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Die unmögliche Rasse

Überlegungen vor dem Kauf.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Cörki » 01.09.2010 20:00

So ich glaub du musst dich mit dem Thema Jagdtrieb bei Hunden noch etwas auseinandersetzen ;)
Jagdhunde sind die tollsten Familienhunde.
Ob ein Hund Jagdtrieb hat oder nicht, hat mit einem späteren Kinderwunsch wikrlich überhaupt nichts! zu tun. Wo hast du denn den Zusammenhang gesehen? :)

Jagdhunde müssen natürlich ausgelastet werden, genau wie wirklich jede andere Art von Hund auch.
Und wenn eine Hunderasse nicht zur Jagd eingesetzt wird, heißt das nicht, dass diese keinen Jagdtrieb haben. Hütehunde und vor allem aucvh Treibhunde sind die größten Hetzjäger! Herdenschutzhunde wildern oft , Schäferhunde neigen zum jagen - es gibt wirklich nur eine Hand voll Hunderassen, die nicht jagen, oder nur selten nachgehen würden.
Und eigentlich stellt die Anschaffung eines Hundes, der wahrscheinlich jagdtrieb entwickelt, kein großes Problem dar.
Erzogen werden muss absolut jeder Hund, in wildreichen Gebieten muss man sich bei jedem Hund auch ein bisschen Schleppleinentraining einstellen und ausgelastet werden muss auch jeder Hund seinen Anlagen entsprechend und die Jagdersatzarbeit ist für mcih das Schönste, was es im Hundesport überhaupt gibt ;)

Beim Tierschutz und in Tierheimen gibts übrigens auch Welpen

LG Jana
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Beitragvon Jeany1983 » 01.09.2010 20:04

Auch einen Jagtrieb KANN man wenn man Arbeit reinsteckt gut umleiten, so dass er eben nicht auf dem Spaziergang wildern geht.

Ein Toller ist ein Arbeitshund und sollte auch dementsprechend gefordert und gefördert werden. Nicht ausgelastet kann der Toller sehr wohl ein unruhiger Zeitgenosse werden. Er ist auch reserviert Fremden gegenüber und hat einen ausgeprägten Spieltrieb. Er hat am Rand des Ufers gespielt umso die Enten ans Ufer zu locken, während der Jäger im Hinterhalt gewartet hat und dann die Enten geschossen hat. Dann musste der Hund diese apportieren.

Die guten Züchter geben die Toller auch nur in Hände die mit diesem arbeiten wollen.
Also als reiner Familienhund eignet sich der Toller wirklich nicht, das wäre mehr als verschenktes Potential.

Der Pudel kam mir auch direkt in den Sinn.
Warum genau habt ihr den Dalmatiner ausgeschlossen?

Ich denke im Allgemeinen, dass was ihr da sucht, könnt ihr wahrscheinlich wirklich nur bei einer Notfell Nase finden, die ihr im Vorfeld über Spaziergänge kennenlernen könnt.
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Beitragvon puderzucker » 01.09.2010 20:18

Oh, okay ich denke Cörki hat recht... ich muss mir das mit dem Jagdtrieb nochmal durchlesen. Eine Arbeitskollegin meinte halt, dass ein hund mit Anlagen zum jagen nicht für die Familie geeignet wäre und eingeht, wenn er die Auslastung durch jagen nicht bekommt.
Ich will doch auch keinen unglücklichen und unausgelasteten Hund...

Dalmatiner haben wir nicht komplett ausgeschlossen, nur sind uns die Rüden doch ein bisschen zu "bullig" und von vielen Seiten hört man auch, das gerade Dalmatinerrüden sehr fordernd und "dominant" sind...?

