über das Aufmerksamstraining.


wie kommst du darauf, dass der hund dann nicht aufmerksam ist? also meiner war es und wie. :D allerdings hatte er vorher auch ein "schau" gelernt.

es führen wie immer viele wege nach rom. nur mit stehenbleiben, ohne vorarbeit, ging bei uns gar nichts.
man muß halt probieren, wie man die aufmerksamkeit bekommt, interessanter wird, als die umgebung, usw.

gruß marion
rotti-frauchen
 

Beitragvon Binja » 28.02.2010 13:50

muecke hat geschrieben:
flygoodspeed hat geschrieben:Daher geht sowas bei mir über das Aufmerksamstraining. Alleiniges Training der Aufmerksamkeit......besonders draussen.


Und wie geht das ? :roll:


Das würde mich jetzt auch dringend interessieren.
Ohne Leine ist mein Hund auch recht aufmerksam mir gegenüber, aber an der kurzen Leine irgendwie nicht so.

Ich habe es aber hin gekriegt mit dem Stehen bleiben wenn Druck auf die Leine kommt und weiter gehen, wenn er nach gibt. Es ging allerdings längs nicht so schnell wie angeblich im Video. Bei ca. 80%-Konsequenz hat es wohl so 2 bis 3 Wo. gedauert. Heute läuft er (zumindest ohne Ablenkung) fast immer mit lockerer Leine.
Das schnelle Umdrehen hat ihn zwar aufmerksam und schnell werden lassen, aber gezogen hat er danach gleich wieder.
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ich

Beitragvon Mary_Poppins » 28.02.2010 15:29

werde es mal so versuchen, wie in dem Video. (Auch wenn ich das schonmal gemacht hab (Hab wohl zu schnell aufgegeben?)
Es ist nicht so, dass mein Hund GAR nicht auf mich hört. Sitz, Platz, Hol, Warte etc kann er alles wirklich gut.
Nur eben an der Leine sein und Fuß gehen mag er gar nicht.
Ich denke ich habe es einfach auch zu lange "schleifen" lassen, das üben. Und ich hätte es, als er noch Welpe war, üben müssen, aber ich hab eben nunmal jetzt das Problem und versuche es nun jetzt mit Euren Ideen zu lösen ;-))
Mary_Poppins
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Beitragvon pommeroys » 28.02.2010 15:57

Viele Wege führen nach Rom....

so auch viele Infos zum variieren.

Dein Hund ist gerade im Pubertätsalter. Wie ein kleiner Rodeogaul ist meiner da gewesen.
Laß ihn nur hinter Dir laufen !! Nimm ihn so kurz und geh so dicht an der Wand das er Dir folgen muss. Besonders als erstes z.B. im Treppenhaus und an der Tür. Dann vor der Tür die ersten wichtigen Meter. Und das nun immer ,auch von allen Familienmitgliedern.

Nimmt eines der Würgehalsbänder . ---- !!
Aber .. Halbwürger (aus gepolstetem textil z.B. )nennt man das . Es ist korrekt auf die Kragenweite eingestellt ,wie die gutsitzende Kravatte von Männern. (Die bringen das ja auch übers Herz ,das chic zu tragen!) Und diese Halsbänder haben einen Stopp ! Wie die Gürtelschnalle mit Loch an einem herkömmlichen Halsband.

Diese Halsbänder müssen so übergestülpt werden das sie zu der Seite auf der der Hund läuft nach unten auf gleiten und recht knapp sitzen. Also auch noch bequem-- beim anziehen und Zuhause abnehmen !
Der Tipp kommt von einem Ausbilder von Hundetrainern und ist sehr vielen von denen kaum bekannt.
Der Hund läuft also mit gefühlter Freiheit... ohne Halsband, zieht er ,spürt er das Halsband nur ,wie beim bei Fuß gehen wenn man ihn kurz hält. Er fühlt den Unterschied, wie Mamis Hand am Straßenrand (bei Kindern).

Der Hund geht -- L I N K S -- immer- und wenn er nicht zieht ,muss das Halsband sich öffnen !! Trägt er das falsch, sitzt es nur wie ein normales Halsband und kann nicht aufgleiten.
Das heißt das Du keine Sorge haben mußt , das Du mit Methoden die Dir nicht liegen überfordert währest.
Hundehalter zu werden ist eine Entwicklung, nicht nur in der Hundeschule geübte Theorie. Er soll ein gut zu führender Hund werden, an dem Du nicht den Spaß oder die Kraft verlierst ,draußen zu sein..

