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Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Thera » 20.02.2012 21:55

wildsurf hat geschrieben:[b]1. welches Medikament verabreicht ihr?


Nemo: anfangs Fortyron, später Leventa; Pepe von Anfang an Leventa
Nemo bekommt im Moment 1800µg Thyroxin bei 28kg Körpergewicht; Pepe: 300µg bei 9kg Körpergewicht (beim Zwerg wird noch 'rumprobiert', da muss die Dosis noch angepasst werden)

2. wer hat die Dosis bestimmt, TA oder ihr selbst?


Wir selbst.

3. wenn ihr selbst, aufgrund welcher Angaben/Berichte habt ihr genau so dosiert?


Einstiegsdosis steht ja auf der Packungsbeilage, generell ist die Dosis abhängig von Verhalten, Wetter und allgemeinen Umständen.

4. hab ihr mit einer hohen Dosis angefangen und dann reduziert, oder umgekehrt, warum genau so?


Von unten nach oben. ;)

5. in welchem Zeitabstand kontrolliert ihr die SD Werte weiter?


Ca. halbjährig bis jährig.
Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür, dann wird die ganze Straße sauber.

Chinesisches Sprichwort
Thera
 
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Katrin87 » 21.02.2012 00:25

ich war gestern erst auf einer Fortbildung und da kamen wir auch auf das thema schilddrüse. es gibt von plantavet ein präperat was dei schilddrüse unterstützt, das soll super sein udn eine reduzierung der hormone ermöglichen!
Katrin87
 
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Carina_1985 » 05.03.2012 09:31

Shalea hat geschrieben:@Carina_1985:
Wurden denn außer dem T4 und dem TSH noch weitere Werte genommen?
Inzwischen müsstest du ja die neuen Ergebnisse haben. Wie sieht's aus?


Danke der Nachfrage.
Es wurde nochmal alles getestet und die Werte sind allesamt im Normbereich.
Mein Baro wurde als GESUND entlassen :gut:

Insgesamt haben wir 3 Bluttests gemacht immer in Abständen von mehreren Monaten.
Das würde ich wirklich JEDEM empfehlen. Es wird meist viel zu früh auf Medis eingestellt - manchmal ist aber auch (wie in unserem Fall) einfach nur das Hormonchaos schuld an so komischen Werten.

(Warum Hormonchaos? Baro war zur ersten Untersuchung 15 Monate und es war eine Zeit wo viele läufige Hündinnen in unserer Gegend waren zu der Zeit)
LG,
Carina mit Baro

ZITAT: "Alles verändert sich mit dem der neben einem ist, oder neben einem fehlt!"
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Miorah » 14.03.2012 11:32

:hilfe:
Hallo ihr Lieben, ich brauch mal euren Rat.
Mein Bouma ist fast 2 Jahre alt. Ich habe ihn aus einer Pflegestelle mit 1,5 bekommen. Er war immer sehr schnell reizbar und schnell gestresst, oft in seiner eigenen Welt und wenig trainierbar. Es hat Ewig gedauert, bis er einigermaßen an der Leine ging. Hinzu kommt, dass er viele kahle Stellen am Körper hat und so gut wie keine Unterwolle. Deshalb riet mir unsere Trainierin die SD zu checken. Gesagt- getan.
1. Blutbild. T4: 1,5, die anderen Wertte (TSH, T3 etc. ) zu niedrig. Laut TÄ war natürlich alles im Referenzbereich.
Aufgrund seiner Hypersexualität haben wir ihn dann den Hormonchip setzten lassen, womit die SD WErte bekanntlich noch mehr sinken.
Wir also nach etlichen Gesprächen mit TÄ einen gefunden der offen ist und unser Anliegen ernst nimmt. 2. Blutbild 7 Wochen nach einsetzen des Chips:
T4 war nicht mehr messbar. < 0,7.
Also sofort Forthyron. Morgens und abends je 400.
Seither hat sich sein Verhalten wieder deutlich verschlechter. Alles was vor den Tabletten überwiegend super lief, geht jetzt wieder gar nicht.
Er zeigt sich teilweise total Schizophren. Mal ist alles super, meistens aber echt schwierig.
Er bekommt jetzt seit 7 Tagen die Tabletten. Anzeichen einer Überdosierung zeigt er nicht.
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis sich sein Verhalten konstant veränderte? Darüber habe ich leider noch nichts gefunden.
LG Nadja :ops:
"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich."
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Shalea » 14.03.2012 17:52

Entschuldige bitte, verstehe ich das richtig, dass deinem Hund von jetzt auf gleich 800µg Forthyron pro Tag verordnet wurden? Die Hormone wurden nicht eingeschlichen?

