Hallo Siid,
was hgbrd schon geschrieben hat, dem kann ich zu 100% zustimmen.
Vor deiner Entscheidung stand ich im Februar auch und wollt auch nur kurz was dazu anmerken.
Ich würde auch noch ein wenig warten, bis ihr euch einen Hund holt. Bei mir war das so, dass ich mit meinem Freund schon 4 Jahre zusammen war, als wir zusammenzogen. Daraufhin hat sich alles verändert. Es gab viel mehr Stress (also Streit) und es kam häufiger die Frage auf, ob man sich nicht doch besser trennen sollte. Gott sei Dank wurde das nie in die Tat umgesetzt. Nun sind wir fast 9 Jahre zusammen und es klappt mehr oder weniger gut.
Dass du dir im Vorhinein überlegst, welche Rasse du haben möchtest, find ich auch klasse. Viel zu viele Leute holen sich momentan z.B. Jack Russel Terrier, nur weil die ja soooo schön klein und soooo süß sind. Aber die wenigsten haben wirklich Ahnung von dieser Rasse und verhätscheln sie. Ist halt kein Schoßhündchen, sondern ein richtiger Terrier, der auch eine Aufgabe braucht.
Vor der Frage des Geschlechts und der Kastration stand ich auch. Ich habe mich für eine Hündin entschieden, weil Schwiegereltern und Freunde Rüden haben und ich späteren "Rüden"-Problemen damit aus dem Weg gehen wollte. (Unsere Hündin kann allerdings mit dem einen Rüden nicht besonders gut). Und als es dann zum Thema Kastration kam und ich mich darüber schlau machte (ist wirklich ein seeeehr umstrittenes Thema) dachte ich: Mensch, hättste dir doch nen Rüden geholt! Weil das Thema Kastration bei einer Hündin ein wenig komplizierter ist (zumindest aus meiner Sicht). Aber gut, ich habe meine Entscheidung getroffen und werde sie nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen.
Gut ist ja auch, dass du schon Erfahrung hast. Allerdings kann du keinen Hund mit dem anderen bzw. deinem Schäfi vergleichen. Kleines Beispiel: Schwiegereltern hatten vor ihrem jetzigen Hund eine Labradorhündin. Total süße Maus, die super hörte, freundlich war und auch überhaupt nicht anstrengend. Nach ihrem Tod haben sie sich aus dem TH einen 16 Wo. alten Aussie-Münsterländer-Mix geholt. Und das ging gar nicht. Der kleine Kerl hat sämtliche Sachen kaputt gemacht und gejault (beim Alleinsein) und ansonsten ist er nun in Aktion. Den kriegste nicht "tot".
Schwiegereltern waren total entnervt, haben sich ständig über den Hund beschwert wie anstrengend der doch ist und wollten ihn wieder abgeben, der Hund war zwar schon in den Anzeigen drin, aber letztendlich haben sie ihn doch behalten.
Das Problem ist halt, dass die sich über diese Rasse (Aussie) nicht erkundigt haben ("der war doch soooo süß").
Jetzt ist er ruhiger geworden und macht nichts mehr kaputt (dafür ist jetzt Kaya da

) aber er hat da keine Aufgabe. Da wird 3 x am Tag mit ihm Gassi gegangen und n bissl Ball gespielt und gut ist. Mit dem Hund kann man so viel machen, aber ...
Hmm, soviel wollt ich doch gar nicht texten, aber du wirst es überleben ...
