Ich kann deine Mutter ein bißchen verstehen. Denke aber nunmehr ganz anders.
Ich bekam meinen ersten Hund als ich 15 Jahre alt war. Das erste Mal habe ich meinen Ottfried (so hieß er nur im Alter

) gesehen als er gerade mal 15 Minuten alt war und hatte eine Wahnsinnsbindung zu ihm.
Als er 17,5 Jahre alt war musste ich ihn einschläfern lassen. Seine Nieren versagten

. Ich dachte mir auch, dass ich den Gang niemals überstehe, faßte aber all meinen Mut zusammen und ging mit meinem Hund diesen Gang. Damals erinnerte ich mich an die ganze Liebe, Freude und uneingeschränkte Treue die mir mein Ottfried sein Leben lang entgegen gebracht hat und dachte: Er hat es niemals verdient, in diesem Moment nicht meine Liebe und Treue zu erhalten.
Er ist ganz friedlich eingeschlafen während ich ihm die Nähe gab, die ich die Jahre von ihm erhalten habe.
Ich bin so wahnsinnig froh, dass ich dabei war als er über die Regenbogenbrücke ging, weil ich weiß dass er nicht alleine war.
Ich glaube ich hätte mir irre Vorwürfe gemacht, hätte ich damals anders gehandelt.
Euch wünsche ich viel Stärke euren Hund zu begleiten wenn er über die Regenbogenbrücke geht.