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Dunklen Hund im Schnee fotografieren

Hier dreht sich alles um Fotografie & Ausrüstung.

Moderator: DF-Mods

Dunklen Hund im Schnee fotografieren

Beitragvon Kaethe » 04.01.2009 14:44

Jetzt sind die Fotoexperten gefragt.

Ich möchte endlich richtig gute Schneefotos von Käthe machen.
Einige habe ich zwar schon, bin mit der Qualität aber überhaupt nicht
zufrieden. Entweder zu dunkel, die Bilder sind krisselig oder einfach
total unscharf. Vorallem Bewegungsfotos.


Wie ich die ISO, die Verschlußzeit und die Blende einstelle, weiß ich.
Nur weiß ich nicht, wie hoch das alles sein muss.

Kann mir einer von euch Experten helfen?


LG Kristina =)
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Beitragvon Murmelchen » 04.01.2009 15:01

Ich kann dir die Daten zu dem Bild sagen:

Bild

Das ist nicht perfekt, aber das liegt an mir und nicht an den Einstellungen ;)

Belichtungszeit: 1/2000 sec (wird automatisch gemacht, ich stelle nur Blende und ISO ein)
Blende 5.6
ISO 800 ( 0,7 Unterbelichtung, also der zweite Strich ins minus)

Ich hab die Blende fast nur noch auf 5.6, ISO stell ich je nach Licht ein (meistens 400 und dann Unterbelichtung)
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
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Beitragvon beauci » 04.01.2009 15:01

Bewegungsfotos werden nur bei optimalen Licht gut, ansonsten sind sie verschwommen sobald die Lux zahl nicht mehr stimmt.

Es kommt darauf an, wie groß der Hund im Bild erscheinen soll.
Evtl. Automatik-Funktion nutzen?

LG

Beauci
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Beitragvon Kaethe » 04.01.2009 15:09

Das sind schon mal gute Tippe, danke Kathrin.

Beauci, ich will weg von der Automatik-Funktion.
Wenn ich schon eine relativ gute Kamera habe,
will ich damit auch langsam umgehen können
und nicht nur mit Automatik fotografieren.
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Beitragvon Lucy_Lou » 04.01.2009 18:08

Was für eine Kamera hast du denn?

Blende, kommt drauf an, was du fotografieren willst und wie schnell deine Kamera ist. Wenn du eine sehr große Blende einstellst (2,8 z.B.), ist der Schärfebereich sehr klein. Das heißt, wenn der Hund auf dich zu rennt und deine Kamera nicht extrem schnell ist, ist dein Hund schon wieder raus aus dem Schärfebereich, bis die Kamera ausgelöst hat. Da wäre eine kleinere Blende (z.B. 8 ) besser. Aber je kleiner die Blende, umso länger die nötige Belichtungszeit (bei sonst gleichen Einstellungen). Ich würde sagen, 1/1000 Sekunde reicht für scharfe Bewegungsfotos. Da würde ich im Zweifelsfall eher mit der ISO-Zahl runter gehen oder eben eine kleinere Blende wählen. Es sieht natürlich auch toll aus, wenn du den Hund mit einer Blende von 2,8 in Bewegung fotografierst...
Die ISO-Zahl am besten so klein wie möglich wählen. Außer bei sehr guten Kameras wird es sonst schnell "grobkörnig". Im Schnee bei Sonne sollte maximal eine ISO-Zahl von 400 nötig sein. Welche ISO-Zahl kann deine Kamera denn als kleinsten Wert?
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Beitragvon naijra » 04.01.2009 19:46

Murmelchen, warum belichtest du einen schwarzen Hund im Schnee unter? Damit er noch schwärzer wird? Ich belichte, ausser im direkten Sonnenlicht, über - und muss dann doch meist noch Tiefen aufhellen in der Nachbearbeitung.....
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Beitragvon Murmelchen » 04.01.2009 19:52

Ich belichte fast immer unter und ändere es dann ggf. später im Bearbeitungsprogramm. Andersrum hab ich Problem mit den Bildern bzw. ich find sie dann grottig :nixweiss:
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
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Beitragvon Dobimum » 04.01.2009 23:24

*Mal nen Merkbeitrag schreib*
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Beitragvon Crucible » 05.01.2009 00:17

Murmelchen hat geschrieben:Ich belichte fast immer unter und ändere es dann ggf. später im Bearbeitungsprogramm. Andersrum hab ich Problem mit den Bildern bzw. ich find sie dann grottig :nixweiss:


So mach ich es auch und das macht bei einem schwarzen Hund -meistens- auch Sinn. Wenn ich z.B. ein Porträt meines schwarzen Hundes machen möchte ist der überwiegende Teil des Bildes schwarz. Die Kamera sieht schwarz nicht als Farbe - schwarz ist dunkel und somit denkt die Kamera sie müsste das Bild heller bekommen. Das erreicht die Kameraautomatik in dem sie z.B. eine kürzere Verschlusszeit wählt oder den ISO-Wert erhöht. Was dabei herauskommt ist ein überbelichteter schwarzer Hund. Der Hund mag dann vielleicht noch ganz gut gelungen sein - der Hintergrund aber ist u. U. nicht mehr vorhanden (überbelichtet) Deswegen steuert man dagegen in dem man einige Stufen unterbelichtet.

Ist mein Bild überbelichtet habe ich danach keine Möglichkeiten der nachbearbeitung mehr da die zu hellen Bildteile keine Informationen mehr enthalten. Aus einem unterbelichteten Bild hingegen lässt sich immer noch was machen. Da auch sehr dunkle Teile noch Helligkeitsstufen enthalten die sich aufhellen lassen.
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Beitragvon Lucy_Lou » 05.01.2009 10:12

@Crucible: das klingt sehr nachvollziehbar. Allerdings habe ich das so pauschal noch nicht gemacht. Nun gut, mein Hund ist auch nicht völlig schwarz. Was ich eher nutze: ich schaue, was die Kamera bei den verschiedenen Bereichen des Bildes als Belichtung nimmt und ändere dann unter Umständen ab. Z.B. dunkler Hund vor Sonnenuntergang: wenn die Kamera die Belichtung mittelt, ist der Hintergrund überbelichtet. Dann stelle ich die Belichtung passend für den Sonnenuntergang ein und fotografiere mit diesen Einstellungen. Der Hund ist dann natürlich nur noch pechschwarz. Abgesehen von solchen Situationen kann ich mich nicht erinnern, dass meine Kamera die Bilder durch meine dunklen Hunde mal überbelichtet hat :???: , zumindest bei Matrixmessung.

Was ich mich auch frage: wenn ich unterbelichte, werden dann nicht u.U. auch Teile des Hundes einfach nur "dunkel", die eigentlich noch Konturen hätten erkennen lassen? Kann man das dann durch Nachbearbeitung eher ausgleichen, als Überbelichtung? Ich bin ja auch kein Profi, ich kann mir trotzdem irgendwie schwer vorstellen, dass man so wirklich schönere Bilder bekommt?!

edit: wie sähe denn so eine Nachbearbeitung aus, um den Hund dann hinterher heller zu bekommen, den Hintergrund aber zu belassen, wie er ist? Ich kenne mich mit der Bearbeitung der Bilder leider kaum aus...
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