Sind letzes Jahr umgezogen und wohnen direkt neben unseren Vermietern, mit denen wir uns super verstehen. Müssen immer an ihrer Haustüre vorbei, man ist dann quasi im Garten, um zu unserer Türe zu kommen. Den Garten teilen wir ohne Zaun! Bis Oktober hatten unserer Vermieter noch einen kleinen Terrier, mit dem wir bestens auskamen. Er war zwar auch ein (Angst-)Beller, aber mit viel Geduld kam er auch knuddeln. Meist schaute er nur einmal wer da ist, und ging dann wieder rein. Er musste eingeschläfert werden. Unsere Vermieter (55-60) arbeiten fast tgl. von 10.30 - 19.00,Kinder (22 u.25) kommen Nachmittags (ca.16.30 Uhr).Terry brauchte nicht viel Auslauf.
Nun haben sie vor 3 Tagen von einem mittleren Ehepaar, die Bauernhof-ähnlich gewohnt haben und nun ohne Hund in eine andere Wohnung ziehen (
Ich komme aus unserer Tür, Rocky kommt zu mir hoch und bellt mich ununterbrochen an. Sohn steht auf der Wiese. Ich sage: "nun bell doch nicht so, ich möchte nichts von Dir" und gehe zur Mülltonne. Er folgt mir, nah an mir dran, immer noch bellend und Nackenhaare aufgestellt. Da hatte ich, glaube ich, das erste mal in meinem Leben Angst vor einem Hund. Der Sohn wusste nicht, was er machen sollte. Er bellt auch die Tochter selbst an und knurrt den Freund an etc. Nach einem langen Gespräch mit unseren Vermietern, mit der Erläuterung über die Rasse und der Tatsache, dass sie so einem Hund nicht gerecht werden können (Terry machte nur in den Garten und war abend ne halbe Stunde zum Fußballplatz) und der Feststellung, dass sich auch von ihnen keiner richtig wohl fühlt,hatten sie sich auch wegen unserer Angst (6-jährige Tochter, die draussen mit anderen Kindern spielt) entschieden, ihn nicht zu behalten und nach einem für diese Familie passenden Hund Ausschau zu halten.
Der aber der Sohn unbedingt diesen Hund will, hat der Vater einen Hundetrainer angerufen (vorgestern unser Gespräch,gestern Hundetrainer). Dieser kam dann und hat ihnen direkt einen 12-Stunden-Vertrag angedreht und ist 100% der Meinung, dass sie das hinbekommen und er nicht gefährlich ist.
Nun stehen wir da!!! Mein Mann macht sich jetzt Sorgen, wenn er auf der Arbeit ist und wir vom Kindergarten nach Hause kommen. Was, wenn der Hund dann im Garten rumspringt. Ich bin gerade vollkommen überfordert! Ich mag Hunde wirklich sehr, in unserem Bekanntenkreis gibt es etliche Hunde. Aber dieser hier ist mir nicht geheuer! Ich hatte wirklich noch nie so einen Schrecken wegen einem Hund bekommen.
Was meint Ihr dazu? Muss ich mir wirklich Sorgen machen? Wie kann ein Hundetrainer so etwas behaupten. Welche Argument kann ich vorbringen? Sonntag sollen wir uns alle zusammen im Garten treffen. Wenn wir es absolut nicht wollen, geben sie ihn auch angeblich ab.....
Sorry, für diesen ersten und langen Beitrag, aber ich brauche wirklich Rat!!!