Nun übst Du longieren an der Leine wie bei Pferden--- nur im Kreis. Der Hund läuft außen! Der Hund kann AUßEN rennen, während Du nur im kleinen kreis INNEN läufst. Nur 2 meter Laufleine -bitte nicht mehr.

1. Erfolg ist das der Hibbelsterz sich mal warm laufen kann.
Das geht vor der Tür ,auf dem Parkplatz oder immer dort wo der Junghund mal gerade Bewegung braucht ,ohne das man ihn anleinen könnte.Nun nimmt man je nach Erfolg die Leine kürzer.
Endziel ist das der Hund recht nah bei Dir läuft . Dazu must Du dann natürlich einen größeren Kreis laufen .

2. Schritt kann sein in Sepentinenform oder Hufeisenform zu laufen äh gehen . dabei schneidest Du ihm also den Weg ab und er muss links von Dir stoppen ,so übernimmst Du die Führung.

3. Schritt ist in 8er-Form zu laufen.dasdurch erreichst Du das Du ihm in unberechenbarem Wechsel den Weg nach Innen /links abschneidest ,bis er so aufmerksam darauf ist ,das er auf dich fixiert ist.
man kann das mit Leckerili und allem variieren (Bei Fuß befehl) wie man will.
macht Spaß , trainiert einen selbst und läßt den Hund auch mal rennen.

Nur ohne das Du Dir mal die größte Blamage vorstellst wenn er vor anderen weiterhin, macht was er will und Du nicht ernsthaft dies dann als ein unakzeptables Verhalten ansiehst wirst Du weiterhin --mehr --- "ans nicht übers Herz bringen" denken, wie den Hund sachlich erziehen zu können.

Frauentypisch ! Das heißt das Du ihn so lieeb hast das er das darf !!

Es hat lange gedauert bis ich selbst aus dieser Phase rauskam.Das geht also nicht nur Dir so.

Er wird Dir so folgen wie Du das ernsthaft willst/tust. Kleine Kinder hält man vor der Straße auch an der Hand ,wenn sie das nicht wollen.
pommeroys
 
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...

Beitragvon flygoodspeed » 28.02.2010 16:31

Also zum Aufmerkasamkeitstraining gibts hier einige Beiträge.
Aber alles im Allem: der Hund wird für Aufmerksamkeit (die von sich selbst aus kommt) belohnt.

Ich hatte mich mehr auf den HUnd im Video bezogen, da generell Ferndiagnisen schwer sind.
Aber keiner kann mir erzählen, dass der aufmerksam auf seine Besitzer war. der war an allem anderen interessiert.
Und ich glaub auch nicht, dass er ansprechbar war.

Und sorry, ich kann nicht glauben, dass ein Hund frei laufend a ein aufmerksamenr, angeschlossener und ansprechbarer Hund ist und an der Leine nicht. Hab ich noch nie gesehen.

Und wenn ich n Hund abstoppe beim Voralufen und er dann aufmerksam wird, des mein ich nicht!

Ich meine einen Hund, der gelernt hat, dass Frauchen auch draussen wichtig ist und dass er jederzeit ansprechbar ist.
Dann ist es doch recht einfach ihm weitere Lektionen zu erklören, oder nicht?
Ich finds auf jeden Fall einfacher jemandem was zu erklären wenn er mich auch zuhört und sich nicht währenddessen für andere Dinge interessiert.

Bei der Stehem-bleib-Methode lernt dre Hund im Grunde ja " nur" wenns am Hals straff ist, geht s nicht weiter.
Ich find einfach wenn ichs schon erklär dann gleich "richtig" also in seiner Gesamtheit: nicht ziehen, irgendwo im Umkreis von 20 cm an meinem Bein, nicht schnuppern, pinkeln, etc.
Ich mein klar hat jeder "seine" Regeln bei der Leinenführigkeit, aber wer will schon n HUnd der einem dauernd vor den Füssen kreuzt. Das nervt ja.

Aber eben, wie schon gesagt wurde und ich auch schon immer gesagt hab: viele Wege führen nach Rom, aber nicht alle ;)
Und hauptsache man kommt in Rom an :D

Viel Erfolg!!! und Spass beim Training
Wer Schmettlinge lachen hört, weiss wie Wolken schmecken.
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