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Der Stellenwert eures Hundes

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Moderator: DF-Mods

Der Stellenwert eures Hundes

Beitragvon AnnaAimee » 18.01.2011 22:02

Hallo,

ich fand den Verlauf der Diskussion in einem Thread sehr interessant. Da ich in der Suchfunktion gefunden habe, mache ich jetzt mal einen neuen Thread auf.

Nun meine Frage:
Welchen Stellenwert hat der Hund in eurer Familie (wie ein Kind, nur ein Hund, usw.)?
Wie weit habt ihr euch für euren Hund verändert und wie weit würdet ihr das tun?
Inwiefern muss sich der Hund euch anpassen/sich für euch verbiegen?
LG
Anna mit Aimee (Neufundländer) und Apachi (Ratonero Bodeguero Andaluz)

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Beitragvon Buddy2010 » 18.01.2011 22:09

Jaaa in welchem Thread war das denn wohl :D ?

Ich bin ein Hundemensch, mir macht es Freude, für Bud optimale (für die Haltung beim Menschen) Gegebenheiten zu schaffen.

Heißt, ich muss mich nicht verbiegen.

Sein Stellenwert ist hoch. Ich habe die Verantwortung für ihn, also soll es ihm gut gehen bei mir.
Ich habe keine Kinder und möchte keine.
Nichtsdestotrotz ist er kein Kindersatz, das fehlte ja noch!

Ich renn auch bei Regen stundenlang durch den Busch und versteck Dummies oder Käse ;) !

Liebe Grüße

edit: Ich habe sogar ein Fahrrad :lachtot: !
Rockt die Bude hier!

Bud
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Beitragvon Tippi » 18.01.2011 22:14

Interessant :smile:

Also, da ich die Hauptbezugsperson vom Vento bin, muss ich die erste Frage ein bisschen zerpflücken.
In der Familie ist der Vento der Hund. Noch ein bisschen neu alles, man hat ihn ganz gern, möchte und muss sich aber nicht mit ihm beschäftigen.
Für mich ist er zwar nicht das allerwichtigste im Leben, aber definitiv ganz vorne mit dabei. Wechselt ja auch mal ab..

Für den Hund verändert... Hmm. Also vorher bin ich net alleine spazieren gegangen, das mach ich jetzt logischerweise. ich hab noch ein bisschen mehr struktur im tagesablauf und merke, wie es ist, richtig verantwortung zu haben. Das muss aber noch besser werden...

Vento muss sich mir anpassen, wenn es darum geht, auch mal alleine zu bleiben. Also z.B. ist es momentan zu kalt, um ihn mit in den Stall zu nehmen. Ich kann aber net einfach nimmer in den Stall gehen, also muss er da zurückstecken.
lg, Julia&Vento


...Bootsmann sah sie ernsthaft an, und wenn es stimmte, dass er denken konnte wie ein Mensch, dann dachte er vielleicht: "Kleines Hummelchen, für dich gehe ich in den Tod, wenn du es willst, brauchst nur ein Wort zu sagen."...
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Beitragvon malika » 18.01.2011 22:14

Henry ist ganz klar ein Familienmitglied, dennoch rangieren alle 2-beinigen Familienmitglieder (ein klitzekleines bisschen ;) ) vor ihm.

Ich (wir ) nehmen auf seine Bedürfnisse durchaus Rücksicht, es soll ihm gutgehen, andererseits muss er sich auch an uns anpassen, es geht nicht nur um ihn.

Das trifft aber auf alle anderen Familienmitglieder ebenso zu.
malika
und Henry,mein weißer Schatten geb.24.04.2009
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Beitragvon puckishGirl » 18.01.2011 22:19

Hatte ja in dem anderen thread schon gefragt, was verbiegen bedeutet und was das Befriedigen von hundlichen Grundbedürfnissen ist.

