Hallo. Ich habe eine 4 monate alte Mixhündin. Auch sie hat diabetes insipidus. Und ich kenne das mit dem Gassigehen zu gut. Emma mußte teils alle viertel Stunde. Aber jetzt haben wir sie relativ gut eingestellt. Ich habe gelesen, daß trotz Medikamenteneinstellung dein Hund noch jede Stunde raus muß. Also zuerst: die richtige Dosis zu finden ist ein echtes Geduldsspiel. Verlier nicht die Hoffnung! Unsere Hündin bekam erst Desmogalen, d.h. Augentropfen, und zwar früh und abends je 2 Tropfen. Damit wars deutlich besser. Jetzt stellen wir auf Minirintabletten um, die kann sie sich nicht rausschütteln und wir wissen genau, wieviel sie intus hat. Wir sind jetzt bei früh und abends je ne halbe Minirin 0,1 mg, und ich denke jetzt habe ich fast die entgültige Menge herausgefunden. Das ist für so einen kleinen Hund ganz schön viel. Kann es sein, daß euer Beagle nicht die richtige Dosis hat? Das kannst du ganz deutlich an der Gelbfarbe des Urins sehen. Bei Emma wird der Urin kurz vor der neuen Dosis deutlich heller, d.h. event. muß ich noch höher gehen. Gut wäre, wenn euer Tierarzt die Urindichte bestimmen würde. Da kann man sehen, ob eine Medierhöhung eine größere Dichte nach sich zieht. Das wäre prima. Es gibt aber ein aber

bei diabetes insipidus gibt es 2 Formen: bei der ersten wird im Gehirn das ADH nicht gebildet; das wäre die bessere Variate, da du dies mit Medis ersetzen kannst. Bei der 2. Variante fehlen in der Niere die Rezeptoren zum andocken des ADH. Das wäre schlecht, denn da kann man nichts machen.
Bitte schreib mal, was ihr gebt und wie hoch ihrs dosiert. Dann kann ich eventuell genaueres sagen. Und wieviel trinkt sie? Bei der Urindichte gibt es so Werte, die ausgrenzen können ob es sich um "Säufer" handelt. Ich such mal was raus und sende es nach.
Grüße von Carla