von Fassi » 15.03.2008 00:38
Wenn man einfach nur hinterfragen würde, wo die Wolle für den schönen Strickpulli herkommt, und die Finger von Neuseeländischer, australischer Wolle oder Wolle, wo keiner sagen, aus welchen Teil der Erde sie stammt, läßt auch. Man muß halt als Verbraucher nur wieder etwas kritischer werden.
Denn eins ist sicher, wenn die Poltik einschreitet, wird den australsichen Schafen nicht geholfen, aber wir einheimischen Schafhalter bekommen wieder eine auf den S..., weil von den hohen Herren und Damen von der wirklichen Praxis keine Ahnung hat. Denn was hat sowas bislang gebracht? Nichts, außer außer viel Wirbel und bei manchen Sachen das aussterben von kleineren Betrieben.
Ein schönes Beispiel dafür stammt aus der Anfangszeit für Lama/Alpakaimporte in die EU. Einige südamerikanische Läander durften seuchenrechtlich hier her keine Tier exportieren. Also hat man sie über die grüne Grenze getrieben, in Länder die exportieren durften und schon sind die Tiere ausgeführt worden. Vor Ort kontrolliert das kein Sch...n, und wenn, ist das nichts was man nicht für ein paar Dollars aus der welt schaffen kann. Oder auch Gensoja. Es wird wesentlich weniger genfreies Soja angebaut, wie gehandelt. Da die HAftung aber erst bei dem Händler in Europa liehgt, juckt das keinen der es anbaut. Und ist der Händler halbwegs geschickt, hier auch keinen. Was bringt da also die gute europäische und deutsche Edikettierpflicht? Gar nichts.
Außerdem müßte weltweit die Politik reagieren, und dass ist so gut wie unmöglich. Zumal die Schaflobby in den Ländern, im ganzen Gegenteil zu Deutschland, sehr mächtig ist. Der verbraucher hat da also eine wesentlich höherer Macht als die Politik.
Gruß Christian