Hallo,
hoffentlich kann mir hier jemand helfen:
Vor 3 Jahren haben wir unseren Hund aus dem Tierheim geholt und es war anfangs die Hölle mit ihm.
Er hat uns bei jeder Gelegenheit angegangen, so daß wir heftige Blutergüsse und kaputte Jacken hatten.
Wir haben alles versucht: Hundeschule, persönlichen Hundetrainer, Bachblüten und zum Schluß - nicht nur wegen diesem Problem - Teletac.
Alles half nur kurze Zeit, das Problem tauchte nach gewisser Zeit - zwar abgeschwächt - jedoch immer wieder auf.
Jetzt hatten wir ca. 5 Monate Ruhe und heute wieder ein Rückschlag:
ich komme von einer 60minütigen Radtour mit ihm wieder und er ist brav.
Meine Mutter kommt mit dem Kinderwagen auf den Hof und es ist mal wieder so als würde ein Schalter bei ihm umspringen und er stürzt sich auf meine Mutter und beißt sie in Bauch und Arm.
Dann läßt er von ihr ab und springt in Richtung Kinderwagen. In meiner Angst um mein Kind packe ich ihn und nun hat er mich am Wickel. Er schafft es wieder mir einige ordentlichen blauen Flecken zu verpassen, bis ich ihn so packen kann, daß er jault und nach einigen erneuten Versuchen seinerseits aufgibt.
Er gibt sich erst geschlagen, wenn man ihn so packt, daß er einige Zeit jault, ist die Zeit zu kurz, fängt alles von vorne an.
In diesen Momenten reagiert er auf nichts (Stimme, Geste, wegdrehen).
Es ist eine Sache, wenn er uns Erwachsene angeht, aber ich denke, jeder mit Menschenverstand kann meine Angst um die Kleine verstehen.
Ich hoffe, es gibt hier endlich mal jemanden, der mir wirklich gute Tipps geben kann, ich sehe auf Dauer sonst leider keine Zukunft für ihn bei uns und das festzustellen fällt mir wirklich nicht leicht.
Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich noch mehr über ihn schreibe.
Vielleicht noch dieses: er ist ein ängstlicher, liebebedürftiger Hund und das Kind kann alles mit ihm machen.
In o.g. Situationen ist es jedoch, als würde ein Schalter umgelegt werden und er ist ein anderer Hund.
Ich hoffe wirklich, daß mir einer helfen kann.
Gruß Beate