Aber ich gebe natürlich auch Antworten auf die Fragen:
Kind ist Kind, und Hund ist Hund. Habe beides, brauche also keinen "Ersatz".
Geändert hat sich, dass ich jetzt 2Std vor dem Verlassen des Hauses zur Arbeit aufstehe, statt 1Std vorher. Die Hunde wollen raus, und damit sie das Alleinsein gut überstehen reichen keine 10Min. pinkeln vor der Tür.
Ich habe mehr hundetaugliche Klamotten im Kleiderschrank, inkl. Thermounterwäsche u. Wintergummistiefel (war früher no go modetechnisch).
Ich gehe im Regen, bei ***Wetter etc raus, da hätte ich früher jedem ´nen Vogel gezeigt.
Ich lese Sachbücher über Hunde, -erziehung, -psychologie, -verhalten
War in der Vorhundezeit natürlich uninteressant.

Meine Hunde müssen sich nicht "verbiegen", sie bekommen was sie brauchen, und sie passen so wie wir es gestalten in mein Leben.
Lissy ist nicht "alltagstauglich", d.h., Cafés, Baumärkte, Shoppingcenter gehen mit ihr einfach nicht zu besuchen. Da bleibt sie eben Zuhause und ich gehe vorher mit ihr eine Extrarunde alleine, das Einzuplanen ist für mich aber auch kein Verbiegen meiner Person. Leo könnte, muss aber nicht immer dabei sein.

mmmh - Fazit?? Jeder lebt hier so wie er/sie es braucht?
Gruß
Connie
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Beitragvon Britta2003 » 18.01.2011 22:19

Ich für meinen Teil mache keinerlei Stellenwert fest, denn wer bei mir in der Familie wohnt, der gehört einfach dazu.

Kinder und Hund, das war einmal, aber es war ebenso entspannt wie heute ohne Kinder.
Stress für mich würde bedeuten, wenn ich wegen der Hunde besondere Regeln im Zusammenleben aufstellen müsste.
Das ist nicht nötig, denn jeder erlernt seine Grenzen im Alltagsgeschehen ganz automatisch, das galt für die Kinder, und es gilt aktuell für die Hunde ebenso.
Ich habe schon immer gerne so gelebt wie ich es jetzt praktiziere, ich brauche weder Luxus, noch irgendein Schicki-Micki drumherum, so wie viele andere dringend zum guten Leben.
Ich erfreue mich an einem Wochenende im Ferienhäuschen mindestens genauso, wie der Nachbar in seinem Karibikurlaub, oder vielleicht sogar noch intensiver :smile:

So gesehen habe ich, oder haben wir uns an das Leben mit Hunden angepasst, und ich bereue es nicht.

LG Britta
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

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Beitragvon Tippi » 18.01.2011 22:27

Interessant :smile:

Also, da ich die Hauptbezugsperson vom Vento bin, muss ich die erste Frage ein bisschen zerpflücken.
In der Familie ist der Vento der Hund. Noch ein bisschen neu alles, man hat ihn ganz gern, möchte und muss sich aber nicht mit ihm beschäftigen.
Für mich ist er zwar nicht das allerwichtigste im Leben, aber definitiv ganz vorne mit dabei. Wechselt ja auch mal ab..

Für den Hund verändert... Hmm. Also vorher bin ich net alleine spazieren gegangen, das mach ich jetzt logischerweise. ich hab noch ein bisschen mehr struktur im tagesablauf und merke, wie es ist, richtig verantwortung zu haben. Das muss aber noch besser werden...

Vento muss sich mir anpassen, wenn es darum geht, auch mal alleine zu bleiben. Also z.B. ist es momentan zu kalt, um ihn mit in den Stall zu nehmen. Ich kann aber net einfach nimmer in den Stall gehen, also muss er da zurückstecken.
lg, Julia&Vento


...Bootsmann sah sie ernsthaft an, und wenn es stimmte, dass er denken konnte wie ein Mensch, dann dachte er vielleicht: "Kleines Hummelchen, für dich gehe ich in den Tod, wenn du es willst, brauchst nur ein Wort zu sagen."...
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Beitragvon AnnaAimee » 18.01.2011 22:28

Finde ich interessant :). Mein Hund, ist mit einem Kind nicht vergleichbar, aber trotzdem ist sie irgendwie "mein Baby" :ops: . Deshalb habe ich auch die Frage gestellt, denn ich werde auch immer so wütend (siehe andere Thread), wenn jemand dem Hund einen eher niedrigeren "Stellenwert" zuspricht.

