schnauzermädel hat geschrieben:Ich komme aus dem Sandkastenlager
Schippchen, Backform, Sandkuchen... Hä?
Ein engl. grittenes Pferd rakmt man permanent mit Kreuz und Schenkel ein. Es soll zwar losgelassen sein, aber eine Grundspannung halten, damit es sich eben aufrichtet und von hinten im Vergleich übertrieben aktiv schiebt.
Ja, das sieht man ja deutlich. Die Spannung äußerst sich dann eben auch.
So hatte man sein Pferd früher in der Schlacht immer im Griff und "auf dem Sprung" und kann heute wenige Minuten Hochleistung zeigen.
Wenn ein Westernpferd das nicht drauf hätte, dann wäre es beim Viehtreiben sicher nicht einzusetzen.
Ein Westernpferd ist genauso gut ausgebildet, aber es hat viel mehr "Freiheit". Unebener Boden, sehr lange Strecken, aber eben auch hohe Arbeitsleistung sind so viel besser möglich.
Ist logische Konsequenz, denn ein künstlich auf Anspannung gehaltenes Arbeitstier verpufft eine Menge Energie für nichts. Das ist bei Hütehunden nicht anders. Diejenigen, die auf den Punkt da sind und dazwischen entspannen, können viel länger konzentriert arbeiten.
Viele Grüße
Corinna