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Dringend Gesucht - Hunde nach Femurkopfresektion

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Nocte » 01.04.2010 23:41

Na, wie geht es Ronja?

Viel machen kannst Du leider noch nicht. Da Ronja aber nicht mehr die Allerjüngste ist, könntest Du ihr dennoch Teufelskralle geben. Das soll auch enzündungshemmend wirken. Zusammen mit Grünlippmuschel und Ingwer ist es gut für die Gelenke.

Das geht auch kurmäßig. Diese Kombi mischen wir immer mit ein paar weiteren Kräutern etc. wie Bockshornklee. Unserer Luna bekommt das sehr gut (ihre Gelenke sind allerdings durch die HD angegriffen. Sie hat trotz ihres jungen Alters schon Arthrosen).

Falls Du nicht selbst mischen möchtest, gibt es das von Makana oder CT Vet. Letzteres ist allerdings sehr teuer.

Ein Westi ist ja gottlob klein. Beim Tragen und Heben solltest Du darauf achten, dass Du nicht hinter den Po greifst, sondern vor den Hinterbeinen unter den Bauch. Die Hinterbeine hängen dann runter. Dadurch wird die Wirbelsäule nicht gestaucht und auch das operierte Gelenk nicht so belastet.

Das größere Problem wird die Physio werden. Nehmt es damit sehr genau. Meine Luna hatte zwei kaputte Hüften, da war also nichts mit schonen. Euer Westi wird versucht sein nur das gesunde Bein zu nutzen. Ihr müsst also darauf achten, dass sie auch mit dem operierten Bein wieder laufen lernt. Aber ein guter Physiotherapeut wird euch das alles erklären können.

Wenn sie Hilfe beim Aufstehen und so braucht, dann zieht ein Handtuch - beim Westi evtl. eher einen Schal - unter dem Bauch durch und stützt sie damit.

Ganz liebe Grüße und Gute Besserung!
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Beitragvon Becci+Kira » 08.04.2010 13:28

Hi!

Meine Kira hat die Femurkopfresektion vor 2 Jahren bekommen. Sie wiegt 25 kg und ist vorher viel und regelmäßig am Pferd mitgelaufen, also die Muskeln waren sehr gut entwickelt.

Bei einem Unfall hat sie sich die betreffende Hüfte ausgekugelt und konnte nicht wieder eingerenkt werden :( deshalb die OP. Für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen, weil es hieß, am Pferd ausdauernd laufen wird sie danach wohl nur noch sehr eingeschränkt können - und das war doch ihr Leben! Und sie war erst 4 damals.....

Naja, wir mussten die OP machen lassen und ich hab mich sehr viel informiert und fast direkt mit intensiver Physio angefangen, 2 x wöchentlich 80 km einfach fahren für Wasserlaufband und Co. Zusätzlich hab ich wirklich JEDEN Tag zu Hause mit ihr geübt. In einem nahe gelegenen See hieß es Wassertreten, erst ohne, dann mit Gewicht - mein Hund hat mich glaub ich gehasst, es war März und A.....kalt.

Ich glaub ein halbes Jahr lang bestimmt hab ich regelmäßig trainiert. Außerdem hab ich ihr einen BOT (Back-on-Track) Hundemantel gegönnt, den sie dann (mit den nötigen Unterbrechungen) quasi immer anhatte.

Der Lohn ist wunderschön: Im letzen Jahr ist meine Maus mit mir und meinem Pferd 800 km weit in 4 Wochen quer durch Deutschland gelaufen - fröhlich, schmerzfrei und immer voraus!!! :jump: :herzen4: :herzen3:

Selbst der TA, der sie damals operiert hat, wollte es nicht glauben und war schwer beeindruckt.

An ihrem Gang kann man es nur erkennen, wenn man es weiß und ganz genau drauf achtet. Eingeschränkt ist sie überhaupt nicht, sie spielt immer noch fröhlich und wild mit anderen und läuft und läuft und läuft....

Nur bei einigen Sachen bin ich vorsichtiger geworden: ich lass sie nur noch selten Treppen steigen oder springen. Stöckchen/Spielzeug holen NUR aus dem Wasser, an Land belasten mir die Stopps zu sehr. Nicht, weil sie das nicht mehr könnte, sondern einfach, weil ich weiß, dass es nicht so gesund ist....

Also: NUR MUT und mach unbedingt gewissenhaft Physio, auch wenn es teuer und anstrengend ist. Es lohnt sich. Lt. meinem TA hängt von guter Physio mehr ab als von der OP an sich....

Lg Becci
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