Hatte ja in dem anderen thread schon gefragt, was verbiegen bedeutet und was das Befriedigen von hundlichen Grundbedürfnissen ist.

Ich für meinen Teil denke, dass verbiegen alles ist, was man evt. nicht gerne tut, bzw. eine Änderung im eigenen Tagesablauf bedeutet. Befriedigen von Grundbedürfnissen sind Fressen und Spazierengehen (nach meinem Empfinden).

Jaaa in welchem Thread war das denn wohl ?

Ich weiß ja aauch nicht :roll: :D

Ich renn auch bei Regen stundenlang durch den Busch und versteck Dummies oder Käse !

Liebe Grüße

edit: Ich habe sogar ein Fahrrad !

Dafür hast du meinen GRÖßTEN Respekt :lachtot: (na gut, ich gebs zu, ich habe auch nen Fahrrad und man ich renne auch im Regen draußen rum und spiele und verstecke *pfeif* *seufz*)
LG
Anna mit Aimee (Neufundländer) und Apachi (Ratonero Bodeguero Andaluz)

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Beitragvon maaro » 18.01.2011 22:29

Ich habe mir viele Jahre einen Hund gewünscht,habe dann aber erst beruflich einiges verändert,damit ich auch genug Zeit und Musse habe für einen Hund.

Ich wollte nie eigene Kinder,möchte aber den Hund nicht mit Kindern vergleichen.

Frieda ist ein Familienmitglied,wenn man das so nennen kann,und so wünsche ich mir auch und habe mich verantwortlich dafür gemacht,dass es ihr hier so gut wie möglich geht.Was ich dafür tun kann,versuche ich zu tun.

"Verbiegen" sollte sich hier möglichst keiner,weder Mensch noch Hund. ;)

Frieda muss es aushalten,3 Stunden täglich alleine zu sein oder auch ab und zu mal am Abend,wenn mein Mann und ich (was eher selten vorkommt)etwas unternehmen,wo sie nicht mitkommen kann.
Andererseits werden zB Urlaubsziele auch danach ausgesucht,ob der Hund auch was davon hat. :lol:


Vieles richtet sich nach den Bedürfnissen des Hundes,schliesslich haben wir uns ganz bewusst für ein Leben mit Hund entschieden.Aber es dreht sich nicht ausschliesslich alles um sie.


Mein Lesestoff hat sich stark verändert und meine Garderobe auch.. :smile:

Und ich habe mich als Nichtfleischesser dazu überwunden,meinem Hund rohes Fleisch zu kredenzen,was mich enorme Überwindung gekostet hat.
maaro
 

Beitragvon soulmate_ » 18.01.2011 22:29

Welchen Stellenwert hat der Hund in eurer Familie (wie ein Kind, nur ein Hund, usw.)?
Ich kann das absolut nicht mit meiner Familie vergleichen. Ich liebe meine Familie und Freunde, sie sind Menschen, die ich brauche, um ihnen meine Sorgen zu erzählen usw. Sie haben absolut den größten Stellenwert. Mein Felix ist wie ein Seelenverwandter, nur auf eine andere Art. Und genau auf diese Art hat er auch den höchsten Stellenwert, der möglich ist. Ich liebe ihn, so wie man eben einen Hund lieben kann.

Wie weit habt ihr euch für euren Hund verändert und wie weit würdet ihr das tun?
Ich mache auf alle Fälle viel weniger mit meinen Freunden, bin selten so spät nachts unterwegs wie davor, mache mir mehr Sorgen, gehe bei jedem Wetter raus, achte wenn ich mit Hund bin sehr wenig auf äußeres sondern denke eher praktisch.. Dadurch, dass ich das "Hobby Hund" für mich entdeckt habe, hat sich auch meine beste Freundin von mir abgewendet. Ich muss ehrlich sein, ich biege meine Zukunft schon nach dem Hund zurecht, so gut es eben geht.

Inwiefern muss sich der Hund euch anpassen/sich für euch verbiegen?
Er muss ruhig sein, wenn ich nicht zuhause bin. Wenn ich nach Hause komme, gibt es Action. Das ist sehr wichtig.
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