Wenn man den Jagdtrieb außen vorlässt fände ich folgende Rassen toll:

- Französische Vorstehhunde
- Englische Setter
- Deutsch Kurzhaar
- Stabÿhoun
Franzi & Titus (Miniature Australian Shepherd, *21.5.2010)

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Beitragvon Cörki » 01.09.2010 20:40

Das ist völliger Blödsinn, denn Anlagen zum Jagen hat jeder Hund ;)
Und Labrador und Golden Retriever - auch Jagdhunde - sind im mom als Familienhunde doch voll im Trend :roll:

Klar braucht ein Jagdhunde eine artgerechte Auslastung - ich mache mit meinem Jagdhund z.B. Impulskontrolle mit der Reizangel und Futterbeutel und Dummyarbeit, ab und zu leg ich auch ne Fährte, an dessen Ende dann ne tolle Belohnung wartet.
Am Anfang der Ausbildung ist natürlich ein wenig motivation und Einsatzbereitschaft gefargt - mein hund lief ein Jahr nur an der Schleppleine, aber er wara cuh eine xtremer Jäger aus schlechter haltung übernommen. meist kommt man mit max. einem Jahr Schleppleinentraining hin.

Mit einem Deutsch Kurzhaar hast du dir natürlich den absoluten Jagdprofi ausgesucht ;) , ebenso mit den Französicehn Vorstehhunden. Die werden meist sowieso nur in Jägerhände abgegeben.
Bei den eglischen Settern kommts drauf an, es gibt da zwischen sehr triebig, temperamentvoll bis zu ausgeglichenen, gemütlciherem familienhund alle Abstufungen.
Mit dem Stabÿhoun kenn ich mich garnicht aus - sieht ja aus wien Münsterländer...

Von den Jagdhunden könnte vielleicht noch ein Maygar Viszla passen, die haben zwar auch einen ordentlichen jagdtrieb, der allerdings recht elciht umzulenken ist, da sie sehr Menschenbezogen sind und einen großen Arbeitswillen zeigen.
Mit Jagdhunden beschäftigen, solltet ihre uch da aber auf jeden fall vorher.
Dalmatiner könnte eigentlich auch gut passen, hat aber auch Jagdtrieb ;) und viele Rüden sind tatsächlich sehr dominant selbstsicher anderen hunden gegenüber, was allerdings keinesfalls eine Unverträglichkeit bedeutet - wie sähs denn aus mit einer Hündin?

Gefällt euch ein Wolfs- oder Großspitz denn garnicht? da hättet ihr auch kein Thema mit Jagdtrieb..
Oder ein Tibet Terrier?

LG
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Beitragvon Lucanouk » 01.09.2010 20:54

wie sieht es mit einem sheltie aus?

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LG aus Berlin von Marika und
* Anouk (Windhundbrackengewirr), 01.08
* Luca (Malinois-Podenco-Mix), 04.07
* Kessy (Dackel-Spitz-Mix) 23.12.1992-23.10.2010 Auf ewig im Herzen!

Fotos der Teufelchen
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Beitragvon puderzucker » 01.09.2010 21:01

Spitz sowie Tibet Terrier sind nicht wirklich unser Ding...

Wir denken auch über eine Hündin nach. Nur wohnen wir, wie gesagt, mit der Familie zusammen die auch eine Hündin und einen Rüden als Pflegehund haben. Ich habe einfach Angst, dass dann unsere Hündin und die Mischlingshündin der Familie sich bekriegen, sobald unsere Geschechtsreif ist.

Hat denn jemand von euch zwei Hündinnen verschiedenen Alters daheim? Funktioniert das?
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Beitragvon Gammur » 01.09.2010 21:01

Also Franzoesicher Vorstehhund und Deutsch kurzhaar, wuerde ich nicht, als reine Familienhunde nehmen, das wuerde ich mir nicht antun und den Hunden schon erst recht nicht.
Englischer Setter, kenne ich zwei, beide haben ziemlichen Jagdtrieb, werden auch zur Jagd ausgebildet. Zwei wirklich tolle Tiere, die aber arbeiten wollen und als nur Familienhunde nicht gluecklich waeren.
Die andere Rasse kenne ich gar nicht, wird wohl sehr selten sein.
Muessen es denn wirklich solche Vollblutjaeger sein?
Wie waere es z.B. wenn dir Jagdhunde vom Aussehen her gut gefallen, mit einem Viszla? Ich faende uebrigens immer noch einen Dalmatiner durchaus passend, fuer das was ihr euch vorstellt. Oder vielleicht wirklich einen Labrador? Oder ein Kurzhaarcollie? Die wollen natuerlich auch ausgelastet werden, aber stellen sicher nicht solche Ansprueche wie die Vollblutjagdhunde. Ein Kromfohrlaender koennte vielleicht auch passen und wichtiger als das Aussehen, ist ja eh der Charakter. Warum gefallen dir diese Jagdhunde denn sogut? Nur vom Aussehen her, oder auch vom Wesen? Weil der Jagdtrieb gehoert eben zu ihrem Wesen dazu, und macht diese Hunde aus. Ich wuerde mich an deiner Stelle, wirklich mehr auf das Wesen, den Charakter der Rassen konzentrieren und dann erst auf das Aussehen. Damit faehrt man meist besser, als anders herum. Denn was nuetzt mir ein Hund, der mir vom Aussehen super gefaellt, aber dem ich einfach nicht gerecht werden kann und wir so beide ungluecklich sind?

