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Dummyaufgabe des Tages

Alles rund um Dummytraining.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Trillian » 03.07.2009 11:41

BlueSusa hat geschrieben:Wie sinnvoll ist es überhaupt, mit zwei Hunden gleichzeitig zu arbeiten? :???:
Ich sehe nur Vorteile, wenn mit beiden Hunden einzeln gearbeitet wird.
Der Hund, der nicht dran ist, übt sich in Steadiness und Ruhe.
Der aktive Hund hat die volle Aufmerksamkeit seines Zweibeiners.

Aber, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. ;)


Naja, da fängt es schon an....

Ich kann zwar beim normalen bzw. Tricktraining mit nur einem Hund arbeiten und den anderen zusehen lassen, aber wenn Dummys/Spielzeuge im Spiel sind, ist vorbei mit Steadiness und Ruhe...

Und Lotte rückt dann den Dummy auch nicht mehr raus. Also, wenn sie "dran" ist und Trudi zusieht. Sonst ist es überhaupt kein Problem...

Außerdem können unsere Hunde (noch) nicht allein zu Hause bleiben. Daher muß ich immer mit beiden zusammen gehen. Und ich würde das mit den Dummys gern auf Spaziergängen mit einauen.

(Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe...)
Trillian,

mit Lotte Lotterleben, Dr. Dibs, dem kleinen Chinesen und den Katern Moses und Nathan

Meine Tiere sind nicht verwöhnt, ich bin nur gut trainiert!!!
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Beitragvon flying-paws » 03.07.2009 11:46

Trillian hat geschrieben:Ich habe da mal eine Frage, an alle, die mit zwei Hunden arbeiten:

Wie habt ihr angefangen mit beiden gleichzeitig zu arbeiten?

Wenn ich mit unseren einzeln arbeite, klappt es wunderbar. Aber zu zweit bricht das Chaos aus, was vor allem daran liegt, dass ich überfordert bin und irgendwie keinen rechten Plan habe....


Ich würde nicht mit zwei Hunden arbeiten. Sowas gibt es beim klassischen Dummytraining eigentlich auch nicht - wenn ich richtig informiert bin.

Ich könnte mir vorstellen, für richtig gute Hunde und Besitzer, dass das gehen könnte. Aber das wäre dann die "hohe Schule". Die meisten (dazu zähle ich mich auch) kommen aber doch nie "dort oben" an. Zumal man ja bei der Dummyarbeit den Schwierigkeitsgrad mit einem Hund derart erhöhen kann, dass es nie langweilig wird.

Ich kann es mal aus der Perspektive der Hütearbeit sagen: Da ist ein Brace (führen von zwei Hunden) wirklich schwierig und auch eine Aufgabe, die viel Können, einen sehr hohen Ausbildungstand und eine perfekte Kommunikation erfordern. Also kurz: Das können nur die Besten =)

Viele Grüße
Corinna
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Beitragvon flying-paws » 03.07.2009 11:47

Trillian hat geschrieben:Naja, da fängt es schon an....

Ich kann zwar beim normalen bzw. Tricktraining mit nur einem Hund arbeiten und den anderen zusehen lassen, aber wenn Dummys/Spielzeuge im Spiel sind, ist vorbei mit Steadiness und Ruhe...


Dann würde ich daran dringend arbeiten! Und zwar nicht, indem der Hund mitmachen darf ;) Wenn Du das nicht hinbekommst, würde ich das Training ganz getrennt machen.

Viele Grüße
Corinna
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Beitragvon Trillian » 03.07.2009 11:48

Na, dann muß ich mich ja nicht weiter grämen, dass es nicht klappt...

