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Dummyaufgabe des Tages

Alles rund um Dummytraining.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon BlueSusa » 03.07.2009 13:18

Wenn die Steadiness ohne Dummys klappt, dann ist das doch schon mal wunderbar. Das muß jetzt eben MIT Dummys noch geübt werden, bzw. auch noch gelernt werden.
Ob 'richtige' Dummyarbeit oder nicht...
Für mich hört sich das bei dir nach kontrollierter Arbeit an und nach hohem Anspruch.
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Beitragvon Trillian » 03.07.2009 13:41

So, nach einer kalten Dusche und 3 (in Worten DREI) Zecken, die an mir saßen, habe ich mir alles nochmal durchgelesen und folgendes beschlossen:

Ich werde die "Dummy"arbeit mit beiden zusammen nochmal hinten anstellen und mit jeder einzeln übe. Vor allem dieses "Auf den eigenen Namen warten"

Wenn das gut klappt, dann werde ich es machen, wie Staffy geraten hat und die Dummys auslegen, wenn die Hunde nicht dabei sind.

Und wenn alles nicht hilft, dann werde ich mal sehen, ob ich das zuerst mit meiner Frau zusammen üben kann.
Trillian,

mit Lotte Lotterleben, Dr. Dibs, dem kleinen Chinesen und den Katern Moses und Nathan

Meine Tiere sind nicht verwöhnt, ich bin nur gut trainiert!!!
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Beitragvon BlueSusa » 03.07.2009 13:46

Apportiert SIE denn gerne!? :mg:
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Beitragvon Trillian » 03.07.2009 14:06

BlueSusa hat geschrieben:Apportiert SIE denn gerne!? :mg:


Das kommt darauf an, welche Belohnung sie dafür bekommt. :lol: :headbash:


EDIT:

Nachdem ich ja eigentlich diese Woche mit dem Training beginnen wollte, konnte ich mich heut morgen nicht beherrschen und habe es nochmal gaaanz vorsichtig und in winzigen Schritten geübt.

Ich habe zuerst den Dummy nur hingelegt/worfen und selbste wieder eingesammelt.

Als das geklappt hat, habe ich den Hund, der apportieren sollte, etwas entfernt von mir abgesetzt und die andere ins Fuß genommen.
Dann habe ich den Dummy ganz vorsichtig ein kleines Stück geworfen. (So dass wir ein Dreieck bilden...) und den einen Hund mit ganz ruhiger Stimme und Gestik zum apportieren geschickt, während ich den anderen für's bei mir warten gelobt habe.

Jetzt haben wir einen anfang, etwas worauf ich aufbauen kann. Vielen Dank für Eure Tips. Auch wenn ich einige jetzt gar nicht gebraucht habe, haben sie mir geholfen, alles klarer zu sehen und besser zu analysieren.

Danke!
Trillian,

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Beitragvon Lucy_Lou » 10.07.2009 18:49

Das klingt doch super :gut:

Ein paar Bilder habe ich noch:

Dummy in Sandhaufen verbuddelt (geht natürlich auch mit Laub, Heu, Erde...):

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Dummy in Holzstapel versteckt (natürlich ohne, dass Hund zusieht)

da isser nicht

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...da auch nicht

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gefunden :D

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Eine Art Dummy-Reizangel, Hundi darf sich erst auf Kommando drauf stürzen. Man sieht es glaube ich, Lucy fällt das deutlich schwerer :p .

Die Bilder sind nicht so toll, gleichzeitig "Reizangel" bedienen und fotografieren war ein wenig schwierig...

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Beitragvon Retriever » 10.07.2009 18:54

Leider ohne Bilder....

Wiese, hoher Bewuchs, Trampfelpfad, Bach....

Ich habe Nala am Rand eines Weges der direkt am Wald ist abgesetzt, bin ca. 100m vorran durch Wiese mit hohem Bewuchs, über einen Trampelpfad und habe das Dummy über einen dichtbewachsenen Bach auf die andere Seite geworfen.