Mir gefaellt z.B. auch der Border Collie super gut, auch vom Wesen usw. trotzdem wird bei mir erst dann einer einziehen, wenn ich ihm auch das bieten kann, was er braucht und das ist am Vieh zu arbeiten. Ich bin nicht so egoistisch, mir einfach einen zu holen, weil ich finde das er toll aussieht. Sondern mir ist es viel wichtiger, das mein Hund und ich auch gluecklich miteinander sind und darum habe ich mich erstmal fuer eine andere Rasse entschieden. (die ebenfalls meine Traumrasse ist).


LG
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Beitragvon Cörki » 01.09.2010 21:09

puderzucker hat geschrieben:Spitz sowie Tibet Terrier sind nicht wirklich unser Ding...

Wir denken auch über eine Hündin nach. Nur wohnen wir, wie gesagt, mit der Familie zusammen die auch eine Hündin und einen Rüden als Pflegehund haben. Ich habe einfach Angst, dass dann unsere Hündin und die Mischlingshündin der Familie sich bekriegen, sobald unsere Geschechtsreif ist.

Hat denn jemand von euch zwei Hündinnen verschiedenen Alters daheim? Funktioniert das?


Klar funktioniert das ;)
Ich hab hier regelmäßig zwei Hündinnen sitzen - eine 12 jährige und eine 6 jährige.
Die beiden waren kleine Zicken, aber nachdem ich von Anfang an für klare Regeln gesorgt hatte , keine Streitigkeiten zuließ und einen einzigen Streit um ein Leckerchen nach 3 sek für beendet erklärt, ist nun alles in Butter :P

Wichtig ist nur, adss ihr der neuen Hündin keine Sonderregeln gestattet. Die erste hat die Kleine zu akzeptieren und die Kleine hat sich der Großen nciht zu aufdringlcih gegenüber zu benehmen! Klare konsequente regeln, geben auch bei zwei Hündinnen ein entspanntes Klima.
Und wird der Welpe zurechtgewiesen, ist das völlig in Ordnung, solange das souverän vonsatten geht und nicht zu einem Machtkampf ausartet.
Vieleicht könnt ihr bei den ersten wzei Begegnungen einen trainer zum hausbesuch einladen ;)

@Gammur
Ein Vollblut-Jagdhund ist hier ja garnicht gewünscht ;)

LG Jana
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Mary Biy
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Beitragvon Gammur » 01.09.2010 21:15

Ich weiss, aber das sind doch die Rassen die ihr gefallen. Und ich frage mich jetzt halt warum? Denn wenn sie keinen Jagdtrieb will, warum sucht sie sich dann Hunde aus, die Vollblutjaeger sind?
Also geht sie nur nach dem Aussehen und wie schon gesagt, viel wichtiger als das, sind doch die Eigenschaften die die Rassen mitbringen und sie ausmachen. Und ein Vollblutjaeger bringt nunmal als eine der hervorstechensten Merkmale, richtig viel Jagdtrieb mit.
LG
Gammur
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Beitragvon LotteKarotte » 01.09.2010 21:15

Ich empfehle wie immer den Gang ins Tierheim oder zum Tierschutz.
Da gibt es so viele tolle Hunde.
LotteKarotte
 
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