...wäre halt schön gewesen. Wobei wir keine klassische Dummyarbeit machen. Sondern es geht uns mehr darum, Spaziergänge spannender zu gestalten.
Trillian,

mit Lotte Lotterleben, Dr. Dibs, dem kleinen Chinesen und den Katern Moses und Nathan

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Beitragvon BlueSusa » 03.07.2009 11:50

Ja, ich verstehe!
Ich würde auch beide Hunde dabei haben, zum Dummy-training. Den einen Hund sichern (Steadinessübung), mit dem Anderen arbeiten.
Wenn das mit der Ruhe noch nicht so klappt, könntest du die Zeit mit einem gefüllten Kong verkürzen.
Dummyarbeit beim Spaziergang find ich super! Während der eine arbeitet, bleibt der Andere an der Leine.
Jeder ist mal 'dran'!
Ich glaube bestimmt, das die Hunde sich darauf einstellen werden. :gut:
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Beitragvon viviane » 03.07.2009 11:57

Ich arbeite mit beiden Labradoren gleichzeitig!
Müssen die einfach lernen, auch mal ruhig warten zu können. Ein besseres Training für steadiness/impulskontrolle gibt es doch nicht. Allerdings hab ich erst angefangen mit zweien zu arbeiten, als Jesse schon perfekt steady war und ich mich völlig auf sie verlassen konnte, dass sie auf ihren Namen achtet vorm "bring" ;) .

Es hilft zu Anfang einen der beiden Hunde abzulegen (durch Leine abgesichert) und erst einmal seperat mit den Hunden zu arbeiten...nur dass der andere Hund von weiter weg zusehen darf. Später steigert man dann das absitzen lassen (mit retrieverlein) neben einem etc.
Liebe Grüße ,
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Beitragvon Lucy_Lou » 03.07.2009 11:58

flying-paws hat geschrieben:
Lucy_Lou hat geschrieben:Heute haben wir erstmals mit 4 Dummies gearbeitet. Große Wiese, relativ hohes Gras. Ich habe die Dummies in 4 verschiedene Richtungen geworfen, dann Lucy in eine Richtung suchen geschickt, danach Grisu in eine zweite u.s.w. Grisu ist anfangs abgewichen, er dachte sich wohl, an den Dummy dort drüben könnte er sich besser erinnern. Also zurück gerufen und neu eingewiesen. Ansonsten hat es gut geklappt. War auch deutlich mehr Sucharbeit für die Hunde, als nur mit 2 Dummies (so vollgepackt gehe ich sonst nicht spazieren). Der Hund konzentriert sich ja vor allem auf den zuletzt geworfenen, da wird der Vorherige gerne mal vergessen. Sicher eine gute Übung, um das Merken von Fallstellen zu fördern.


Diese Übung finde ich verwirrend. Was genau soll der Hund denn tun - suchen, markieren oder eingewiesen werden?


Hm, das ging aus dieser Übung hervor: ich werfe einen Dummy links ab vom Weg, beschäftige mich dann ein Weilchen anderweitig mit den Hunden, schließlich werfe ich einen Dummy rechts ab vom Weg. Der Hund wird dann den ersten Dummy suchen geschickt. Ich glaube, es ist am ehesten Markieren (merken von Fallstellen), oder? Ich kenne mich da mit den Fachbegriffen nicht so aus. Der Hund merkt sich verschiedene Fallstellen und wird dann von mir zu einer bestimmten geschickt, bzw. in vorgegebener Reihenfolge. Einweisen, im Sinne von in gerader Linie laufen, können wir nicht. Also gebe ich grob die Richtung vor. Das Suchen kommt dann noch hinzu, wenn das Gelände sehr unübersichtlich ist oder die Hunde die genaue Fallstelle nicht mehr im Kopf haben. Bei Lucy ist es meist wenig suchen, bei Grisu mehr.
Du hast recht, es klingt verwirrend geschrieben. Es war ein Versuch, es etwas anspruchsvoller zu gestalten, da 2 Dummies von Beiden gut gemerkt werden, auch mit zeitlichem Abstand oder anderweitiger Bespaßung zwischen Werfen und Suchen schicken.