~°~° Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.°~°~

Liebe Grüße von Shalea,
dem Fleckenterroristen (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, 8 Jahre),
dem $$$-Goldie (4,5 Jahre) &
Chanda (Rotti) im Herzen
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Miorah » 14.03.2012 18:05

jap, das hast du richtig verstanden.
er hat gesagt morgens und abends je eine Tablette. Habs mir sogar aufgeschrieben.
Bouma wiegt 33 KG.
Kann man also sein Verhalten damit begründen? Ich mach mir echt Sorgen, bzw. bin total verzweifelt gerade.
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon dragonwog » 14.03.2012 18:08

Oh mein Gott, das geht gar nicht. Das arme Hundeherz :(
Wir haben schlichtweg nicht das Recht, ein anderes Lebewesen körperlich oder psychisch zu strafen, nur weil wir nicht genug darüber Bescheid wissen, wie es lernt. (Anders Hallgren)
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Miorah » 14.03.2012 18:28

ich ruf ihn heut abend mal an und frag ihn ob ich runterdosieren kann.
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon *kittycat* » 14.03.2012 18:43

So da hier grad mal wieder weng Leben ist brauch ich jetzt auch noch mal ein paar Meinungen ;)
Seit Dezember wird mein Hund mit Thybon (T3) substituiert. täglich 500 µg Forthyron und 80µg Thybon. Die neuen Werte vom 23. Februar hier:

ft3 5.6 (2.5 - 9.8 ) ng/l

T4 2.7 (1.0 - 4.0 ) ug/dl

ft4 1.3 ( 0.6 - 3.7 ) ng/dl
TSH (canines)
(CLIA) <0.03 < 0.5 ng/ml
T3 1.36 (0.2 - 2.0 ) ug/l

Soweit sehen die ja ganz gut aus.

ABER:
1. Hatte mein Hund im Dezember paar Wochen nach Anfang der Thybon-Gabe einen üblen Ausschlag im Gesicht. Nach 1 Woche ging dann an manchen Stellen die Haut auf und es trat Wundflüssigkeit aus... dann verheilte es sehr schnell (er hatte schon hotspots aber das war was anderes). Lt. TÄ könne dies aber nichts mit den Tabletten zu tun haben (obwohl ich das gefühl hatte das die Symptome sich nach der Tabletten-Gabe immer etwas verschlechterten, dann wieder verbesserten... Hat jemand schon mal solche Nebenwirkungen gehabt?)
2. Hab ich irgendwie das Gefühl, dass die Tabletten ihm auf seinen eh schon empfindlichen Magen schlagen.
3. Hat er sich in letzter Zeit vermehrt gekratzt und mir kam es vor als hätte er leicht haarausfall (man sieht aber nichts). Vielleicht wars auch nur der Fellwechsel :???:

Mich irritiert halt, dass T3 (so weit ich informiert bin) ja nur GANZ, GANZ selten substituiert wird und ausgerechnet mein Hund soll so ein Spezialfall sein :hilfe:
Bei der Dosis war es so: ich sollte gefühlsmäßig mit dem T4 hochgehen bis ich denke, dass man etwas merkt. Bei 2 x 1 1/4 200µg Tabletten täglich hab ich dann die Dosis belassen -> Blutabnahme -> werte unverändert niedrig bzw. zu niedrig -> und daraus wurde dann auf die Umwandlungsstörung geschlossen. vielleicht hätte man einfach erst mal mit dem T4 weiter hochgehen sollen, denn das soll ja besser verträglich sein als das T3 ???

Mein Gefühl tendiert ganz stark dazu das T3 auszuschleichen. Weiß allerdings nicht wie kleinschrittig und wie man da überhaupt am besten vorgeht :hilfe:
Oder kann man wirklich sagen, die Werte sind okay, also ist die Medikamentengabe besser für den Hund ???

So viele Fragen, vielleicht hab ihr ein paar Antworten, wäre sehr lieb =)
LG Caro & der kleine Schwarze
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Re: Dosierung SD-Medikamente - eure Erfahrungen

Beitragvon Shalea » 14.03.2012 19:49

Miorah hat geschrieben:ich ruf ihn heut abend mal an und frag ihn ob ich runterdosieren kann.


Tut mir leid, aber auf seine Meinung dazu könnte ich nach der Geschichte wirklich verzichten. Hormone sollten IMMER ein- und (falls nötig) ausgeschlichen werden, dem Hund einfach so 800µg Thyroxin zu verordnen ist total irre... Nur mal zum Vergleich, ich habe bei Ebby (27kg) mit 2x150µg angefangen und mich innerhalb mehrerer Wochen langsam gesteigert... Genauso hab ich es auch mit dem Ausschleichen gehandhabt - und bin damit gut gefahren.

@*kittycat*:
Ich schätze mal, dass dir keiner geantwortet hat, liegt daran, dass sich mit der Substitution von T3 kaum jemand auskennt - einem Wald- und Wiesen-TA würde ich das auch nicht überlassen. Ich würde in diesem Fall nicht eigenmächtig handeln, sondern mir einen Fachmann suchen (z.B. einen guten Endokrinologen).

~°~° Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.°~°~

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