Auf dem Rückweg stellt ich fest, das ca. 50m neben meinem Hund die Rehe stehen und zuschauen :schockiert:
Nala hat sie auch gesehen, blieb aber sitzen :gut:

Ich habe mich neben sie gestellt und gewartet bis die Rehe sich etwas weiter weg bewegt haben.
Und habe sie aufs Dummy geschickt, mit Einweisen.
Liebe Grüße

♥Jenny, Nala (L/H *2004), Guinness (F/R, DRC *2009), den 6 Kornnattern und 7 Farbmäusen♥

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Ich halte keine Retriever, ich lebe sie!
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Beitragvon Lucy_Lou » 10.07.2009 19:03

Retriever hat geschrieben:Und habe sie aufs Dummy geschickt, mit Einweisen.


Heißt, sie wusste nicht, wo der Dummy ist? Du hast sie quer durchs hohe Gras, über den Bach in gerader Linie laufen lassen, ohne, dass sie das Ziel in etwa kannte? Da träum ich ja von :smile: . Ist wohl nur meiner Faulheit zuzuschreiben, dass ich das noch nicht ordentlich in Angriff genommen habe :roll:
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Beitragvon Retriever » 10.07.2009 19:07

Ich dachte siekönnte es makieren, habe aber nachdem ich geworfen habe festgestellt, as sie die Fallstelle nicht sehen konnte.

Einweisen klappt auch nicht immer... haben das nie wirklich geübt, aber ich denke das sie gehofft hat danach auf die Rehe gehen zu dürfen und deswegen sich hat Einweisen lassen (war ja nur "Vorran"), aber sie hat sehr schön gearbeitet.... war ich echt begesitert von... nur die Abgabe war nicht das optimalste aber nun gut
Liebe Grüße

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Beitragvon Michelle » 11.07.2009 06:12

Hallöchen,

wir sind auch Dummy-Begeistert und jede Woche einmal im Training bei einer tollen Trainerin vom LCD (sie macht auch Rettungshundetraining beim THW). Es ist für uns ein richtig toller Teamsport weil es um die Kommunikation zwischen Halter und Hund geht. Buster hat rießen Spaß daran.

Wir üben fast täglich das Einweisen in 4 Richtungen, Vorsitzen, Apportieren an Land und im Wasser und die Verloren-Suche.
Die schwierigste Übung ist für uns wenn 2 Hunde paralell apportieren sollen ohne sich gegenseitig zu stören. Er kann auch alles toll wenn wir alleine üben. Nur im Training wenn er seine Dummy-Freunde sieht muss er an die Schleppleine, weil er lieber mit dem Dummy spielt oder sich darauf wälzt als es abzugeben. Er gibt dann immer gerne vor den anderen Hunden an was er tolles gefunden hat :roll:
Ich muss mir noch irgend etwas einfallen lassen, dass er wieder zuverlässiger vorsitzt und nicht nur Spaß am Dummy finden hat. Weil was bringt es wenn er alles kann um das Dummy zu finden - mir das Ding aber nicht wieder bringt. Er belohnt sich lieber selber indem er damit spielt.

Liebe Grüße
Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten,
können uns weniger über sie sagen,
als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.
Thornton Wilder
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Beitragvon BlueSusa » 11.07.2009 11:01

Wir haben gestern beim Dummy- training eine Übung "ohne Worte" gemacht.
Das hat wunderbar geklappt. Alles wirkte ruhiger und harmonischer.
Ich fand es interessant zu sehen, wie Blue während der Übung, mit dem Rücken zu mir saß und wohl auf ein Kommando wartete. Als nichts kam, drehte sie den Kopf und schaute mich an. :gut:
Daraufhin bekam sie ihr Zeichen zum Apport.
Es war eine schöne Erfahrung, zu erleben, wie gut die Kommunikation zwischen Hund und Mensch funktionieren kann. :wahreliebe:
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