Ach Leute,
das mit den "sogenannten Freunden" ist die eine Sache, wenn es sich allerdings um die Familie handelt, ist das viel schlimmer.
Ich wohne hier in Bayern, meine erwachsenen Kinder wohnen in Hessen.
Während mein Sohn und seine Freundin meinen Hund innig lieben ist meine Tochter eine richtige Zicke.
Wir hatten, als die Kinder klein waren,immer Tiere, (Hund katze, Ponny, Meerschweine), deswegen verstehe ich das Verhalten meiner tochter nicht wirklich.
Mein Hund ist hier mein Ersatz für Familie und nimmt einen sehr(sehr,sehr) hohen Stellenwert in meinem leben ein.
Wenn ich meine Kinder besuche,(ich wohne dnn aber nicht bei ihnen) höre ich dann von der restlichen Sippe, wie meine Tochter sich über "Mutter mit ihrer blöden Töle" äußert.
Und das, obwohl mein Hund ruhig auf ihrer Decke liegt und keinen Stress macht.
Das ist bitter, sag ich Euch, gerade weil sie weiss, wie sehr ich an Leah hänge.
Und so einfach die Familie" aufkündigen geht nun mal nicht.
Mein Problem ist, dass Leah nirgends alleine ohne mich bleibt, (zuhause hier schon in der Wohnung), ich muss sie also mitnehmen nach Hessen und auch, wenn ich dort jemanden besuche.
Sie bleibt schon mal eine Stund im Auto(wenn das Wetter passt) aber das ist ja keine Lösung. Und wenn ich tochter und enkelkind besuchen möchte, und dann eben nach einer Stunde wieder gehen muss, weil mein Hund sonst zu lange im auto ist, legt meine Tochter mir das so aus, als wenn ich kein Interesse an meinem Enkelkind hätte..
Das ist natürlich absoluter Blödsinn, aber ich frage mich auch manchmal, wie ich den Bedürfnissen gerecht werden soll zukünftig.
Mein Enkelkind ist jetz 14 Monate alt, ein sehr aufgewecktes, sehr lautes Kind, das altersgemäß an alles dran geht und alles entdecken möchte. Künftig werde ich meinen Hund vor ihr schützen müssen, weil ich nicht will, dass irgendwas passiert.
Und meine Tochter setzt ihrem Sprößling leider keine Grenzen, weil das kleine Schätzche "das süßeste Kind der Welt " ist, Reglementierungen von Omas und Opas werden als gravierende einmischung in ihre Erziehung gewertet und strikt untersagt.
Das kuriose an der ganzen Sache ist aber, dass die Familie ihres Mannes auch einen Hund hat, der darf die Kleine abschlecken, ihr Brot aus der Hand nehmen usw.
Also nicht aufregen über irgendwelche "kurze Wegbegleiter", das ist es nicht wert. Ich versuche mich auch damit zu trösten, dass ich nur 4 mal im Jahr nach Hessen fahre und die situationen somit begrenzt sind.
Und wenn in 14 Tagen das Kind meines sohnes geboren wird, weiss ich, dass ich da auch mit Hund willkommen bin.
Gruss Renate