BlueSusa hat geschrieben:Ich sehe nur Vorteile, wenn mit beiden Hunden einzeln gearbeitet wird.
Der Hund, der nicht dran ist, übt sich in Steadiness und Ruhe.
Der aktive Hund hat die volle Aufmerksamkeit seines Zweibeiners.


So sehe ich es auch :smile:
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Beitragvon Trillian » 03.07.2009 12:04

@ Corinna:

Wie übe ich das denn? Ich steh da irgendwie total auf dem Schlauch... Oder ich habe nicht genug Hände und Augen...

Wie gesagt, bei normalen Übungen klappt es problemlos. Ich kann sie unterschiedliche Kommandos ausführen lassen und nach dem entfernen einzeln abrufen.

Aber sobald der Dummy im Spiel ist, geht es nicht mehr. (Einzeln ist Steadiness kein Problem, auch nicht mit Dummy)

@ BlueSusa:

Wenn ich Lotte den Dummy holen lasse, und Trudi an der Leine halte, dann springt Trudi so wild rum, dass ich Lotte den Dummy nicht abnehmen kann. (Abgesehen davon, dass Lotte ihn dann auch nicht mehr her gibt.)

Wenn ich eine von beiden in etwas Entfernung anbinde, fängt sie an wild zu heulen und rumzuspringen. Da hilft dann auch kein Futter mehr.

Wie gesagt: Beim normalen Training können beide unangeleint warten, bis sie dran sind.

EDIT:

Vivi, ich könnte Dich küssen.... Auf die Idee, konsequent zu üben, dass nur "Name, bring!" die Erlaubnis zum Apportieren ist und "Bring" allein (bzw "Anderer Name, bring") ignoriert werden soll, bin ich noch gar nicht gekommen... Der Wald und die Bäume und so....
Trillian,

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Beitragvon BlueSusa » 03.07.2009 12:10

viviane hat geschrieben:Es hilft zu Anfang einen der beiden Hunde abzulegen (durch Leine abgesichert) und erst einmal seperat mit den Hunden zu arbeiten...nur dass der andere Hund von weiter weg zusehen darf. Später steigert man dann das absitzen lassen (mit retrieverlein) neben einem etc.


DAS verstehe ich unter getrennt arbeiten. :D
Unter gleichzeitig arbeiten würde ich denken, beide Hunde werden gleichzeitig geschickt, ect.
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Beitragvon flying-paws » 03.07.2009 12:10

Ich würde einen Ablegen und ihm durch ein Ritual (Signal) beibringen, dass jetzt Pause ist. Aus dieser Pause holst Du den Wartenden immer ab. Niemals darfst Du aus dieser Situation eine Übung machen. Der Wartende soll wissen, dass er an diesem Platz bleiben soll und eben Pause hat. Also auch nicht auf Kommandos von Dir warten.

Ich baue sowas gerade mit meiner Cooma auf, weil ich sie beim Unterricht oft dabei habe und für andere Dummis werfe. Für sie sind die Signale, dass sie ihre Befreiungsleine anbekommt und sich hinlegen muss. Aus dem Liegen arbeite ich nie irgendwas im Dummytraining, also ist das ihr "Pause-Modus". Niemals rufe ich sie davon ab, sondern hole sie immer ab mit dem selben Ritual: Ich nehme die Leine in die Hand und fordere sie dann auf mitzukommen. Von dieser Stelle aus, wo sie Pause hatte würde ich sie nie sofort etwas arbeiten lassen.

Es gibt auch manche, die das mit einer Decke machen. Aber ich finde das für mich unpraktikabel. Möglich wäre auch, dass Du immer einen bestimmten Gegenstand (Deine Jacke, den Schlüssel) neben den Hund legst, wenn Pause ist, damit er das als Signal versteht.

Sowas muss man aber in Ruhe aufbauen und gut ritualisieren. Dann kann es funktionieren. Niemals darf eine Bestätigung für unruhiges Verhalten kommen.

Viele Grüße
Corinna
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