von Scherbenstern » 30.11.2007 23:53
Nach dem Biologen Ray Coppinger und seiner Frau Lorna sind Hunde sowieso eher Einzelgänger geworden, da sie die Gruppe in ihrer biologischen Nische eigentlich gar nicht mehr brauchen.
Im eigentlichen Sinn ist die Gruppe ja dazu da: Schutz, Fortpflanzung,Jagd (auf größeres Wild, Herdentiere etc.)...
Die biologische Nische, menschliches Dorff wo Hudne von Abfällen, resten und kelinen Beutetieren leben, bringt aber Vorteile wie Schutz, Futter (Jagd auf großwild entfällt soweit immer mehr) und Fortpflanzung eben direkt mit sich. So das es z.B. eher lästig wäre ne ganze Gruppe um sich zu haben wenn man nämlich TEILEN müsste...
Das ganze ist sehr interessant udn an verschiedensten Beispielen belegt worden.
Ich würde deutlich sagen: JA es gibt viele Einzelgänger Hunde, die sich aber auch gut mit einem oder zwei ihr Leben teilen können. Einige fühlen sich in größeren Ansammlungen eher unwohl und ziehen sich zurück, andere fühlen sich unter Hunden die sie kennen wohler. manche sind lieber ganz für sich alleine.
Ich denke das ganze hat auch damit zu tun das sie dann ja auch Aufmerksamkeit, Spielzeug, Futter etc. TEILEN müssen und nciht mehr die 1. geige spielen. Vorallem auch wenn ein welpe kommt, der extrem viel Aufmerksamkeit bedarft und auch sooo niedlich ist das er sie auch ohne großes Aufsehen bekommt.
Wenn sie von anfang an mit vielen hunden zusammen sind, ist es natürlich viel einfacher, weil sie es gar nicht so kennen alleine zu sein.
Das ist der eine aspekt und der andere, es gibt sicherlich Hunde die einfach eher "Eigenbrödler" sind, von sich aus.
Und wenn sie andere Hunde wegbeißen oder unhöflich sind und nicht akzeptieren hat das weniger mit "er ist ein Einzelgänger" zu tun sondern eher mit unhöflichkeit und unzulänglicher Erziehung, Sozialisation und Habituation.
ich denke solche "Eigenbrödler" meiden eher andere Hunde, gehen weg, machen ihren eigenen turn und ihren Kram. Spielen nicht so gerne und sinst auch sonst weniegr Kontaktfreudig.
Unser yako sucht sich seine Hundebegegnungen ganz genau aus und zu viele Hunde meidet er, er spielt auch nicht gerne. Er war von Anfang an der ruhigste, einzelgängerischste aus der Welpengruppe.
Er war NIE unhöflich, er ist einfach weggegangen.
Die terrier, die liebt er heiß und innig und teilt mit ihnen auch alles, aber wenns ihm zu bunt wird, dann geht er weg und sucht sich nen ruhiges Plätzchen. Richtig toben tut er NUR mit Hunden die er gut kennt und sehr gut leiden kann, sonst eher nicht.
Ich würde eher sagen, er hat einen großen Hang zum Einzelgänger, zum Eremiten sozusagen *gg*
"Ja ich hab oft das letzte Wort - aber mal ehrlich, was kann ich dafür wenn du nichts mehr zu sagen weißt und keine Argumente mehr hast?"
Die Rocking Dogs sind in der "FOTOGALERIE DER USERHUNDE" auf Seite 13.